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Barrichello will "das Ding drehen"

Obwohl er eine der schwierigsten Phasen seiner Karriere durchmacht, hat Rubens Barrichello nicht vor, bald das Handtuch zu werfen

(Motorsport-Total.com) - 39 Jahre alt, fast 19 davon in der Formel 1 verbracht, 309 Grands Prix absolviert, davon elf gewonnen - Multimillionär Rubens Barrichello hat es eigentlich nicht mehr nötig, dem Feld hinterherzufahren. Doch der WM-Dritte von 2009 hat bei allem Frust über seine derzeitige Situation nicht vor, entnervt das Handtuch zu werfen und seine Karriere in der Königsklasse zu beenden.

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello möchte seine Karriere nicht auf diese Weise beenden

"Im Moment" habe er das nicht vor, wird der Brasilianer von 'Sky Sports' zitiert. "Gerade bin ich frustriert darüber, dass ich mir die Seele aus dem Leib fahre und nirgendwo lande. Das Auto ist nicht da, du kämpfst die ganze Zeit, aber trotzdem ist es zu früh, darüber nachzudenken, einfach hinzuschmeißen. Ein schlechtes Auto zu fahren, ist nicht tragbar. Es ist nie gut genug, aber ich habe diese große Motivation, das Ding zu drehen."

Nach fünf Saisonrennen liegt der Routinier mit null Punkten an 17. Stelle der Fahrer-WM. In den vergangenen sieben Grands Prix gelang ihm nicht ein einziges Top-10-Ergebnis. So eine Durststrecke hat er zuletzt 2008 auf Honda durchgemacht, als er nach seinem glücklichen Podestplatz in Silverstone neunmal en suite an den Top 10 vorbeischrammte.

"Ich habe Jackie Stewart vor dem Rennen gefragt: 'Jackie, warum liebe ich das nur so sehr, obwohl ich als 19. starte?' Ich könnte auch zu Hause bleiben und das Leben mit meinen Kindern genießen, aber ich liebe das hier zu sehr", zeigt sich Barrichello voll motiviert. "Ich brauche das Adrenalin, ich muss versuchen, dieses Ding zu drehen. Ich kriege das sicher hin, aber im Moment leide ich darunter."


Fotos: Rubens Barrichello, Großer Preis von Spanien


Williams hatte nach einem recht positiven Winter gehofft, mit dem neuen Auto endlich wieder Anschluss an die Spitze zu finden, doch der FW33 mit seinem radikalen Getriebe stellte sich bisher als Flop heraus. Konsequenz: Technikchef Sam Michael und Designer Jon Tomlinson werden am Saisonende das Feld räumen und die technische Hoheit an Mike Coughlan übergeben.

In den Neuzugang setzt Barrichello große Hoffnungen: "Das Team macht eine schwierige Zeit durch, aber die Familie muss jetzt zusammenhalten und ein gutes Umfeld schaffen", sagt er. "Es gibt hier und da ein bisschen Inidividualismus, ein paar unterschiedliche Meinungen. Wir müssen jetzt mal abwarten, bis Mike Coughlan kommt und hoffentlich technisch wieder Richtung geben kann."

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