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Buemi will sich für Webber-Nachfolge empfehlen

Sebastien Buemi hofft, dass Red Bull seine starken Leistungen in dieser Saison auffallen, sieht aber auch die Zukunft von Toro Rosso rosig

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Buemi bestreitet dieses Jahr seine dritte Formel-1-Saison, möchte aber 2012 einen sportlichen Aufstieg schaffen und im Idealfall für ein Team fahren, mit dem regelmäßig Top-10-Ergebnisse möglich sind. Insgeheim hofft er, von Red Bull berücksichtigt zu werden, falls Mark Webber seine Karriere beenden oder auch das Team wechseln sollte.

Sebastien Buemi

Sebastien Buemi rechnet sich Chancen aus, 2012 für Red Bull zu fahren

"Man will immer mehr", erklärt der Schweizer in der Internet-TV-Sendung 'The Flying Lap'. "Niemand weiß, was Mark nächstes Jahr machen wird, aber das ist etwas, was ich nicht beeinflussen kann. Ich kann mich nur auf mich konzentrieren, die bestmöglichen Resultate einfahren und dafür sorgen, dass sich das Team verbessert. Ich weiß, dass Red Bull die richtige Entscheidung für meine Zukunft trifft, wenn ich gute Ergebnisse einfahre."

Gut in die Red-Bull-Familie integriert

"Sie werden es sehen, wenn ich das Maximum aus dem Auto heraushole", sagt er und ergänzt: "Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu Dr. Helmut Marko, Dietrich Mateschitz, Franz Tost und Christian Horner. Sie alle verfolgen meine Resultate und beobachten, wie ich mit dem Team arbeite. Ich hoffe daher, dass ich so weitermachen kann und sogar noch bessere Arbeit leiste, dann mache ich mir um das nächste Jahr keine Sorgen."

Nach einem kleinen Durchhänger in der vergangenen Saison muss sich Buemi 2011 zunächst gegen seinen Teamkollegen Jaime Alguersuari klar durchsetzen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Derzeit ist er diesbezüglich auf keinem schlechten Weg: Im Qualifying-Duell führt er mit 5:1, nach besseren Rennergebnissen sogar mit 6:0. Kein Wunder also, dass seine Zwischenbilanz positiv ausfällt: "Dieses Jahr ist bisher sehr gut verlaufen."

¿pbvin|512|3740||0|1pb¿"Im Vorjahr hatte ich zu Saisonbeginn etwas Pech durch Unfälle, für die ich nichts konnte. Gegen Saisonende hatte ich ein paar Probleme bei der Abstimmung", erinnert sich Buemi. "Diesen Winter habe ich sehr hart gearbeitet und habe ein paar Leute in meinem Umfeld ausgetauscht, weil ich das Gefühl hatte, nicht mehr vorwärts zu kommen." Unter anderem ist er auch von Bahrain zurück in seine Schweizer Heimat gezogen.

Und weiter: "Ich habe die mentale und physische Vorbereitung geändert, habe einen neuen Trainer und auch bei meinen Ingenieuren und Mechanikern haben wir ein paar Wechsel vorgenommen. Das scheint sehr gut zu funktionieren. Jetzt müssen wir so weitermachen. Aber es ist immer das Gleiche: Wenn es besser läuft, dann wird man konstanter, man fühlt sich besser, man wird besser - das ist ein Kreislauf. Das muss jetzt so weitergehen."

In den vergangenen Jahren enorm gewachsen

Auch sein Team Toro Rosso entwickelt sich weiter und möchte wieder auf das Niveau von 2008 kommen. Buemi: "Zu Minardi-Zeiten hatte das Team nur rund 80 Teammitglieder, jetzt sind es beinahe 300. Wir sind ein recht großes Team, das ist also kein Vergleich zu früher. Es sind aber immer noch viele Ex-Minardi-Mitglieder bei uns und es fühlt sich an wie eine große Familie. Ich kenne jeden im Team, das ist ganz anders als bei den großen Rennställen."


Fotos: Sebastien Buemi, Großer Preis von Monaco


Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Einigung mit dem neuen Sponsor Falcon, einer Privatbank aus der Schweiz. Falcon ist ein Tochterunternehmen der Investmentgruppe Aabar aus Abu Dhabi, die nicht nur größter Daimler-Aktionär ist, sondern auch 40-Prozent-Teilhaber des Mercedes-Formel-1-Teams. Aabar strebt eine Partnerschaft mit Red Bull an, die aber angeblich nichts mit den beiden Formel-1-Rennställen zu tun haben soll.

"Das ist gut, denn das eröffnet uns einige Businessmöglichkeiten", freut sich Buemi, schränkt aber ein: "Derzeit sind sie ein Sponsor. Soweit ich weiß, möchte Dietrich Mateschitz ernsthaft mit Toro Rosso weitermachen. Wir haben jetzt neue Einrichtungen in Faenza, wir haben neue Leute, die zu unserem Team stoßen. Derzeit geht es bergauf. Ich habe nicht den Eindruck, dass das Team verkauft wird oder dass jemand die Kontrolle übernimmt."

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