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Causa Gribkowsky: Kirch fordert Schadenersatz

(Motorsport-Total.com) - In der Causa um den früheren Risikovorstand der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Gerhard Gribkowsky, wird nun auch Medienmogul Leo Kirch aktiv. Kirch hatte seine Formel-1-Anteile im Zuge der Insolvenz seines Imperiums an seine Gläubigerbanken, darunter auch die BayernLB, abtreten müssen. Diese holten sich durch den Verkauf der Formel 1 an die Investmentgesellschaft CVC einen Großteil der Kirch-Schulden zurück.

Doch Gribkowsky kassierte neuesten Erkenntnissen zufolge 50 Millionen US-Dollar - möglicherweise als Schmiergeld dafür, dass er den Wert der Formel-1-Anteile im Interesse des Käufers niedriger eingeschätzt hat. Hier setzt Kirch laut Informationen der 'Süddeutschen Zeitung' an: Hätte die BayernLB aus dem Verkauf an CVC mehr Geld verdient, als sie an Kirch-Schulden zu begleichen hatte, dann hätte Kirch etwaige Überschüsse eingestreift.

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