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Charles Leclerc: Habe es nicht verdient, auf Pole zu stehen

Charles Leclerc weiß, dass er die Poleposition nach seinem Fehler auf der entscheidenden Runde nicht verdient hat, freut sich aber für Carlos Sainz

(Motorsport-Total.com) - Zum ersten Mal in dieser Saison steht Charles Leclerc aus eigenem Verschulden nicht in der ersten Startreihe. Der Ferrari-Pilot hatte bis Baku diesbezüglich eine weiße Weste und war immer von Position eins oder zwei aus ins Rennen gegangen. Die Strähne endete in Kanada, wo er nach einem feststehenden Motorwechsel nicht mehr in Q2 gegangen war.

Charles Leclerc und Carlos Sainz (Ferrari F1-75) im Qualifying zum Formel-1-Rennen in Silverstone 2022

Charles Leclerc legte in der entscheidenden Runde einen Dreher hin Zoom

Doch in Silverstone (Formel 1 2022 live im Ticker) qualifizierte sich der Monegasse aus eigener Kraft "nur" auf Rang drei hinter Teamkollege Carlos Sainz und WM-Leader Max Verstappen. Eigentlich hatte alles danach ausgesehen, als würde Leclerc auch in Großbritannien wieder freie Sicht haben, doch ein Fehler in der entscheidenden Runde verhinderte eine bessere Rundenzeit.

Leclerc drehte sich in der Chapel-Kurve und löste so auch die gelben Flaggen aus, die Verstappen um seinen Angriff auf Pole brachten. "Ich wusste, dass es die Runde sein würde, in der ich alles zusammenbringen muss, aber das ist mir als Fahrer nicht gelungen. Und darum verdiene ich es auch nicht, auf Pole zu stehen", so Leclerc.

Denn er wusste, dass die Strecke am Ende von Q3 die besten Bedingungen haben würden, sodass er die zuvor feststehende Zeit von Verstappen noch einmal schlagen könnte. "Aber in Kurve 14 gab es einfach eine Menge stehendes Wasser und ich habe das Auto verloren", sagt er.


Diese Pole gehört eigentlich Max Verstappen!

Fast sieben Zehntel Vorsprung hatte Max Verstappen bei der Zwischenzeit. Trotzdem steht am Ende in Silverstone Carlos Sainz auf Poleposition. Weitere Formel-1-Videos

"Abgesehen davon war das Auto bei diesen Bedingungen ziemlich konkurrenzfähig, was ziemlich wichtig ist", meint er weiter. Denn in den vergangenen Jahren sei der Ferrari bei Regen nicht gerade einfach zu fahren gewesen. "Von daher ist es schön, dass wir im Regen ein bisschen Konstanz gefunden haben."

Trotz des Drehers ist auch Platz drei für ihn eine gute Ausgangsposition für das Rennen. "Und wenn wir alles zusammenbringen, dann können wir hoffentlich zurückkommen", so Leclerc, der sich auch über die erste Poleposition seines Teamkollegen freuen kann: "Er hat einen großartigen Job gemacht."

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