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Button: Verbleib bei McLaren noch nicht entschieden

Eigentlich ist längst alles klar, aber die offizielle Bestätigung steht noch aus: Jenson Buttons McLaren-Zukunft hängt nur an einer Vertragsoption

(Motorsport-Total.com) - Jenson Button steht bei McLaren zwar bis Ende 2014 unter Vertrag, doch moderne Formel-1-Verträge beinhalten in der Regel Ausstiegsklauseln, sodass die Einigung im Grunde von Jahr zu Jahr neu besiegelt werden muss. Genau dieser Formalakt wurde zwischen McLaren und dem britischen Fahrer noch nicht absolviert, weshalb hinter seinem Verbleib in der kommenden Saison zumindest theoretisch noch ein Fragezeichen steht.

Jenson Button

Jenson Button wird voraussichtlich auch 2014 für McLaren an den Start gehen Zoom

"Ich denke, ich habe einen Vertrag für das kommende Jahr, aber da fehlt, glaube ich, noch die Unterschrift", windet sich Button um konkrete Aussagen. Obwohl vereinzelt Kimi Räikkönen mit McLaren in Verbindung gebracht wurde, gilt es in Insiderkreisen als gesichert, dass Button als Teamleader bleiben wird. Aber: "Das ist vom Team noch nicht bestätigt worden. Darauf müssen wir wohl noch warten", winkt er ab.

An seiner Intention, ein fünftes Jahr anzuhängen, hat sich freilich trotz der sportlichen Talfahrt der vergangenen Monate nichts geändert: "Ich will im nächsten Jahr hier bei McLaren bleiben. Das könnte man nach dieser Saison als merkwürdig einstufen. Ich denke aber, dass diese Saison in gewisser Weise gut für uns sein kann. Wir werden 2014 ein viel stärkeres Team sein. Ich will also im kommenden Jahr hier bleiben."

Vertrag also vorhanden, er will bei McLaren bleiben - warum also wird nicht einfach gesagt, dass alles unter Dach und Fach ist? "Weil wir noch nicht darüber gesprochen haben. Es ist eine Option", erklärt Button. Vor allem im Hinblick auf den neuen Motorenpartner Honda gilt McLaren gemeinhin als Versprechen für die Zukunft: "Die Zukunft des Teams klingt schon sehr interessant. Das ist spannend."

Davor steht noch ein Jahr mit Mercedes-Power auf dem Programm. "Ich freue mich auf die nächste Saison", sagt der Brite. "Es geht zunächst einmal darum, die neuen Motoren einzuführen und die neuen Autos zu verstehen. Wenn du da über den Winter viel Zeit investierst, kannst du 2014 einen großen Unterschied machen, denke ich. Und ich glaube, ich bin ziemlich gut darin, den Antriebsstrang und dergleichen zu verstehen."