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Damon Hill: Alejandro Agag sollte Formel-1-Chef werden

Ex-Weltmeister Damon Hill würde gerne Formel-E-Boss Alejandro Agag an der Spitze der Formel 1 sehen - Das Modell des Spaniers verspricht Spannung

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1, so wie sie im Moment ist, ist für viele nicht zufriedenstellend. Zu vorhersehbar sind die Rennen, zu wenig Action wird geboten. Liberty Media wurde als großer Heilsbringer gefeiert, steht aber zuletzt häufiger in der Kritik. Bislang hat man es nicht geschafft, Verbesserungen in der Formel 1 einzuführen - abgesehen von ein paar "Fan Experiences", wie Liberty Media es nennt.

Alejandro Agag, Chase Carey

Formel-E-Boss Alejandro Agag im Gespräch mit Formel-1-Boss Chase Carey Zoom

Ex-Weltmeister Damon Hill weiß genau, wen er gerne an der Spitze der Formel 1 sehen würde: Formel-E-Boss Alejandro Agag. "Ich wünschte dieser Kerl würde die Formel 1 in die Hände bekommen", schreibt der Brite auf Twitter. Er ist beeindruckt von den Visionen und den Maßnahmen, mit denen der Spanier die Formel E von Null auf zu einer ernstzunehmenden Rennserie gemacht hat.

Agags Modell funktioniert und macht die Elektromeisterschaft spannend. Seit Start der Serie konnten neun unterschiedliche Teams gewinnen - in der Formel 1 sind es im gleichen Zeitraum drei, wobei mit Mercedes ein Hersteller davon den Löwenanteil hat. In der Formel E hat hingegen theoretisch jeder eine Siegchance, weil man sich günstig die Technologie der Besten einkaufen kann.

"Der Schlüssel der gesamten Architektur der Meisterschaft ist die Regel für Hersteller und Kunden", erklärt er in einem Interview mit 'RaceFans'. Denn weil die Regel existiert, dass man seinen entwickelten Antrieb günstig verkaufen muss, ufern auch die Budgets nicht aus: "Wenn du 100 oder 200 Millionen für einen Antrieb ausgibst und ihn dann für 400.000 Euro einem anderen Team verkaufen musst, dann denkst du zweimal nach", sagt Agag.


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Und während Privatteams in der Formel 1 straucheln und ums Überleben kämpfen, können diese in der Formel E sogar Erfolge einfahren: Techeetah hat mit Ex-Formel-1-Pilot Jean-Eric Vergne im Vorjahr die Meisterschaft als Kundenteam gewonnen, Virgin stand am vergangenen Wochenende in Marrakesch gleich doppelt auf dem Podium - in der Formel 1 undenkbar.

In der Formel 1 haben die kleinen Teams eine andere Rolle: "Die Teams sind da, weil Mercedes nicht Letzter werden darf", so Agag. "Wenn man nur Mercedes und Red Bull hätte, dann würde einer Letzter werden - also braucht man andere Leute, die Letzter werden." Doch an dieses Prinzip glaubt er in der Formel E nicht. "Jedes Team sollte die Chance haben zu gewinnen, auch ohne ein Multi-Millionen-Budget oder einen großen Hersteller hinter sich."

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