powered by Motorsport.com

Buemi: "Das ist verdammt gefährlich"

Der Toro Rosso-Pilot über die Rückkehr zur Strecke seines Formel-1-Debüts und warum er sich vor dem Rennen am Sonntag Sorgen um die Sicherheit macht

(Motorsport-Total.com) - Sébastien Buemi fährt an diesem Wochenende auf jener Rennstrecke ein Rennen, auf dem er vor einem Jahr für das Team Toro Rosso seine Formel-1-Premiere feierte und als Siebter gleich in die WM-Punkte fahren konnte.

Sébastien Buemi

Sébastien Buemi ist an den Ort seines Formel-1-Debüts zurückgekehrt

Seitdem hat sich eine Menge geändert, er sieht sich nun als echten Bestandteil des Formel-1-Zirkus' an: "Ich bin von allen Piloten akzeptiert, weil sie genau wissen, dass der junge Schweizer keine Dummheiten macht", schreibt der Schweizer in seiner Kolumne für den 'Blick' und erläutert, dass man mit "blöden Aktionen" "sehr schnell" wieder aus dem Geschäft sei.#w1#

Der 21-Jährige hofft, dass es im Rennen nicht zu dummen Aktionen kommt, weil die Fahrer womöglich nicht ausreichend sehen. Hintergrund ist die späte Startseite Großen Preises von Australien - das Rennen beginnt erst um 17 Uhr Ortszeit.


Fotos: HRT, Großer Preis von Australien


"Das ist verdammt gefährlich, weil in der Abendsonne die Schatten der vielen Bäume die Sicht verschlechtern - und man sich bei den Bremspunkten leicht verschätzen kann". Möglicherweise, so spekuliert der Rennfahrer, kam es deshalb im vergangenen Jahr kurz vor dem Ende des Rennens zwischen Robert Kubica und Sebastian Vettel zum Unfall, obwohl Vettel zu diesem Zeitpunkt fünf Sekunden langsamer pro Runde war als der Pole.

Ziemlich "blöd" war die Tatsache, dass Buemi vergangene Woche nicht wie geplant im Red Bull-Simulator trainieren konnte, weil er sich in einer Pause vor der Fabrik bei einem Imbiss einen Hotdog gönnte: "Nach einer halben Stunde war ich weiß wie ein Leintuch. Den Rest möchte ich Ihnen ersparen..."