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Alex Yoong beeindruckt Minardi-Team

Nach seinem ersten Formel-1-Test sind Team und Fahrer von der gezeigten Leistung überzeugt

(Motorsport-Total.com) - Zwei Tage lang durfte Alex Yoong für das Minardi-Team auf dem anspruchsvollen Formel-1-Testkurs von Mugello testen. Der Malaie gilt als großer Favorit auf den Platz von Tarso Marques, der auf Grund mangelnder Leistungen und versiegter Sponsorenquellen höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr seinen Hut nehmen muss.

Alex Yoong

Alex Yoong ist seinem Traum ein gutes Stück näher gekommen

Der 24-Jährige fuhr insgesamt 67 Runden mit einer Bestzeit von 1:29.99 Minuten, damit war Yoong knapp 0.3 Sekunden schneller als Andrea Piccini, der die zwei Tage zuvor getestet hatte: "Alex hat während dieses Tests wirklich exzellent gearbeitet", lobt Teamchef Paul Stoddart. "Er war sehr cool und gelassen, er machte keinen Fehler und er arbeitete sehr gut mit den Ingenieuren des Teams zusammen. Wichtiger war noch gewesen, dass seine Rundenzeiten mit jedem neuen Anlauf sanken, was ein Hinweis darauf ist, dass er das Auto und die Strecke versteht - das ist ein Zeichen eines guten Fahrers. Ich denke, dass das European-Minardi-Team an der Strecke sowohl zufrieden als auch beeindruckt mit der Herangehensweise von Alex an seine Aufgabe und über seine schnelle Fortschritten gewesen ist."

Alex Yoong, der von der Presse teilweise schon als neuer Minardi-Pilot gefeiert wird, war am Ende der Versuche zufrieden: "Das war einfach eine unglaublich gute Erfahrung. Ich fuhr heute 47 Rnden und mit jeder Rausfahrt wurde ich schneller. Ich bin mit meiner schnellsten Runde von 1:29.99 Minuten zufrieden, denke habe, dass ich mit mehr Akklimatisation hätte schneller fahren können."

"Das wichtigste in meinen Augen war es gewesen, mich an das Bremsen mit dem linken Fuß zu gewöhnen. Am Ende des Tages habe ich mich damit sehr wohl gefühlt auch wenn ich immer noch etwas vorsichtig war - da kommt also definitiv noch mehr. Körperlich hatte ich keine Probleme. Es gibt hier eine Menge schnelle Kurven in Mugello, die Strecke ist sehr uneben und das Auto hatte keine Servolenkung, man spürt die Kräfte also definitiv im Nacken und in den Schultern. Aber auch so hätte ich ohne Probleme weitere Runden fahren können."

"Ich habe schon immer davon geträumt, ein Formel-1-Auto zu fahren und konnte mir nur vorstellen wie die Power, der Abtrieb und die Bremsen sein müssten. Jetzt weiß ich, dass es so aufregend ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich habe diese Erfahrung wirklich sehr genossen und einmal mehr möchte ich der Magnum Corporation für die Unterstützung und Hilfe bei diesem Testprogramm bedanken."