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Alonso in Istanbul: "Es ging um Schadensbegrenzung"

Ferrari-Pilot Fernando Alonso über das "schlechteste Rennen" des Jahres, den Rückstand von Rot und den bevorstehenden Grand Prix in Kanada

(Motorsport-Total.com) - Den Großen Preis der Türkei hatte sich Fernando Alonso ganz anders vorgestellt. Ausgerechnet im 800. Rennen von Ferrari musste der spanische Rennfahrer eine herbe Schlappe einstecken - schon in der Qualifikation, denn Alonso verpasste die Top 10. Im Grand Prix kam der 28-Jährige auf Rang acht ins Ziel und macht im Anschluss an den siebten Saisonlauf keinen Hehl aus seiner Enttäuschung.

Fernando Alonso

Keine Sternstunde: Fernando Alonso und Ferrari machten in Istanbul keinen Stich Zoom

"Das war ohne Zweifel das schlechteste Rennen in dieser Saison. Im Vergleich zu McLaren und Red Bull waren wir einfach nicht konkurrenzfähig genug und in der Qualifikation hatten wir sogar mit Teams zu kämpfen, die bislang hinter uns lagen", fasst Alonso den Ferrari-Auftritt in der Türkei zusammen. "Ich selbst konnte nicht in Q3 vordringen und das hat mein Rennen schwer beeinflusst."#w1#

"Wenn du von Rang zwölf startest, kannst du halt nicht viel machen. Ich tat alles, was in meiner Macht stand. Es ging um Schadensbegrenzung - und das ist uns gelungen, wie ich finde. Es tut mir aber leid, dass wir das 800. Rennjubiläum von Ferrari nicht besser zelebrieren konnten, doch in Istanbul waren wir einfach nicht schnell genug. Wir müssen sofort darauf reagieren", fordert der Ex-Weltmeister.

"Die Meisterschaft ist noch immer offen und ich liege nur 14 Punkte hinter der Spitze. Es ist aber vollkommen klar: Wir müssen große Fortschritte bei der Entwicklung machen", sagt Alonso und berichtet von seinen jüngsten Beobachtungen: "In den ersten Rennen konnten wir diesbezüglich mit unseren Hauptrivalen mithalten. Seit wir wieder in Europa sind, war das nicht mehr der Fall."¿pbvin|512|2777|inside|0|1pb¿

Doch deswegen macht sich der Spanier keine Sorgen: "Als ich noch gegen Ferrari antrat, habe ich die Fähigkeit dieses Teams bewundert, die vielleicht beste Entwicklung während des Jahres an den Tag zu legen. Die gleichen Leute sind noch immer mit von der Partie - es gibt also keinen Grund, warum das in diesem Jahr nicht so sein sollte", meint Alonso. "Ich habe vollstes Vertrauen in das Team."

"In Valencia werden wir ein größeres Update an den Start bringen, wodurch wir weiter voran kommen sollten. In Kanada werden wir vermutlich ohnehin ein anderes Szenario erleben", so der Ferrari-Fahrer. "Der Kurs in Montréal sollte den Eigenschaften des F10 etwas besser liegen. Dort werden wir konkurrenzfähiger sein", sagt Alonso. "Wir wollen mit McLaren und Red Bull um das Podium kämpfen."

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