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Mercedes: Ein Blick in die Modellzukunft

Daimler hat seine Bilanz für 2019 vorgestellt: In Zukunft muss eingespart werden - Welche Modelle müssen dran glauben? Und was plant Mercedes für 2020?

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Wohin steuert Daimler? Heute wurde die Jahresbilanz für 2019 veröffentlicht. Ihre Zahlen sind ernüchternd: Das Konzernergebnis sank von 7,6 auf 2,7 Milliarden Euro. Als Folge wird gespart.

Wörtlich heißt es im Bilanzbericht: "Bereits eingeleitete signifikante Effizienzmaßnahmen in allen Geschäftsfeldern wie beispielsweise Personal- und Materialkosteneinsparungen, Portfolio- und Modellanpassungen und die weitere Umsetzung von Plattformstrategien sowie eine stringentere Kapitalallokation sollten bereits im Geschäftsjahr 2020 erste positive Ergebniseffekte haben.

Zu den Maßnahmen gehört unter anderem die deutliche Reduzierung der Material- und Verwaltungskosten sowie die Verringerung der Personalkosten bis Ende 2022 um mehr als 1,4 Mrd. Euro. Ziel ist ein weltweiter sozialverträglicher Abbau von Arbeitsplätzen inklusive der Reduzierung von Führungspositionen."

Was bedeutet das für die Marke Mercedes-Benz? Fest steht: Hier können sich die Resultate für 2019 sehen lassen. Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars hat im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 2.385.400 (2018: 2.382.800) Einheiten verkauft und damit das Rekordniveau aus dem Vorjahr nochmals geringfügig übertroffen.

Für das Jahr 2020 sind diverse wichtige Neuheiten geplant: Bereits Anfang März werden wir das umfassende Facelift der E-Klasse auf dem Genfer Autosalon sehen. Bestätigt ist auch die neue S-Klasse mit der aktuellsten Version des Multimediasystems MBUX. Mit dem EQA wird das erste vollelektrische SUV-Kompaktmodell im Herbst vorgestellt. Mercedes-Benz Vans erweitert das Produktportfolio um den vollelektrischen EQV (siehe Bild).

Mercedes-Benz EQV

Mercedes-Benz EQV Zoom

Dazu kommen zahlreiche Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb und 48-Volt-Technologie. Insgesamt plant Mercedes, den Anteil von Plug-in-Hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen am Gesamtabsatz 2020 zu vervierfachen. Damit verbunden ist die weitere Steigerung der eigenen Batterieproduktion: Künftig werden Batterien für Elektrofahrzeuge in neun Fabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten gefertigt.

Gleichzeitig dürften aber auch Teile des Mercedes-Modellangebots auf dem Prüfstand stehen. Bereits bestätigt ist das Aus für die X-Klasse gegen Ende Mai 2020. Mit dem Modellwechsel zur neuen S-Klasse werden wohl das Cabrio und Coupé in Rente gehen. An ihre Stelle tritt zum Teil der SL. Er lebt als traditionsreicher Name weiter, wie ein Erlkönig jüngst gezeigt hat.

Noch im Bereich der reinen Spekulation bewegen sich Gerüchte zum Schicksal der B-Klasse. Auch über eine Zusammenlegung von CLS und AMG Viertürer wird gemunkelt. Am Sorgenkind Smart muss hingegen festgehalten werden: Erst ab 2022 wird die nächste Generation gemeinsam mit Geely in China gebaut. Bis dahin helfen die rein elektrischen Smart-Modelle dabei, den Flottengrenzwert von Mercedes zu senken.

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