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  • 01.07.2022 · 10:57

  • von Roland Hildebrandt

Mini-Batmobile soll in unter 1,5 Sekunden auf 100 km/h sprinten

Es sieht aus wie aus einem Comic entsprungen: Das winzige Elektroauto der Firma McMurtry soll in unter 1,5 Sekunden auf 100 km/h rasen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Die britische Elektroauto-Marke McMurtry Automotive kehrt zum Goodwood Festival of Speed mit einem skurrilen, aber liebenswerten "Staubsauger-Auto" zurück. Der McMurtry Spéirling feierte sein Goodwood-Debüt im Jahr 2021. Dieses Jahr kehrt er zurück, um das berühmte Bergrennen zu bezwingen und dabei einen Rekord aufzustellen.

McMurtry Spéirling bei Goodwood

McMurtry Spéirling bei Goodwood Zoom

Der McMurtry Spéirling ist ein einsitziges, rein elektrisches Rennauto, das schneller sein soll als der Bugatti Chiron. Tatsächlich wirbt McMurtry Automotive mit einem Sprint von 0-60 Meilen pro Stunde (97 Kilometer pro Stunde) in weniger als 1,5 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h (150 mph).

McMurtry Automotive hat die Leistungsdaten des Spéirling nicht bekannt gegeben, aber es wird erwähnt, dass das Elektrofahrzeug ein Leistungsgewicht von 1.000 PS/Tonne aufweist.

Mehr Abtrieb als ein F1-Auto

Das Hauptunterscheidungsmerkmal des Spéirling sind jedoch seine beiden Ventilatoren, die Luft von unten ans Auto ziehen. Dieses System sorgt für den angepriesenen sofortigen Abtrieb auf Abruf, der sogar mit 2.000 kg doppelt so hoch ist wie das Gewicht des Fahrzeugs. Das heißt, der Spéirling hat mehr Abtrieb als ein F1-Auto bei 150 mph (241 km/h).


Unter der Leitung des ehemaligen F1-Fahrers Max Chilton will McMurtry Automotive beim Goodwood Festival of Speed einen neuen Gesamtrekord aufstellen.

Der aktuelle Rekordhalter bei dem berühmten Bergrennen ist übrigens der Volkswagen ID. R, der mit 39,9 Sekunden seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr unterbot. Für 1,86 Kilometer übrigens, denn so lang ist der Hill Climb in Goodwood.

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Fotostrecke: Mini-Batmobile soll in unter 1,5 Sekunden auf 100 km/h sprinten

"Unser Ziel ist es, die Veranstaltung zu gewinnen, und wir haben das Gefühl, dass der Rekord in Reichweite ist, wenn alles für uns zusammenpasst. Natürlich ist das hier Motorsport und man darf nichts als selbstverständlich ansehen, aber wir werden mit einem äußerst konkurrenzfähigen Paket antreten.

Das letzte Mal, dass ein "Staubsauger-Auto" im Motorsport antrat, war 1978, als Niki Lauda den schwedischen Formel-1-Grand Prix dominierte", sagte Thomas Yates, Geschäftsführer von McMurtry Automotive.

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