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Coulthard: Erleichterung über Platz 3

Der McLaren-Mercedes-Pilot verrät, warum er sich nach dem Rennen freute, ihm es aber auch ziemlich schlecht ging

(Motorsport-Total.com) - "Ich habe nur noch Außenseiter-Chancen auf den WM-Titel" meinte David Coulthard noch vor dem Rennen in Brasilien. Verständlich, dass der Schotte schon nach zwei WM-Läufen zu resignieren scheint. Denn den Michelin-Vorteil konnte man bisher gegenüber Ferrari nicht ausspielen, weil BMW-Williams auf den gleichen Pneus schlichtweg um eine Ecke schneller ist. Und dann waren da noch die zwei Ausfälle, die den Schotten in den ersten beiden Rennen Punkte kosteten.

David Coulthard

David Coulthard: Glücklich nach dem Rennen aber total erschöpft

Freude über die Pressekonferenz
"Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich hier auf der Pressekonferenz war und dies gelang mir bisher auch in keiner Qualifikationssession", gab sich David Coulthard nach dem Rennen erleichtert, an der Pressekonferenz der besten Drei teilnehmen zu können. Zuletzt stand der Vizeweltmeister am 14. Oktober 2001 beim finalen Saisonlauf in Suzuka auf Platz 3. Der letzte Sieg liegt übrigens schon rund 10 Monate zurück: Am 13. Mai 2001 überquerte der Schotte auf dem A1-Ring die Ziellinie als Erster.

"Jarno war eine harte Nuss"
"Es ist ein großartiges Gefühl, wieder auf dem Podium zu stehen. Ich hatte natürlich ein ziemlich hartes Rennen, da die Renaults beim Start an mir vorbeikamen. Jenson machte dann in der letzten Kurve einen Fehler und ich konnte aus diesem Grund in seinen Windschatten fahren. Jarno war eine deutlich härtere Nuss und ich konnte nichts anderes machen, als auf den Boxenstopp zu warten", so Coulthard. McLaren-Mercedes muss in der Tat aufpassen, im Verlauf der Saison nicht auch im Ziel hinter Renault zu stehen, denn die Fortschritte bei den Franzosen sind bemerkenswert.

"Haben noch eine Menge Arbeit vor uns"
Als "DC" endlich einmal freie Fahrt hatte, waren die Rundenzeiten durchaus ansprechend: "Ich denke, dass wir im Rennen dichter dran sind als im Qualifying, aber das ist normal, wenn das Gesamtpaket nicht ausreichend genug ist. Man sieht eher die wahre Stärke eines Autos im Qualifying als im Rennen. Im Rennen war der Abstand nicht so groß, wir sind also näher dran, aber noch nicht nah genug, weswegen wir eine Menge Arbeit zu erledigen haben."

Für den Mann aus Twynholm steht fest, dass die Silberpfeile deutlich schneller waren als die Renault: "Als ich nach den Boxenstopps an ihnen vorbei war, fuhr ich acht Zehntel pro Runde schneller als sie und das zeigt, dass die Renaults uns aufgehalten haben. Das gleiche war bei Button, als ich vorbei war, holte ich sehr schnell auf Jarno auf. Sie machten großartige Starts und das ist Teil des Spiels. Wir müssen also unsere Starts verbessern, denn ohne sie wären wir deutlich weiter vorne gelandet."

Coulthard körperlich völlig am Ende
Coulthard gibt ohne Umschweif zu, dass er voll an sein Limit gehen musste und ihn das auch körperlich angestrengt hat: "Ich bemerkte dies erst, als ich anhielt. Als ich auf dem Podium stand, fühlte ich mich richtig schlecht und diese Nationalhymnen gingen eine Ewigkeit. Ich wünschte, dass sie schneller werden würden oder wir einen Stuhl erhalten würden?" Noch rätselt der Schotte, warum er das Rennen ungewöhnlich schlecht wegsteckte: "Vielleicht liegt es daran, dass ich die ersten Rennen nicht zu Ende fuhr oder unser Auto ein wenig schwieriger zu fahren ist. Aber ich fühle mich wirklich müde."

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