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Auch Virgin nun mit einer Zielankunft

Lucas di Grassi beging das Debüt bei Virgin: Als 14. saß er sogar im besten Auto eines der neuen Teams - Timo Glock schied nach einer Kollision aus

(Motorsport-Total.com) - Im dritten Versuch gelang auch dem dritten Neuling der Teams der Sprung in ein Endklassement eines Rennens. Lucas di Grassi beendete den Malaysia-Grand-Prix als 14. - und war damit sogar der bestplatzierte Fahrer eines der neuen Teams. Timo Glock musste schon nach zwei Runden aufgeben, nachdem ein Überholversuch an Jarno Trulli im Lotus gründlich scheiterte.

Lucas di Grassi

Lucas di Grassi sparte erfolgreich Benzin und schaffte es bis ins Ziel Zoom

"Das war ein schwieriges Rennen heute - mental und körperlich -, aber ich bin glücklich, das Auto von Virgin zur ersten Zielankunft gefahren zu haben", erklärte di Grassi. "Ich hatte einen tollen Start und konnte fünf Plätze in der ersten Runde gutmachen. Zu Beginn hatten wir eine gute Pace. Auch als ich eine Endplatte am Frontflügel verlor, weil Heikki (Kovalainen) mich zu überholen versuchte, ging es gut weiter. Der Stopp war auch gut und waren auch in der zweiten Rennhälfte stark."#w1#

In Sepang hatte man bei Virgin zudem ein durchaus schnelles Auto. "Wir waren Welten vor den anderen neuen Teams, daher konnten wir gegen Ende etwas nachlassen, ohne das Ergebnis zu stören", so der Brasilianer weiter. "Ich musste lange darauf warten und es gab schwierige Zeiten in den vergangenen Monaten. Aber wir machen Fortschritte und wir können noch mehr erreichen. Wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sein können. Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass unser Kampf nun beginnt."

"Ich hatte einen guten Start, die ersten Runden machten viel Spaß, da es viele Zweikämpfe gab", beschrieb Glock. "Ich fiel hinter Jarno zurück, war aber viel schneller als er. Ich versuchte zu überholen, dabei blockierten aber die Hinterräder und aus irgendeinem Grund sprach das Notprogramm nicht an, was das Ausgehen des Motors verhindern soll. Ich traf Jarno und das war mein Fehler. Ist es toll, das Lucas das Rennen beenden konnte - und das vor Lotus. Das ist schön für das Team. Ich hoffe, dass wir im nächsten Rennen beide Autos ins Ziel bringen."


Fotos: Virgin, Großer Preis von Malaysia


"Für alle bei Virgin und Wirth Research ist es ein toller Lohn, endlich das erste Auto ins Ziel gebracht zu haben", so Nick Wirth, der Technische Direktor des Teams. "Das Rennen war an der Boxenmauer etwas stressig, weil wir Regen erwarteten. Es dauerte, bis wir sicher waren, dass er nicht kommen würde. Dann ging es wegen unseres begrenzten Benzintanks darum, dass das Team und Lucas die gut eingeübten Spritsparmaßnahmen ausspielten. Timo hatte Pech, dass er nicht ins Ziel kam, aber seine Zeit wird noch kommen."

Auch insgesamt zeige sich bei Virgin ein Aufwärtstrend. "Das Wochenende war von Anfang bis Ende ein deutlicher Schritt nach vorn", fuhr er fort. "Das liegt in der sorgfältigen Arbeit der großartigen Leute hier begründet und ich widme daher ihnen dieses Ergebnis. Für unseren kostengünstigen Ansatz und unsere Unerfahrenheit in der Formel 1 mussten wir viel Kritik einstecken, das macht unsere Leistung noch zufriedenstellender."

Die Zielankunft in Sepang habe auch genug Daten generiert, um damit für künftige Entwicklungen arbeiten zu können. "Wir haben schon eine klare Richtung für Schanghai, womit wir insgesamt besser sein sollten, ohne dass es uns zu sehr vom Update für Barcelona ablenkt", so Wirth weiter.

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