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Brown will McLaren mit Fünfjahresplan zurück an die Spitze führen

McLaren-Chef Zak Brown will das Team binnen fünf Jahren zurück an die Spitze der Formel 1 führen - "Sind froh, dass 2018 vorbei ist"

(Motorsport-Total.com) - Für das McLaren-Team war die Formel-1-Saison 2018 eine schonungslose Standortbestimmung: Statt mit den ersehnten Renault-Motoren endlich wieder siegfähig zu werden, begann ein sportlicher Absturz, der Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne teilweise um die Rote Laterne kämpfen ließ. Mit einer neuen Fahrerpaarung soll es 2019 endlich wieder aufwärts gehen. Zak Brown schaut aber noch weiter voraus.

Zak Brown

Zak Brown will McLaren binnen fünf Jahren siegfähig machen Zoom

"Ich habe den Anteilseignern einen Fünfjahresplan präsentiert, an dessen Ende wir wieder Rennen gewinnen werden", sagt der 47-Jährige. "Der Plan sieht Investitionen vor, damit wir wieder an die Spitze kommen." Genauere Details zu den Investitionen gibt er nicht preis.

Was er durchblicken lässt: Der Plan fußt auf der Hoffnung auf Maßnahmen durch die Formel-1-Besitzer Liberty Media: "Es ist essentiell wichtig, dass Liberty den Sport verändert. Derzeit ist es sehr schwierig für mehr als zwei, drei Teams, um den Titel zu kämpfen. Diese Dinge liegen außerhalb unserer Kontrolle. Ich hoffe aber, dass wir den Wandel beeinflussen können, den es braucht, damit mehr Teams gewinnen können."

Anteilseigner wollen Fortschritte sehen

Was die Saison 2018 angeht, so gibt Brown zu, dass alle bei McLaren froh seien, dass das Jahr vorbei ist. "Es wird sicher kein Jahr sein, an das wir uns gerne erinnern werden", sagt er. "Aber wir haben eine Menge gelernt. Langfristig werden wir davon vielleicht profitieren. Manchmal ist es im Rennsport so, dass man durch gewisse Schwierigkeiten gehen muss, um die richtigen Dinge zu lernen und am Ende besser dasteht. Wir sind froh, dass wir es hinter uns haben und freuen und jetzt auf die nächste Saison."


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Trotz des schwierigen Jahres, so versichert Brown, bestehe kein angespanntes Verhältnis zu den Anteilseignern der McLaren Group, also zum bahrainischen Vermögensfonds Mumtalakat, Mansour Ojjeh, Michael Latifi und Peter Lin. Trotzdem weiß der US-Amerikaner, dass er unter Druck steht: "Wir müssen Fortschritte zeigen. Ein jeder, der in ein Rennteam investiert, will Fortschritte sehen. Wir wollen alle sehen, dass es vorwärts geht."

Das meint er nicht nur im sportlichen Sinne, sondern vor allem finanziell: Bis Ende des dritten Quartals 2018 hat McLaren Holdings Limited einen Verlust von 96,389 Millionen Pfund (derzeit 107,09 Euro) eingefahren. Der Verlust des Status als Werksteam hat ein gewaltiges Loch in die Kassen gerissen. Brown weiß aber auch, dass sportlicher Erfolg die Grundlage für eine finanzielle Erholung des Teams ist. Was McLaren hilft: Durch den Williams-Absturz und den Force-India-Verkauf rutschte das Team auf Platz sechs in der Konstrukteurswertung nach vorn.

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