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Opel Astra OPC (2022): Hybrid Hot Hatch mit 300 PS offenbar in Planung

Laut Autocar will Opel das Performance-Kürzel VXR/OPC beim nächsten Astra zurückbringen und zwar in Verbindung mit einem Plug-in-Hybrid

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der VW-Konzern hat sein Kompakt-Angebot mit den Neuauflagen von Skoda Octavia, Seat Leon, Audi A3 und VW Golf 8 im Jahr 2020 aber mal so richtig auf Vordermann gebracht. Der Renault Mégane und der Hyundai i30 haben immerhin große Facelifts erhalten.

Weitere europäische Konkurrenten hinken derzeit allerdings ein wenig hinterher. 2021 wird sich das mit der Ankunft des komplett neuen Peugeot 308 allerdings ändern. Und erstmals wird er mechanisch eng verwandt mit dem ebenfalls neuen Opel/Vauxhall Astra sein.

Der Astra wird den Wechsel hin zu PSAs EMP2-Plattform vollziehen. Das wurde ganz offiziell im Juni 2019 verkündet. Ein neuer Bericht von Autocar deckt nun angebliche neue Details zum Kompakten auf, der einmal mehr in Rüsselsheim gebaut werden soll. Mark Adams, Opels Vice President of Design, sagte der britischen Publikation, dass der nächste Astra genauso mutig und progressiv aussehen wird wie der 2021er Mokka:

OPC als Top-Modell mit Plug-in-Hybrid

"Was [der neue Mokka] für dieses Segment ist, wird das Auto [der Astra] für sein Segment sein. Das Mutige und die Schlüsselelemente [des Mokka] werden erkennbar sein. Wir werden nicht das gleiche Design nehmen und es in eine andere Form umwandeln. Wir nehmen die gleichen Zutaten und entwickeln es um sie herum."

Ähnlich wie der Opel Corsa optisch nicht all zu viel mit dem Peugeot 208 gemeinsam hat, wird man deren größere Brüder außen und innen deutlich von einander unterscheiden, auch wenn sie sich große Teile der Technik teilen. Im Autocar-Artikel ist lediglich vom fünftürigen Schrägheck die Rede, aber wir gehen mal davon aus, dass es auch wieder einen praktischen Kombi geben wird. 

Drei- und Vierzylinder-Benziner und -Diesel dürften weiterhin den Grundstock bilden. Darüber hinaus sind zwei Plug-in-Hybrid-Varianten zu erwarten. Geht es nach dem selben Bericht, ist der stärkere der beiden Plug-ins für ein sportliches Topmodell reserviert, welches das ausgelaufene Performance-Kürzel OPC zurückbringen könnte. Die Briten sprechen von einem möglichen Vauxhall Astra VXR. Das Pendant hierzulande wäre aber der Opel Astra OPC. Der Antrieb käme dann vom Grandland X Plug-in Hybrid4.

Sollten die Autocar-Annahmen stimmen, würde der Kompaktsportler über Allradantrieb und eine Systemleistung von 300 PS/450 Nm verfügen. Geht man davon aus, dass der Astra OPC ein identisches PHEV-Set-up erhält, sollte er schneller sein als der schwerere Crossover. Selbiger erledigt den 0-100-km/h-Sprint in 6,5 Sekunden und schafft 219 km/h Spitze. 

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Sollte der Astra OPC das Grandland-X-Plug-in-Set-up übernehmen, würde er einen 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit zwei Elektromotoren und einer Achtgang-Automatik kombinieren. Der Crossover verfügt über eine 13,2-kWh-Battery und eine elektrische Reichweite von 50 Kilometer. 

Es ist noch völlig unklar, ob ein möglicher VXR/OPC bereits zum Start des regulären Astra zur Verfügung stehen soll. Logischer wäre es allerdings, wenn Opel noch ein wenig warten würde, bis man das sportliche Flaggschiff der Baureihe auf den Markt bringt. Auch von Peugeot erwarten wir einen elektrifizierten 308 PSE als Ersatz für den bisherigen 308 GTi.

Quelle: Autocar

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