Christian Horner: Aktuelles Technikteam das beste aller Zeiten bei Red Bull

Nach dem Formel-1-Titelgewinn von Max Verstappen in Suzuka hält Red-Bull-Teamchef Christian Horner eine Lobeshymne auf sein Team

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Teamchef Christian Horner sagt, dass der Formel-1-Rennstall aus Milton Keynes derzeit sein bestes technisches Team aller Zeiten hat.

Titel-Bild zur News: Adrian Newey, Helmut Marko, Max Verstappen, Christian Horner, Sergio Perez

Red Bull feiert die Meisterschaft von Max Verstappen in Japan Zoom

Nach einer langen Durststrecke seit der letzten Konstrukteursmeisterschaft im Jahr 2013 ist Red Bull drauf und dran, sich in den kommenden Wochen in Austin den Team-Titel zu sichern, nachdem sich Max Verstappen schon am vergangenen Wochenende in Suzuka die zweite Fahrerkrone in Folge aufsetzen konnte. Es wäre der erste Konstrukteurstitel von Red Bull in der Hybrid-Ära.

Aktuell hat das österreichische Team einen Vorsprung von 165 Punkten auf Ferrari, wobei man nach dem Rennen der USA ein Punktepolster von mindestens 147 Punkten braucht, um in Austin Weltmeister zu werden. Ferrari müsste somit in der Theorie beim nächsten Rennen 19 Punkte mehr als Red Bull holen, um die Titelentscheidung zu vertagen.

Horner: Titel ist "Zeugnis für harte Arbeit hinter den Kulissen"

Horner zollt Technikchef Adrian Newey Anerkennung, der drei Jahrzehnte nach seinem ersten Titelgewinn 2022 einen weiteren Titelerfolg Verstappens mit einem neuen Formel-1-Reglement ermöglicht hat.

"Adrian und das gesamte technische Team", sagt Horner auf die Frage nach Neweys anhaltendem Beitrag. "Pierre Wache, unser technischer Direktor, Enrico Balbo [Leiter Aerodynamik], Craig Skinner [Chefdesigner], Ben Waterhouse [Leiter Performance Engineering] - ich glaube, das ist das stärkste technische Team, das wir je hatten.

"Und ich denke, das ist ein Zeugnis für die harte Arbeit, die hinter den Kulissen geleistet wird, um diese Leistung zu erzielen", sagt Horner, der zudem betont, dass der letztjährige Titelkampf mit Mercedes das Team dazu zwang, später als einige seiner Rivalen auf das Projekt 2022 umzusteigen.

Horner: Jeder bei Red Bull "hat einen Gang zugelegt"

"Ich denke, dass es für das Team eine Menge Blut, Schweiß und Tränen bedeutet hat, das zu tun, was wir im letzten Jahr getan haben. Mit einem so konkurrenzfähigen Auto aufzutauchen, wie wir es haben, obwohl wir das letzte Team waren, das darauf umgestiegen ist, und das unter massivem Druck in diesem Jahr mit dem Kostendeckel und allem anderen."


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"Ich denke, das Auto, die Art und Weise, wie wir uns an das neue Reglement angepasst haben, das Ingenieursteam, das war eine phänomenale Leistung von allen Beteiligten, und Max ist, glaube ich, seit dieser ersten Weltmeisterschaft gewachsen", fügt er hinzu.

"Die Art und Weise, wie er gefahren ist, wie er dieses Jahr agiert hat, war einfach auf einem anderen Niveau, und ich zolle ihm allen Respekt, weil er diese Meisterschaft wirklich verdient hat. Jeder im Werk, bei Red Bull, alle unsere Partner, alle unsere technischen Partner haben dieses Jahr einfach einen Gang höher geschaltet, und das war phänomenal."

Horner bedankt sich bei Honda und Dietrich Mateschitz

Horner würdigt zudem Honda, dessen Name beim Grand Prix von Japan auf den Autos erschien, nachdem die beiden Parteien einen neuen Vertrag abgeschlossen hatten. Horner bat Honda-Formel-1-Projektleiter Yasuaki Asaki, die Trophäe der Konstrukteure in Suzuka entgegenzunehmen.

"Hier zu gewinnen, nachdem Honda seine Teilnahme für die nächsten drei Jahre bestätigt hat, und Herr Asaki, der einer der Helden hinter den Kulissen der Honda-Organisation und von HRC ist, daher hielt ich es nur für richtig, dass er heute den Konstrukteurspokal entgegennimmt. Ein sehr stolzer Moment für alle bei HRC."


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"Wir sind wirklich dankbar für die Unterstützung, die sie uns in den vergangenen Jahren gegeben haben, und natürlich haben sie als Zulieferer in diesem Jahr auch einen großartigen Job gemacht sowie alle unsere Partner wie Exxon Mobil, die in diesem Jahr auch den neuen E10-Kraftstoff entwickelt haben. Es muss alles zusammenkommen, um die Art von Ergebnissen zu erzielen, die wir haben. Und das haben wir geschafft, wir haben es erreicht."

Horner zollt auch dem Chef von Red Bull Respekt: "Ich muss auch Dietrich Mateschitz ein großes Lob aussprechen. Alles, was er uns gegeben hat, die unermüdliche Unterstützung von Red Bull, ist der Grund, warum wir alle hier sind. Also ein großes Lob an Dietrich und alle bei Red Bull für das, was wir erreicht haben."