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Angst vor Zika: Spezielle Vorbereitung auf Singapur

Weil in Singapur das Zuikavirus ausgebrochen ist, machen sich einige in der Formel 1 Sorgen um ihre Gesundheit - Teams treffen spezielle Vorbereitungen

(Motorsport-Total.com) - Bislang war das Zikavirus vor allem durch Angst bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro bekannt, doch nun macht auch die Formel 1 mit dem Thema Bekanntschaft. In Singapur wurden in den vergangenen Wochen einige Fälle von Erkrankungen bekannt, sodass einige Länder eine Reisewarnung für den südostasiatischen Stadtstaat ausgesprochen haben. Die Formel 1 trägt am kommenden Wochenende den Großen Preis von Singapur aus.

City Singapur

In Singapur hat man derzeit etwas Bedenken wegen des Zikavirus Zoom

Bei den Olympischen Spielen hatten vor allem viele Weltklasse-Golfer ihre Teilnahme aufgrund der Angst vor der Krankheit abgesagt. Das Zikavirus, das durch Mücken übertragen wird, kann bei Menschen Zikafieber auslösen, das besonders für schwangere Frauen gefährlich sein kann. Nicht selten kommt es nach einer Infektion zu körperlichen Fehlbildungen bei Neugeboren - vor allem im Bereich des Kopfes.

Zwar dürfte Letzteres bei den Formel-1-Piloten kein Problem darstellen, dennoch geht die Angst um, sich mit dem Zikavirus anzustecken. "Als Familienvater interessiert mich das jetzt schon, und ich werde darauf achten", kündigt etwa Mercedes-Pilot Nico Rosberg an. Und auch Williams-Pilot Valtteri Bottas ist gewarnt: "Ich denke, ich werde meinen Overall anlassen müssen", hat er schon eine Idee, wie er Schutz vor Mücken bekommt.


Fotostrecke: GP Singapur, Highlights 2015

Allerdings ist eine Absage des Rennens wohl für niemanden ein Thema. "Ich werde trotzdem gehen, das ist sicher", kündigt Bottas an. Und auch Lewis Hamilton winkt nur ab: "Ich wusste nicht, dass es da ist, aber wir haben Doktoren, die uns bei Problemen helfen werden", erklärt er. "Ich habe nicht wirklich darüber nachgedacht." Das ist im Fahrerlager bislang größtenteils der Fall gewesen, doch neben den Fahrern müssen ja auch Teammitglieder, Journalisten oder freiwillige Helfer zur Strecke.

Besonders Letztere könnten für logistische Probleme sorgen, sollten Arbeiter aus medizinischen Gründen absagen. Doch davon geht man erst einmal nicht aus. Bei den Teams selbst will man spezielle Vorbereitungen treffen, um sich vor Zika zu schützen. "Wir stellen Anti-Mücken-Produkte und langärmlige Outfits zur Verfügung. Außerdem haben wir an alle eine Nachricht verschickt, wie sie sich in Acht nehmen können und worum es überhaupt geht", so McLaren-Rennleiter Eric Boullier. "Alle fahren hin."

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