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Für Jubiläumsrennen: Ferrari ändert Farbdesign der Autos!

Für sein 1.000. Rennen im Rahmen der Formel-1-WM ändert Ferrari das Farbschema der Autos von Charles Leclerc und Sebastian Vettel ab

(Motorsport-Total.com) - Ferrari will sein Formel-1-Jubiläumsrennen in Mugello mit einem Sonderdesign bestreiten. Das hat 'Motorsport-Total.com' erfahren. Demnach sollen die beiden SF1000 von Charles Leclerc und Sebastian Vettel beim erstmals veranstalteten Toskana-Grand-Prix in einem veränderten Farbschema vorfahren.

Michael Schumacher, Ferrari 375 von 1951

Michael Schumacher bei Demofahrten mit dem ersten Ferrari-F1-Siegerauto (Archiv) Zoom

Ferrari plant aber kein komplett anderes Design, sondern lediglich, seine Fahrzeuge im Look der Saison 1950 antreten zu lassen, mit einem etwas dunkleren Rot-Ton als heute.

Das versteht sich als Hommage an die große Historie von Ferrari, dem einzigen Team, das seit Beginn der Formel-1-Weltmeisterschaft (damals noch: Automobil-Weltmeisterschaft) in jeder einzelnen Saison dabei war.

Rein sportlich gibt es nichts zu feiern ...

Rein sportlich aber gibt es wohl nichts zu feiern: Die Aussichten von Ferrari sind nach dem Doppelausfall in Monza eher dürftig. "Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der 1.000. Grand Prix unabhängig von der aktuellen Leistung begangen wird", sagt Teamchef Mattia Binotto.


Fotostrecke: 1950-2020: Ferrari-Farben im Wandel

"Uns ist sehr wichtig, diesen bedeutsamen Meilenstein zu feiern. Denn Ferrari ist das erste Team, das diesen Meilenstein erreicht, weil wir von Anfang an in der Formel 1 am Start waren."

Fast richtig: Beim ersten WM-Lauf der Formel-1-Geschichte fehlte Ferrari. Der Auftakt in Silverstone ging ohne das Team vonstatten, weil man sich vorab nicht hatte auf das Preisgeld einigen können, so heißt es. Erst beim zweiten Saisonlauf in Monte Carlo war Ferrari erstmals dabei, und dank Alberto Ascari auf P2 gleich auf dem Podium.

Details zu den Feierlichkeiten werden nicht verraten

"Jetzt feiern wir die Bedeutung von Ferrari für die Formel 1", sagt Binotto weiter. "Das ist wichtig, weil es eine sehr große Zahl ist. Es hat 70 Jahre gebraucht, um auf diese Zahl zu kommen. Und man kann sich vorstellen: Ich werde sicherlich nicht mehr da sein, wenn Ferrari in den 2.000. Grand Prix geht!"


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Es sei in jedem Fall ein "sehr stolzer" Moment für Ferrari. "Und wir werden das feiern, unabhängig von unserer Konkurrenzfähigkeit."

Wie genau Ferrari feiern will, das lässt Binotto offen. Er macht vage Andeutungen: "Es wird Shows geben und sicherlich ein paar Feierlichkeiten. Das haben wir vorbereitet. Außerdem machen wir was am Samstagabend in Florenz. Auch am Sonntag wird was passieren, vor dem Rennstart. Doch das soll eine Überraschung werden."

Rund 3.000 Fans werden dann in Mugello erwartet, beim ersten Formel-1-Rennen in der Coronakrise, das wieder ein Vor-Ort-Publikum haben darf. "Auch wenn es nur wenige Fans sein werden: Ich hoffe, wir können gemeinsam mit ihnen feiern", sagt Binotto.

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