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  • 16.06.2003 · 00:36

  • von Marcus Kollmann

Bridgestone erfreut über den insgesamt 75. Sieg

Nach dem Erfolg in Kanada, erklärt Bridgestone alles unternehmen zu wollen, um Ferrari den Ausbau der WM-Führung zu ermöglichen

(Motorsport-Total.com) - Der 75. Sieg für Bridgestone am Sonntag, den man im 108 Rennen erzielte, geht ohne Zweifel auf das Konto von Michael Schumacher. Der Deutsche bewahrte nicht nur beim Start die Nerven und behielt den Überblick, sondern zeigte auch eine fehlerfreie Fahrt und hielt dem Druck der starken Michelin-bereiften Konkurrenz stand.

Hisao Suganuma (Bridgestones Technischer Manager) und ein Ingenieur

Freute sich sehr über den Sieg in Kanada: Hisao Suganuma, hier links im Bild

Am Ende gewann Schumacher nach einer Renndauer von anderthalb Stunden mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0.784 Sekunden auf seinen Bruder und von 1.355 Sekunden auf dessen Teamkollegen.

Neben dem amtierenden Weltmeister kam nur noch Rubens Barrichello als Bridgestone-bereifter Pilot auf Platz 5 und Jos Verstappen als Neunter außerhalb der Punkteränge ins Ziel. Die Fahrer der anderen Partnerteams zollten der nicht genügenden Standfestigkeit ihrer Boliden Tribut.

"Ein exzellenter Sieg - der 75. für Bridgestone. Ich bin sehr zufrieden wie unsere Reifen heute funktioniert haben und auch über die Qualität unseres Produktes, die auf einer Strecke wie Montreal ein guter Anhaltspunkt dafür ist, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben", erklärte Hisao Suganuma nach dem Erfolgserlebnis in Kanada.

"Wir werden jetzt natürlich alle Bemühungen darauf ausrichten Ferrari dabei zu helfen sich von ihren Rivalen in der Meisterschaft absetzen zu können", kündigte der Technische Manager gleichzeitig an, dass man nun noch intensiver mit den Italiener zusammenarbeiten wolle. "Es war enttäuschend, dass viele unserer anderen Piloten in Folge nicht reifenbedingter Gründe nicht das Rennen beenden konnten. Alles in allem aber ein gutes Ende des Wochenendes und ein positiver Antrieb für das gesamte Bridgestone-Team", befand der Japaner.

Ross Brawn, Technischer Direktor von Ferrari, verdeutlicht welchen Stellenwert der heutige Sieg unter Einbezug eines nicht unwesentlichen Details hat: "Das war ein sehr schwieriges Wochenende an dem wir wegen eines Problems mit der Abnutzung der Bremsen nur in bestimmten Rennabschnitten viel Druck machen konnten. Da wir an den beiden vorangegangenen Tagen nicht im Trockenen fahren hatten können, stellten wir im Rennen fest, dass wir die Bremsen mehr beanspruchen als wir es erwartet hatten, weshalb Michael ein sehr kontrolliertes Rennen fahren musste. Er fuhr fantastisch und das war vielleicht eines seiner besten Rennen. Ich freue mich darüber gewonnen zu haben, für uns selbst und für Bridgestone, denn es war wie gesagt ein schwieriges Wochenende."

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