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Chilton gibt Räikkönen Schuld für Monaco-Kollision

Marussia-Pilot Max Chilton meint, dass ihn Kimi Räikkönen in Monaco durch die Kollision in der Safety-Car-Phase um ein mögliches Top-10-Ergebnis gebracht hat

(Motorsport-Total.com) - Der Grand Prix von Monaco wurde für das Marussia-Team zum großen Triumph. Die kleinste Truppe im Feld sicherte sich durch Jules Bianchi Platz neun und damit die ersten WM-Punkte in der Teamgeschichte. Damit liegt man in der Konstrukteurs-WM sensationell auf dem neunten Rang - also vor Sauber und Caterham. Doch für einen bei Marussia war der Klassiker im Fürstentum nur bedingt ein Grund zur Freude: Max Chilton.

Kimi Räikkönen, Max Chilton

Als sich Chilton in der Safety-Car-Phase zurückrunden wollte, passierte der Unfall Zoom

Bianchis Teamkollege kollidierte in der Safety-Car-Phase mit Ferrari-Star Kimi Räikkönen, wodurch das Rennen des Briten zerstört war. Seiner Meinung nach verspielte man damit ein weiteres gutes Ergebnis: "Das war ägerlich, denn er hatte ein gutes Rennen, und ich denke, dass auch wir in den Top 10 landen hätten können."

Sein kaputter Frontflügel erforderte einen weiteren Boxenstopp, was ihn weit zurückwarf. Er sieht den Fehler nicht bei sich, sondern beim Finnen. Als Rennleiter Charlie Whiting die Überrundeten anwies, die anderen Autos zu überholen, damit sie sich wieder in der gleichen Runde mit dem Rest des Feldes befinden, passiert das Malheur.

"Kimi hat seinen Gurt gerichtet, hat etwas verstellt, lenkte ein und schaute dann in den Rückspiegel." Max Chilton

"Ich kam zur ersten Kurve und fragte meinen Ingenieur, wann wir die Autos vor uns überholen dürfen", erinnert sich Chilton. "Als ich beim Casino war, sagte mein Ingenieur, ich könne jetzt überholen. Ich folgte Kimi und blieb den Weg hinunter zur Mirabeau rechts, er war links. Ich habe es nicht überstürzt, sondern habe nur meine Nase gezeigt. Und dann lenkte er zu spät ein. Ich dachte mir, er hätte mich gesehen und würde mich passieren lassen."

Doch dann kam es zur Kollision, die von den TV-Kameras nicht eingefangen wurde. Seiner Meinung nach war Räikkönen abgelenkt: "Ich habe seine Onboard-Kameraaufnahmen gesehen: Er hat seinen Gurt gerichtet, hat etwas verstellt, lenkte ein und schaute dann in den Rückspiegel." Doch da war es bereits zu spät. Chilton wundert sich über das Verhalten des Ferrari-Piloten: "Ich war nie in einem Topteam, und daher weiß ich nicht, ob er benachrichtigt wurde, aber ich hätte schon gedacht, dass er eine Nachricht erhält, dass er auf die anderen Autos achtgeben muss. Ich würde in den Rückspiegel schauen und dann einlenken."

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