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Mansory hat den Ford GT getunt

Kult-Tuner Mansory verpasst dem US-Supercar ein komplettes Carbon-Bodykit, mehr Leistung und sehr raffinierte Scheinwerfer - Es wird drei "Le Mansory" geben

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Dass Mansory selbst vor den größten Ikonen aktueller Automobilbaukunst nicht zurückschreckt, ist hinlänglich bekannt. Egal ob Bugatti, Rolls-Royce, Lamborghini oder Ferrari - nichts und niemand ist vor den radikalen Umbauten des flamboyanten Tuners sicher. Das neueste Machwerk dürfte dennoch für hitzige Diskussionen sorgen. Jawohl, Mansory tunt tatsächlich den Ford GT.

Was daran so besonders ist? Nun, von dem US-Supercar wird es insgesamt (bis 2022) lediglich 1.350 Exemplare geben. Gebaut werden im Jahr zwischen 250 und 350 Einheiten. Nach der Vorstellung 2015 machte Ford mit einem knallharten Bewerbungsprozess Schlagzeilen. Potenzielle Käufer mussten unter anderem Angaben zu ihrer bisherigen Sportwagen-Historie machen, wie sie gedenken, das Fahrzeug einzusetzen und wie aktiv sie auf Social Media sind. 

Wer in aller Welt soll also ernsthaft Lust haben, seinen hart erkämpften Supersportwagen einer umfangreichen Komplett-Operation zu unterziehen? Wobei tatsächlich nicht ganz klar ist, ob man für den "Le Mansory" seinen eigenen GT opfern muss oder ob der Tuner ein Gesamtpaket anbietet.

Mit dem Namen bezieht sich der Veredler übrigens auf die glorreichen Le-Mans-Erfolge des Vor-Vorgängers, der dort ja bekanntermaßen im Jahr 1966 einen legendären Dreifach-Sieg einfuhr. Böse Zungen könnten nun behaupten, Caroll Shelby und Co. würden sich am liebsten im Grabe umdrehen, aber bevor wir das vertiefen, schauen wir uns doch lieber an, was die Mansorys mit dem Ford GT angestellt haben.  

Die Carbon-Karosse wurde laut Mansory um 5 Zentimeter verbreitert und erhielt "umfangreiche Veränderungen im Aerodynamikbereich". Wir erkennen hier neue Schürzen an Front und Heck, einen sehr großen, festen Heckflügel, geänderte Seitenschweller und wilde Spielereien an der Fronthaube. 

Wenn Sie auch das Gesicht des GT kaum noch wiedererkennen, dann liegt das an den von Grund auf neu entwickelten LED-Scheinwerfern. Die Lichtanlage wurde in vier einzelne Scheinwerfer aufgeteilt. Der Tuner verspricht "eine vollständig eigenständige Optik, die ihn einerseits klar vom serienmäßigen, eher rundlichen Ford GT abgrenzt, anderseits aber zugleich bestmöglich zitiert." Äääh ... ja.

Der 3,5-Liter-Biturbo-V6 erfährt natürlich ebenfalls ein Upgrade. "Umfangreiche Modifikationen am Motormanegment" heben die Leistung von 656 auf 710 PS. Ob es auch eine neue Auspuffanlage gibt, wird nicht explizit erwähnt. Dass jetzt drei Endrohre zwischen den Rückleuchten hervorlugen, lässt es aber erahnen. Mansory verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von 354 km/h, sieben km/h mehr als ab Werk.

In puncto "Fahrwerksmodifikationen" erfahren wir nur, dass es welche gibt. Außerdem kommen Schmiedefelgen in 9 und 12x21 Zoll mit Continental Sport Contact 6-Pneus zum Einsatz.

Weil Mansory den Serien-Innenraum eher spartanisch findet und sowas in der Welt von Mansory nicht vorgesehen ist, blieb hier "fast kein einziges Bauteil durch die Mansory-Spezialisten unangetastet". Zur Außenfarbe "Bleurion Race" fand man hier offenbar viel weißes und blaues Alcantara sowie haufenweise Carbon ganz gut.

Der Ford GT "Le Mansory" wird insgesamt drei Mal gebaut. Zum Preis äußert sich der Hersteller nicht. 

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