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Wackelkandidat Jarvis: "Erst einmal an den Strand"

Audi-Pilot Oliver Jarvis bangt um seine Zukunft in der DTM: "War nicht gerade mein bestes Jahr" - Wie geht es mit dem Briten weiter?

(Motorsport-Total.com) - Bislang hat Audi - wie Konkurrent Mercedes - neun Fahrzeuge in der DTM eingesetzt. Im kommenden Jahr wird diese Zahl reduziert. Sicher ist der Einsatz von sechs Autos, Audi möchte aber bis zu acht neue A5 DTM an den Start bringen. Mindestens ein Audi-Pilot dieses Jahres wird demnach also in der neuen Saison nicht mehr dabei sein. Als gesetzt gelten Mattias Ekström, Timo Scheider, Edoardo Mortara, Filipe Albuquerque, Mike Rockenfeller und Rahel Frey.

Oliver Jarvis

Oliver Jarvis wird 2012 womöglich kein DTM-Cockpit mehr bekommen Zoom

Dass Champion Martin Tomczyk (trotz anderer Angebote?) bleiben wird, ist ebenso wahrscheinlich wie ein weiteres DTM-Jahr für Miguel Molina. Der Spanier hatte seine Tauglichkeit vor allem in den letzten beiden Läufen des Jahres in Valencia und Hockenheim noch einmal eindrucksvoll belegt. Auf die Frage nach dem Wackelkandidaten im bisherigen Audi-Kader lautet die Antwort im Fahrerlager meist: Oliver Jarvis.

Die drei anderen Abt-Piloten holten jeweils mindestens doppelt so viele Punkte wie der Brite. Jarvis hatte vor allem an den ersten beiden Saisonwochenenden herbe Probleme, sah in Hockenheim und Zandvoort kaum Land. Erst in Österreich schien sich das Blatt zu wenden: Podestplatz. Es sollte der einzige Podiumsbesuch des Jahres bleiben.

"Wir haben am Red-Bull-Ring eine gute Leistung gezeigt", blickt Jarvis im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' zurück. "Wir wären schnell genug gewesen, das Rennen zu gewinnen. Martin Tomczyk war dann ganz vorne und auch sehr gut. So hätten wir also Zweiter werden sollen, haben aber immerhin auf dem Podium gestanden. Es hat sehr lange gedauert, aber wir haben noch ein Podium geholt."

¿pbvin|1|4209||0|1pb¿"Aber es gab im Jahresverlauf nicht genügend Highlights", gibt der 27-Jährige selbstkritisch zu. "Am Lausitzring waren wir sehr gut, hatten aber eine schlechte Strategie. Es gab andere Rennen, in denen ich Pech hatte. Es gab zu viele, in denen wir einfach nicht schnell genug waren." Insgesamt holte Jarvis im neuesten Audi-Modell 14 Zähler. Zum Vergleich: Rookie Edoardo Mortara holte im älteren Modell auf Anhieb 21 Punkte und stand zweimal auf dem Podest. "Es war nicht gerade mein bestes Jahr", winkt Jarvis ab.

"Ich werde nun einige Zeit wegfahren und relaxen, etwas zur Ruhe kommen. Es war ein hartes Jahr - härter als ich es erwartet hatte. Zunächst muss ich mal von der Rennstrecke weg und vielleicht etwas Sonne tanken, irgendwo am Strand relaxen." Spätestens im Dezember wird man wohl erfahren, wie der Audi-Kader für 2012 aussehen wird. Falls Jarvis nicht berücksichtigt wird? Dann wird er wohl dennoch in der Familie bleiben, denn er hat bereits Le-Mans-Erfahrung und könnte im Langstreckenprogramm der Ingolstädter unterkommen.

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