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Barcelona-Auftakt: Probleme bei Rosberg und Vettel

Lewis Hamilton unterstreicht beim Grand Prix von Spanien Mercedes' Favoritenstellung in der Formel 1, aber einige Hochkaräter haben zuhnächst Probleme

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton fuhr im ersten Freien Training zum Grand Prix von Spanien in Barcelona (Formel 1 live im Ticker) souverän Bestzeit, womit Mercedes seine Favoritenstellung unterstreichen konnte. Aber zwei Fahrer, die ebenfalls als Sieganwärter gehandelt werden, hatten beim Auftakt Pech: Sowohl WM-Leader Nico Rosberg (Mercedes) als auch Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) erlitten technische Probleme und waren über weite Strecken zum Zuschauern verdonnert. So blieben für sie am Ende nur die Positionen fünf (Rosberg) und 20 (Vettel).

Sebastian Vettel, Nico Rosberg

Sebastian Vettel und Nico Rosberg waren die Pechvögel des ersten Freien Trainings Zoom

"Die Elektronik an Sebs Auto hat sich komplett runtergefahren, wir sind nicht sicher warum. Dadurch war plötzlich auch der Funk weg", tappte Red-Bull-Teamchef Christian Horner zunächst noch im Dunkeln. Aber für den Rest des Wochenendes scheint das kein Problem zu sein: "Die elektrische Stromversorgung wurde unterbrochen", bestätigt Motorsportkonsulent Helmut Marko nach der Session. "Es wird ein Kabel gewechselt. Ein simpler Defekt mit großer Wirkung. Das ist aber behoben bis zum nächsten Training."

Vettel, im Vorjahr mit einer Bestzeit von 1:22.808 Minuten noch Freitagsschnellster in Barcelona (um 4,215 Sekunden schneller als Hamilton heute Morgen), kam so nur auf vier Runden. Nach seinem Ausrollen im zweiten Sektor ging er den Streckenposten sogar selbst mit dem Feuerlöscher zur Hand. Das blieb Rosberg erspart: Bei ihm lief die Kühlung des Hybridsystems zu heiß, aber das passierte an der Box, sodass die Mechaniker direkt eingreifen konnten.

Mercedes mit einem seltenen technischen Problem

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel rollte ohne Strom aus: "Ich hatte einen Kurzen", meinte er später Zoom

Obwohl der Deutsche nur neun Runden drehte und die zweite Hälfte der Session komplett streichen musste, landete er mit 1,145 Sekunden Rückstand auf dem fünften Platz. "Bei Nico gab es ein Problem mit der Kühlung", bestätigt Sportchef Toto Wolff. "Wir wissen, was da passiert ist. Es sollte für das zweite Freie Training wieder in Ordnung sein. Es war ein mechanisches Problem. Die Temperaturen hier sind aber nicht das Problem."

Zwischen Hamilton und Rosberg klassierten sich Jenson Button (McLaren/+0,868), Daniel Ricciardo (Red Bull/+0,950) und Lokalmatador Fernando Alonso (Ferrari/+1,105). Ferrari probierte vor den Augen von Präsident Luca di Montezemolo verschiedene neue Teile aus und verwendete dafür Unmengen von grün-gelber FloViz-Farbe zur Strömungsvisualisierung. Kimi Räikkönen (+1,314) im zweiten Ferrari wurde Sechster, Kevin Magnussen (+1,400) im zweiten McLaren Siebter.


Fotos: Großer Preis von Spanien, Freitag


Auch wenn man die Zeiten nach eineinhalb Stunden auf noch "grüner" Fahrbahn nicht überbewerten sollte, scheint sich die Erwartungshaltung zu bestätigen, dass Mercedes wieder vorne liegt - und dahinter Red Bull, Ferrari & Co. um die Rolle des ersten Verfolgers rittern. Ermutigend aus Lotus-Sicht diesmal auch der achte Platz von Pastor Maldonado, der lediglich 1,721 Sekunden Rückstand hatte und mit 34 Runden fleißiger war als jeder andere Fahrer.

Perez muss TV-Kamera selbst festhalten

Nico Hülkenberg (Force India/+1,805) musste diesmal mit Rang zwölf Vorlieb nehmen, hinter seinem Teamkollegen Sergio Perez (9./+1,756). Letzterer fiel den TV-Kameras auf, als sein linker Rückspiegel locker wurde, nur noch an einem Kabel hing und vom Mexikaner von Hand festgehalten werden musste, als er zurück an die Box fuhr. Die beiden Williams-Brasilianer Massa/Nasr sicherten sich indes die Positionen zehn (+1,768) und 14 (+2,249).


Einen Aufwärtstrend ortet Adrian Sutil mit dem "abgespeckten" Sauber, auch wenn er im ersten Training nur 15. wurde, mit mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand. "Ich glaube, von den Zeiten her sieht es grundsätzlich schon etwas besser aus. Ich habe ein gutes Gefühl", sagt der Deutsche. Vom Gewicht her sei man zwar "noch ein bisschen drüber, aber wir haben einen großen Schritt gemacht. Es dreht sich jetzt nur noch um ein paar Kilogramm." Das bringe "einige Zehntel".

Im zweiten Sauber saß heute Morgen nicht Esteban Gutierrez, sondern Testfahrer Giedo van der Garde, der 22 Runden absolvierte, aber hinter Sutil blieb (18./+3,417). Gegen Ende der Session verzeichnete der Niederländer einen Highspeed-Ausritt, der zum Glück ohne Folgen blieb. Wie sich später herausstellte, war das die Folge eines Bremsproblems.

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