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Caterham: Alles für die Performance

Im Kampf gegen Marussia und Sauber mobilisiert Caterham momentan alle Kräfte, um den so wichtigen zehnten Konstrukteurs-WM-Platz zu erreichen

(Motorsport-Total.com) - Das Caterham-Team sucht immer noch nach einem Fahrer für die bevorstehenden Grands Prix, und bekanntlich gilt momentan Roberto Merhi als Favorit auf das zweite Cockpit neben Marcus Ericsson. Für Teamchef Christijan Albers ist das aber nur ein kleines Teilchen in einem größeren Puzzle: "Es geht um das Beste für das Team. Das ist das Allerwichtigste", erklärt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Colin Kolles und Christijan Albers

Berater Colin Kolles und Teamchef Christijan Albers leiten das Caterham-Team Zoom

Caterham liegt in der Konstrukteurs-WM nach zwölf von 19 Rennen an elfter und letzter Stelle, Konkurrent Marussia ist dank Jules Bianchis neuntem Platz in Monaco mit zwei Punkten sogar Neunter. Zwischen Caterham und Sauber entscheiden momentan mangels erzielter WM-Zähler die besten Einzelergebnisse außerhalb der Top 10. Da kann Sauber vor dem Europafinale in Italien zweimal P11 und einmal P12 vorweisen, Caterham einmal P11 und zweimal P13.

Entweder Marussia oder Sauber noch zu überholen, wäre wohl mehr als 30 Millionen Euro wert. Daher hat für die neue Teamleitung derzeit auch nicht Priorität, über die Fahrerbesetzung Kleingeld zu verdienen, sondern: "Wir treffen die Entscheidung im Sinne der Performance", stellt Albers klar. "Das Wichtigste ist die Performance des Autos. Da sind wir noch zu weit weg und dafür muss ich jeden Tag kämpfen. Die anderen stehen auch nicht still."

Caterham tauchte nach der Sommerpause mit einigen technischen Updates für das Auto auf, unter anderem mit einer veränderten Frontpartie. Auch die Gewichtsreduktion ist einer der Schwerpunkte. Albers weiß aber, dass Fortschritte nicht über Nacht kommen können: "Die Leute erwarten manchmal, dass wir das von einem Tag auf den anderen schaffen, aber das ist ein Prozess, der ein Jahr oder zwei dauern kann. Aber dafür kämpfen wir natürlich."

Klargestellt hat das Team auch, dass Hype, (vorerst) Einmal-Sponsor beim Grand Prix von Belgien, nicht direkt von Andre Lotterer mitgebracht wurde. Vielmehr habe Geschäftsführer Bertrand Gachot erst nach der Lotterer-Verpflichtung die Chance gerochen, durch den Gaststart des Deutschen Publicity zu bekommen: "Das hatte nichts mit einem Fahrersponsoring zu tun. Aber Andre hat einen super Namen. Die sind im allerletzten Moment gekommen", erklärt Albers.

Weiterhin im Hintergrund bleiben die neuen Teameigentümer, die vor einigen Wochen an die Stelle von Tony Fernandes & Co. getreten sind: "Es sind Investoren aus dem Mittleren Osten und aus der Schweiz. Mehrere Leute", so Albers. "Diese Leute wollen nicht in Erscheinung treten. Es gibt Leute, die wollen Superstars sein und überall ihren Namen lesen, und es gibt Leute, die das nicht wollen. Das gilt es zu akzeptieren."

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