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Chase Carey glaubt: Motorenregeln können neue Hersteller anlocken

Obwohl die Motorenregeln kaum verändert werden, glaubt Formel-1-Chef Chase Carey daran, dass 2021 neue Hersteller antreten könnten - Porsche als Kandidat?

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Chef Chase Carey glaubt, dass auch die inzwischen veränderten Motorenregeln für die Saison 2021 neue Hersteller anlocken. Auf Betreiben der aktuellen Motorenhersteller wurde eine große Regelnovelle vertagt und zugunsten eines ähnlichen Antriebs verschoben. Obwohl die Motoren damit nicht deutlich einfacher im Aufbau werden, glaubt der Amerikaner an die Anziehungskraft der Königsklasse.

Chase Carey

Der Blick geht in Richtung Zukunft: Carey sieht neue Hersteller am Horizont Zoom

Ein überarbeitetes Reglement, so der ursprüngliche Plan, hätte auch neuen Herstellern die Möglichkeit gegeben, auf einem ähnlichen Niveau wie die bisher vertretenen Konstrukteure einzusteigen. Dieses Modell wurde aufgrund von Kostenbedenken aber verworfen. Dennoch glaubt Chase Carey, dass 2021 neue Hersteller an den Start gehen könnten. Als einer der Namen wir nach wie vor Porsche gehandelt.

"Der aktuelle Stand der Dinge und die Gespräche mit möglichen Neueinsteigern stimmen uns zuversichtlich. Es gibt breite Zustimmung für unseren Weg und auch dafür, dass es der richtige für bisherige und neue Hersteller ist", ist Carey sich sicher. Stabilität sei ein wichtiger Faktor, so der Amerikaner. Ein neuer Motor hätte auch eine gewisse Lotterie mit sich gebracht, glaubt er: "Immer wenn es einen neuen Motor gibt, müssen alle von vorne beginnen. Das führt immer wieder zu ungeplanten Konsequenzen", mahnt Carey.

Alain Prost, Nicolas Prost

Kehrt Porsche zurück? Unter dem Banner von TAG belieferten die Stuttgarter sogar McLaren Zoom

Deshalb sei man zu einem Kompromiss übergegangen. "Je weiter wir kamen", erklärt er den Verlauf der Gespräche, "desto klarer wurde uns, dass wir beim aktuellen Aggregat für Stabilität sorgen mussten. Natürlich im Zusammenspiel mit Regeln, die für einen besseren Sport sorgen. Zusätzlich waren da auch noch wirtschaftliche Themen rund um dieses Thema."

Dabei sieht Carey auch einen ungewöhnlichen Schritt als Möglichkeit, um die Kosten zu senken. So soll die Nutzung von Motorenprüfständen limitiert werden. "Ein Faktor ist zum Beispiel der Betrieb von Motoren in den Fabriken. Das ist Testzeit, und zwar teure Testzeit, weil sie zeitlich unlimitiert ist", stellt er fest.

Die Gespräche mit den aktuellen Herstellern, so betont Carey, seien dennoch positiv gewesen. "So wie wir das bearbeitet haben, durch die verschiedenen Teams, hoffe ich in Zukunft auch andere Dinge anzugehen. Es war eine gute und konstruktive Zusammenarbeit", lobt der Amerikaner die Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

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