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1.000. Grand Prix: So sieht die Ferrari-Speziallackierung aus

Die Scuderia Ferrari feiert den 1.000. Grand Prix der Marke mit einer Speziallackierung, die an die Anfänge der Italiener erinnert

(Motorsport-Total.com) - Die Scuderia Ferrari feiert am Rennwochenende in Mugello das 1.000. Formel-1-Rennen der Teamgeschichte. Für diesen Anlass hat sich das Team etwas Besonderes einfallen lassen: Sebastian Vettel und Charles Leclerc werden in einer dunkelroten Speziallackierung an den Start gehen. Außerdem wird Mick Schumacher Demorunden in einem legendären Ferrari-Boliden seines Vaters drehen.

Ferrari-Lackierung

Der SF1000 erstrahlt für das Jubiläum in einem dunkleren Rot Zoom

Am Mittwoch hat die italienische Traditionsmannschaft bekannt gegeben, dass das Spezialdesign für den Grand Prix der Toskana in Burgunderrot gehalten ist, das bereits beim Renndebüt 1950 am Ferrari 125 zu sehen war. Auch die Rennanzüge von Leclerc und Vettel sind ein wenig dunkler.

In Gelb gehalten ist die Aufschrift "1.000 GP", die nicht nur an den Overalls sondern auch auf der Motorenabdeckung prominent platziert ist. "Der 1.000. Grand Prix der Scuderia Ferrari ist ein wichtiger Meilenstein, der auf spezielle Weise gewürdigt wird", freut sich Piero Ferrari, der Vizevorsitzende von Ferrari.

Vettel: "Das ist eine große Ehre"

"Daher haben wir uns dazu entschieden, mit dieser einzigartigen Lackierung zu fahren an diesem Wochenende. Der SF1000 wird in Burgunderrot in Mugello auf die Strecke gehen, das erstmals am 125 zu sehen war - der erste Rennbolide, der den Namen Ferrari trug."

Sebastian Vettel, Charles Leclerc

Sebastian Vettel und Charles Leclerc tragen auch spezielle Rennanzüge Zoom

Auch die Startnummern von Vettel und Leclerc werden "die Tradition" der Anfangsjahre widerspiegeln: "Die Nummern sehen aus, als wären sie von Hand auf die Karosserie gemalt worden. Auch auf den Rennanzügen werden die Farben zu sehen sein."

Die Piloten sind angetan von dem Spezialdesign. Vettel spricht von einer "großen Ehre", einen Ferrari in dessen 1.000. Rennen fahren zu dürfen. "Es wird eine noch größere Freude sein, dieses Jubiläum auf dem Mugello Circuit zu feiern. Außerdem werden zum ersten Mal ein paar wenige Zuschauer zugelassen sein."

Mick Schumacher dreht Demorunden im F2004

Tatsächlich werden knapp 3.000 Fans an die im Besitz von Ferrari befindliche Rennstrecke zugelassen. "Ich kann es kaum erwarten, mit Ferrari in Mugello zu fahren", ergänzt Leclerc, der am Wochenende mit einem Spezialhelmdesign antreten wird. Er konnte bei einem Test im Frühjahr in einem 2018er-Ferrari einen ersten Eindruck von der Strecke erhalten.

"Die Rennstrecke ist wunderschön und außerdem werden wir unser Jubiläum feiern", strahlt der Liebling der Tifosi. Schon am Samstagabend wird Ferrari in Florenz ein kleines Event abhalten, um das Jubiläum zu feiern. Ein Highlight wird am Rennwochenende vor dem Grand Prix am Sonntag folgen.


Fotostrecke: In Bildern: Das Retro-Design von Ferrari in Mugello

Mick Schumacher wird die Ehre haben, den Ferrari F2004 aus der Saison 2004 für ein paar Showrunden um den Kurs zu bewegen. In dem legendären Rennwagen gewann sein Vater Michael Schumacher in jenem Jahr seinen siebten und letzten Weltmeistertitel. Bereits beim Deutschland-Grand-Prix 2019 durfte Sohn Mick den Wagen pilotieren.

In den vergangenen 999 Grands Prix konnte die Scuderia Ferrari 237 Siege (23,85 Prozent), 228 Pole-Positionen (22,82 Prozent), 254 schnellste Rennrunden (25,65 Prozent) und 769 Podestplätze (36,26 Prozent) einfahren. Insgesamt 110 Fahrer sind für die prestigeträchtige Marke gefahren. Auf insgesamt 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurs-WM-Titel hat es die Marke bislang gebracht.

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