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  • 08.09.2022 · 17:35

  • von Stefan Leichsenring

Skoda Vision 7S Concept (2022): Studie eines markanten Crossovers

Skoda veröffentlicht nach etlichen Teasern nun alle Bilder und Infos zu der Studie 7S - Neben der neuen Optik gibt es auch technische Schmankerl

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Skoda veröffentlicht erste Exterieur-Skizzen von seiner Designstudie Vision 7S. Sie zeigen einen Crossover mit wenig Fensterflächen, riesigen Rädern und martialisch wirkendem Unterfahrschutz.

Skoda Vision 7S Concept

Skoda Vision 7S Concept Zoom

Die Studie soll die neue Designsprache namens Modern Solid der Marke zeigen. Zu sehen sei "ein kraftvolles SUV mit einer markant gestalteten Frontpartie und T-förmig angeordneten Scheinwerfern."

Zur Größe des Fahrzeugs sagt Skoda nichts, doch die vor einer Woche veröffentlichten Interieur-Teaser zeigten einen Sechssitzer - also muss es wohl um ein Auto gehen, das mindestens die Größe des Kodiaq oder Enyaq hat (rund 4,70 Meter). Zu den Besonderheiten an der Sitzanlage gehört der zentral eingebaute Kindersitz, der wohl auch die Bezeichnung 7S erklärt: Wenn man den Baby-Platz mitrechnet, sind es sieben Sitze.

Design könnte bei Jeep für Unmut sorgen

Der Grill ist flacher und breiter als bisher und komplett schwarz. Weit davon abgerückt sind die Scheinwerfer. Sie sind paarweise übereinander angeordnet. Mit dem dünnen Tagfahrlichtstreifen darüber ergibt sich eine T-förmige Lichtsignatur.

Um den sportlichen Eindruck hervorzuheben, hat die Fronthaube in der Mitte eine Eintiefung. Auffälliger ist aber der schwarze Stoßfänger und vor allem der silbrig glänzende Unterfahrschutz (laut Skoda aus Aluminium) mit seinen sieben vertikalen Lufteinlässen.


Fotostrecke: Skoda Vision 7S Concept (2022): Studie eines markanten Crossovers

Dieses Detail wird Jeep nicht gefallen, denn zur Markenidentität der US-Marke gehören seit den Zeiten des Willys Jeep sieben Schlitze im Grill. Bei Skoda ist der mittlere Lufteinlass orangefarben hervorgehoben.

Design soll Solidität, Funktionalität und Authentizität

Große, aerodynamisch optimierte Räder, eine hohe Bordwand und eine geringe Höhe des "Greenhouse" (der Passagierkabine) dominieren die Seitenansicht. Die Dachlinie fällt leicht nach hinten ab. Am Heck gibt es die gleichen sieben, senkrechten Schlitze am Unterfahrschutz. Auch hier sind die Leuchten außen in T-Form angeordnet. Hinzu kommt noch ein wellig geformter Dachspoiler.

Insgesamt wirken die Skizzen deutlich anders als der erste Teaser zu dem Wagen, den Skoda im März bei der Jahrespressekonferenz gezeigt hat. Auf dieser Grundlage hatte TopElectricSUV ein Rendering entwickelt, das deutlich normaler wirkt. Die senkrechten Lufteinlässe sind auch darauf zu sehen (wenn auch einer zu viel), doch bei den Leuchten hat sich Skoda eine neue Lösung einfallen lassen.

Die neue Designsprache soll Solidität, Funktionalität und Authentizität vermitteln. Skoda verspricht zudem widerstandsfähige, nachhaltige Materialien, eine aerodynamische, effiziente Form und ein großzügiges Raumgefühl.

Im Cockpit gibt es ein fast rechteckiges Lenkrad, über dem ein kleines Instrumentendisplay zu sehen ist. Rechts davon gibt es einen großen, senkrecht eingebauten Touchscreen in der Mitte. Dass nicht alles über den Monitor eingestellt werden muss, zeigen die traditionellen Drehregler darunter.

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Zum Antrieb macht Skoda nach wie vor keine Angaben. Die Lufteinlässe vorne deuten eher auf einen Verbrenner hin, aber ein sicheres Indiz ist das keineswegs. Dasselbe gilt für die Mittelkonsole, die sich im 7S von vorn bis hinten durchs Auto zieht, und die von manchen Kollegen als Indiz für eine dedizierte Elektro-Plattform gewertet wird. Ein drittes Indiz sind die kurzen Überhänge.

Nach Gerüchten im Web soll es sich beim 7S um ein Elektro-SUV handeln, das größer als der Enyaq ist. Ob das stimmt und wie die Studie in der Realität aussieht, wissen wir wohl in einer Woche, denn am 30. August wird sie offiziell vorgestellt.

Skoda schließt elektrischen Siebensitzer nicht aus

Bisher hat Skoda mit dem Enyaq und Enyaq Coupé nur zwei Elektroautos auf dem Markt. Für 2025 ist ein Elektro-Kleinwagen angekündigt. Insgesamt hat Skoda-Chef Thomas Schäfer drei Elektroautos unterhalb des Enyaq versprochen.

Nach den Aussichten auf einen Siebensitzer gefragt, antwortete Schäfer: "Sag niemals nie. Wir machen einen Schritt nach dem anderen - aber wir haben versprochen, dass die drei Modelle unterhalb des Enyaq vorerst Priorität haben."

Quelle: Skoda (Exterieurskizzen), Skoda (Cockpit), Skoda (Sitzanlage)

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