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  • 21.06.2011 · 13:46

  • von Peter Szczecinski

Alonso erwartet ein starkes Valencia-Wochenende

Ferrari-Pilot Fernando Alonso glaubt, dass er bei seinem Heimspiel ein konkurrenzfähiges Auto haben wird und hofft auf seinen ersten Valencia-Sieg

(Motorsport-Total.com) - Ferrari-Pilot Fernando Alonso will eine Wiedergutmachung für den Grand Prix in Kanada, wo er trotz eines viel versprechenden Qualifyings in einen Rennunfall mit Jenson Button verwickelt wurde und ausschied. Nach dem Großen Preis von Spanien in Barcelona bestreitet der Vize-Weltmeister am kommenden Wochenende in Valencia bereits das zweite Heimrennen in dieser Saison. Nicht nur das letzte Rennen ärgert den Spanier, auch mit Straßenkurs von Valencia hat Alonso eine Rechnung offen.

Fernando Alonso

Fernando Alonso hofft auf seinen ersten Sieg in Valencia

"Es ist das ein wichtiges Rennen für Ferrari und für mich, weil ich eine weitere Möglichkeit bekomme, vor meinen Fans zu fahren", erklärt der zweimalige Weltmeister die besonderen Umstände beim Rennen in der spanischen Mittelmeer-Metropole. "Seitdem das Rennen auf dem Straßenkurs von Valencia ausgetragen wird, hatte ich nie besonders viel Glück. Besonders im letzten Jahr, als ich trotz eines sehr konkurrenzfähiges Autos nur auf Platz acht ins Ziel kam."

"Jeder erinnert sich daran, was durch den Einsatz des Safety-Cars passiert ist und ich hoffe es wiederholt sich nicht", blickt Alonso auf seinen letzten Auftritt in Valencia zurück, als er durch eine Safety-Car-Phase weit zurückgeworfen wurde. "Ich glaube, dass sich Glück und Pech während der Saison ausgleichen und vielleicht trifft dieses ungeschriebene Gesetz auch auf einzelne Rennstrecken zu. Sollte das der Fall sein, wäre ich mehr als froh, wenn das Pech aus dem vergangenen Jahr sich jetzt auszahlen würde", hofft der Spanier auf sein bestes Resultat in Valencia.

"Ich weiß, dass unsere Fans sehnsüchtig auf den ersten Saisonsieg warten und ich kann versichern, dass es uns genauso geht.", sagt Alonso und hadert mit den letzten beiden Meisterschaftsläufen, als Ferrari den Red Bull Paroli bieten konnte. "Bei den letzten beiden Rennen haben wir deutlich gezeigt, dass wir siegfähig sind und vor allem in Monaco waren wir sehr nahe dran und glaube, dass ich selbst in Kanada bis zum Schluss um den Sieg hätte kämpfen können, wenn man darauf schaut, was wir im Qualifying gesehen haben."

Der Ferrari-Pilot geht davon aus, dass sein Bolide die guten Eindrücke der letzten Rennen in Valencia bestätigen kann. "Nun kommen wir auf eine Strecke mit ähnlichen Eigenschaften wie Montreal und es gibt keinen ersichtlichen Grund, weshalb wir hier nicht genauso konkurrenzfähig sein sollten", meint Alonso und offenbart, dass Ferrari keine großen Updates an seinem Auto haben wird.

¿pbvin|512|3833||0|1pb¿"Der 150º Italia kommt in derselben Konfiguration wie wir in beim letzten Rennen gesehen haben und die größte Neuerung wird das Renndebüt von Pirellis Medium-Reifen sein. In Montreal konnten wir uns während der freien Freitags-Trainingseinheiten an ihn gewöhnen. Aber es sind zwei komplett unterschiedliche Dinge, ob man ein paar Runden auf einer Strecke absolviert, die nicht besonders zum Reifentyp passt oder ob man sie bis ins Detail auswertet und dabei ein Auge auf Qualifying und Rennen hat", erklärt der 29-jährige Spanier.

Für Alonso ist Valencia kein Ort wie jedes andere. Die drittgrößten spanischen Stadt ist zu einem symbolträchtigen Ort seiner Zeit bei Ferrari geworden: "Tatsächlich war es in Cheste (permanente Rennstrecke außerhalb von Valencia; Anm. der Red.), wo ich meinen ersten öffentlichen Auftritt während der Ferrari-Days 2009 hatte, nachdem ich meinen ersten Vertrag bei Ferrari unterschrieben habe. Am 3. Februar 2010 hatte ich auf dieser Strecke auch meine ersten offiziellen Testfahrten in einem Formel-1-Auto von Ferrari", erzählt Alonso und hofft auf eine Siegpremiere in Valencia.

"Vielleicht bedeutet das, dass es an der Zeit ist ein weiteres erstes Mal hinzuzufügen. Eigentlich habe ich den Großen Preis von Europa bereits zweimal gewonnen, als er am Nürburgring ausgetragen wurde. Aber ein Sprichwort besagt: 'Aller guten Dinge sind drei'."

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