powered by Motorsport.com

Bianchi-Unfall: Ecclestone will Ursachen herausfinden

Für Bernie Ecclestone gilt es nach dem Unfall von Jules Bianchi die Ursachen herauszufinden, gleichzeitig betont er die Sicherheit der Formel-1-Boliden

(Motorsport-Total.com) - Nach dem unglücklichen Unfall von Jules Bianchi beim Großen Preis von Japan sind alle Seiten so schnell wie möglich um Aufklärung bemüht. Es gilt herauszufinden, wie es zu dem tragischen Vorfall kommen konnte und wie man ihn in Zukunft vermeiden kann. FIA-Präsident Jean Todt hat bei Rennleiter Charlie Whiting bereits um eine detaillierte Untersuchung gebeten, und auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone möchte die Sache schnellstmöglich aufgeklärt wissen.

Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone möchte den Bianchi-Unfall aufklären lassen Zoom

"Für mich ist es schwierig zu sagen, was dort passiert ist", erklärt der 83-Jähriege, der in Suzuka nicht vor Ort war, gegenüber 'The Times'. "Es wird Nachforschungen brauchen, um exakt herauszufinden, was geschehen ist." Auch er schließt sich den Genesungswünschen für den 25-Jährigen, der mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde und operiert werden musste, an.

"Das war für alle ein schrecklicher Schock. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie", so Ecclestone. Bianchi war gegen Ende des Rennens von Suzuka bei nassen Bedingungen mit seinem Boliden abgeflogen und in das Bergungsfahrzeug gerauscht, das gerade mit der Bergung von Adrian Sutils Sauber beschäftigt war. Dabei zog er sich die schweren Verletzungen zu. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen.

Doch bei all dem Unglück möchte Bernie Ecclestone noch einmal die Sicherheit der modernen Formel-1-Wagen herausstellen: "Heutzutage sieht man einen Unfall, der Fahrer schnallt sich ab, steckt sein Lenkrad ab und springt unbeschadet heraus. Ich habe immer gesagt: Wenn ich einen Unfall haben würde, dann am besten in einem Formel-1-Auto, weil sie die sichersten der Welt sind." Doch auch die sichersten Wagen der Welt sind vor einem Unglück nicht gefeit: "Solche Dinge passieren, aber nun gilt es die Ursachen dafür herauszufinden", so Ecclestone.