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Carlos Sainz: Max Verstappen ist ein guter Maßstab

Nach seiner ersten Formel-1-Saison glaubt Carlos Sainz, dass er im Vergleich mit Toro-Rosso-Teamkollege Max Verstappen gar nicht so schlecht abschneidet

(Motorsport-Total.com) - Im Rookie-Team der Formel-1-Saison 2015 lieferten sich Carlos Sainz und Max Verstappen ein jugendliches Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Punkten und Schlagzeilen konnte sich am Ende der erst 18-jährige Verstappen durchsetzen. Der drei Jahre ältere Sainz, der immerhin im Qualifying-Duell der Teamkollegen die Nase vorne hatte, sieht sich aber nicht als Verlierer.

Max Verstappen, Carlos Sainz

Max Verstappen und Carlos Sainz bleiben auch 2016 Teamkollegen bei Toro Rosso Zoom

"Jedes Mal, wenn wir unter gleichen Bedingungen und mit der gleichen Zuverlässigkeit unterwegs waren, waren wir sehr nah beieinander", so Sainz bei einer Fan-Fragerunde auf dem Blog von Formel-1-Reporter James Allen. "Für mich ist das positiv, denn die Leute scheinen sehr viel von ihm zu halten. Wenn er wirklich so gut ist, wie er eingeschätzt wird - und ich persönliche denke, er ist sehr gut - dann muss das ja bedeuten, dass ich nicht allzu weit davon entfernt bin. Ich freue mich, dass ich mit ihm auf einem Level so weit oben stehen kann."

Mit 17 Jahren und 166 Tagen wurde Verstappen zu Beginn der Saison zum jüngsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten und machte damit schon im Vorfeld Schlagzeilen. Die Medienaufmerksamkeit erhielt der Niederländer durch seinen mutigen Fahrstil und beeindruckenden Überholmanöver aufrecht.

Sainz trat hingegen unauffälliger auf und hatte mit mehr Pech zu kämpfen. Aber auch der junge Spanier konnte seine Grenzen im Verlauf der 19 Rennen austesten. "Es ist gut, berechnend zu fahren, wenn man um den Titel kämpft", so Sainz auf die Frage, wie man auf der Strecke am besten attackiert. "Aggressiv kann man vorgehen, wenn man ein Überholmanöver angeht oder eine Qualifying-Runde startet. Wenn man alle Herangehensweisen im richtigen Moment benutzen kann, macht das aus einem einen guten Fahrer."

Auch Automatismen haben sich nach seinem Anfänger-Jahr bereits eingestellt: "Ich denke nicht mehr über Kurven nach, das passiert automatisch. Bei einer Kurvenabfolge hat man auch gar keine Zeit nachzudenken, da muss der Instinkt einsetzen. Bei meinem ersten Mal in einem Formel-1-Auto musste ich mir noch über die Gänge Gedanken machen. Es war das einzige Mal, dass ich überlegen musste, denn das Auto hatte so viel Abtrieb und reagierte so schnell, dass ich zu sehr auf die Randsteine kam."

Nun bereiten sich die Rookies des ablaufenden Jahres auf ihre zweite Saison als gestandene Fahrer vor. "Wenn ich mir meine Performance anschaue, bin ich sehr optimistisch und selbstbewusst", freut sich Sainz schon jetzt auf 2016. "Ich kann über den Winter immer gute Fortschritte machen und bin schon im vergangenen Jahr vorangekommen. Ich kann es nicht abwarten, zu sehen, was Toro Rosso für ein Auto für uns vorbereitet hat."

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