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Spengler: "Wir sind alle ganz heiß auf die neue Saison"

Nachdem er in der vergangenen DTM-Saison richtig durchgestartet ist, zählt Mercedes-Werkspilot Bruno Spengler 2007 zu den Titelanwärtern

(Motorsport-Total.com) - Eines ist neu für Bruno Spengler in dieser Saison: Er ist nicht mehr einer von vielen, sondern wird zu den Topfavoriten gezählt. Zu verdanken hat er das seiner überragenden Debütsaison 2006. In seinem ersten Jahr holte der neue Publikumsliebling so viele Siege wie kein anderer, belegte auf Anhieb Rang zwei im Gesamtklassement und war damit sogar besser als Audi-Werksfahrer Tom Kristensen.

Bruno Spengler

Bruno Spengler möchte auch 2007 so oft wie möglich ganz oben stehen Zoom

Viermal stand der Franko-Kanadier im vergangenen Jahr ganz oben auf dem Podium. Dabei hatte er ganz bescheidene Ziele: "Ich dachte, ich könnte vielleicht ein Rennen gewinnen", erinnert sich der 21-jährige Youngster auf der offiziellen Webseite der DTM, "gerade zum Saisonende lief es dann aber sehr gut, das war wichtig. Der Druck war schon da, aber am Ende hat es mir Spaß gemacht."#w1#

Ein Überflieger vom ersten Rennen an

Dass mit Spengler ein neuer Überflieger in die DTM gekommen war, das deutete sich bereits beim Saisonauftakt in Hockenheim an. Dort fuhr der Mercedes-Werkspilot die schnellste Rennrunde. Noch größere Erfolge ließen nicht lang auf sich warten: Beim dritten Saisonrennen in Oschersleben stand Spengler zum ersten Mal auf dem Podium, auf dem Norisring feierte er seinen ersten Sieg.

Dieser Sieg war für ihn die Initialzündung: "Er war wichtig, weil ich meinen letzten Erfolg 2002 in der Formel Renault hatte. Ich brauchte einfach einen Sieg", berichtete Spengler. Danach fuhr er unbeschwert auf und setzte an zu einer atemberaubenden Saison.

Häkkinen und Schneider als Lehrmeister

"Von Bernd und Mika kann ich viel lernen, weil sie viel Erfahrung haben." Bruno Spengler

Wichtige Tipps bekam der junge Pilot von seinen erfahrenen Teamkollegen Mika Häkkinen und Bernd Schneider: "Von Bernd und Mika kann ich viel lernen, weil sie viel Erfahrung haben." Doch der Franko-Kanadier begnügte sich nicht mit der Rolle des bescheidenen Schülers, sondern fuhr seinen Lehrmeistern oft genug davon. Auf dem Norisring, auf dem Nürburging, in Le Mans und beim Saisonfinale in Hockenheim war er derjenige, der den Sieg holte.

Ganz besondere Erlebnisse waren die Siegerehrungen, bei denen er mit Häkkinen und Schneider gemeinsam auf dem Treppchen stand: "Mit Mika als zweifachem Formel-1-Weltmeister und Schneider als fünfmaligem DTM-Champion auf dem Podium zu stehen, war überwältigend", sagte Spengler, "als ich zehn war, habe ich zu ihnen im TV aufgeblickt."

Jetzt Blick nach vorne

Spengler liebt es, nach einem Sieg die Sektkorken knallen zu lassen. Und: er umarmt seinen Mercedes jedes Mal liebevoll, wenn er als Erster über die Ziellinie gefahren ist. Das soll in dieser Saison mindestens genauso oft passieren wie 2006. Und jeden Erfolg will er wieder so ausgelassen feiern, denn: "Die DTM ist nicht einfach, jedes Rennen ist eine neue Herausforderung."

In diesem Jahr gehört der Publikumsliebling mit seinen Lehrmeistern Häkkinen und Schneider wieder fest zur HWA-Werkstruppe. Die Erfolge aus dem letzten Jahr hat er zwar im Hinterkopf, blickt aber nach vorne: " Ich konzentriere mich jetzt auf 2007, wir sind alle ganz heiß auf die neue Saison."

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