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Land Rover Defender (2020): Alles zur Neuauflage

Endlich ist er da: Der neue Land Rover Defender - Wir waren live vor Ort und haben Infos zu Technik, Abmessungen, Marktstart und Preis

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Wie erneuert man eine Ikone? Keine einfache Aufgabe, man denke nur an den Mini, den Fiat 500 oder den Mercedes G. Seit der Einstellung des berühmten Defender im Januar 2016 hat Land Rover eine Menge Gehirnschmalz in den Nachfolger gesteckt. Auf der IAA 2019 (12. bis 22. September) wird er erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wir konnten ihn bereits in Augenschein nehmen. 

Eine der größten Herausforderungen für Land-Rover-Designchef Gerry McGovern und sein Team war es, den Spagat zwischen Retro und Moderne zu finden. Hinzu kommen Vorschriften zur Crashsicherheit und Fußgängerschutz. Trotzdem bleibt auch der neue Land Rover Defender eher kantig und zitiert den Vorgänger: Ausgeprägte Schultern am Heck, dort zudem kleine LED-Leuchten sowie eine nach rechts öffnende Tür, auf der das Reserverad sitzt.

Vorne erinnern runde Scheinwerfer hinter einem Deckglas an den alten Defender, gleiches gilt für die Zusatzfenster im Dach, "Alpine Lights" genannt. Weitere Reminiszenzen sind die recht steile Frontscheibe und das bei Bedarf farblich abgesetzte Dach.

Zukünftig gibt es den neuen Defender in zwei Längen, 90 und 110. Der 90er ist dreitürig, gut 4,20 Meter lang und weist einen Radstand von 2.587 Millimeter auf. Wer hintere Türen braucht, greift zum rund fünf Meter langen 110 mit 3.022 Millimeter Radstand. Ihn gibt es mit 5, 5 plus 2 oder 6 Sitzen. Bemerkenswert ist das Gepäckvolumen: 857 Liter hinter Reihe zwei und maximal bis zu 1.946 Liter. Optional ist übrigens ein Mittelsitz zwischen Fahrer und Beifahrer erhältlich, der zusammengeklappt eine Mittelkonsole mit Armlehnen ergibt.

Sehen wir uns die Abmessungen des neuen Land Rover Defender 110 in der Übersicht an:

Länge: 5.018 Millimeter
Breite: 2.008 Millimeter
Höhe: 1.967 Millimeter
Radstand: 3.022 Millimeter

Was hat der neue Defender drauf?

Zunächst einmal gehörig Kilos, denn schon der Blick auf die Abmessungen zeigt, dass der neue Defender ziemlich wuchtig ist. Die Basis des neuen Defender hört auf den Namen D7x und ist die speziell für das Modell neuentwickelte Karosseriearchitektur. Bei der auf einem leichten Aluminium-Monocoque basierenden Konstruktion handelt es sich um die steifste Karosseriestruktur, die Land Rover jemals in Serie gehen ließ.

Sie ist volle drei Mal steifer als herkömmliche selbsttragende Karosserie-auf-Chassis-Lösungen. Und sie bildet eine perfekte Grundlage für die Einzelradaufhängung des neuen Defender mit Luft- oder Schraubenfedern sowie für moderne elektrifizierte Antriebe (dazu später mehr). Aber Aluminium hin oder her, der neue Defender wiegt als 110 je nach Motor zwischen 2.261 und 2.418 Kilogramm. Immerhin darf er aber auch 3,5 Tonnen ziehen.

Der entscheidende Punkt ist beim Defender natürlich seine Geländetauglichkeit. Anders formuliert: Ob Karstadt oder Kasachstan, dieser Land Rover muss überall hinkommen. Die Voraussetzungen sind gut, die vier Räder des Briten werden in gewohnter Manier permanent angetrieben, ein zweistufiges Verteilergetriebe sichert das Vorwärtskommen auch unter schwierigen Verhältnissen. Hinzu kommen ein sperrbares Mittendifferenzial und als Option ein aktives Hinterachs-Sperrdifferenzial.

Premiere im neuen Land Rover feiert unter anderem das konfigurierbare Terrain Response. Damit wird der erfahrene Offroad-Pilot in die Lage versetzt, verschiedene Fahrzeugeinstellungen an die Umgebung oder seine eigenen Vorlieben anzupassen. Weniger versierte Nutzer können hingegen bequem das System entscheiden lassen, welche Einstellungen am besten geeignet sind, denn zu Terrain Response gehört im Defender eine intelligente Auto-Funktion.

Die neue Karosseriearchitektur versorgt den Land Rover Defender mit einer maximalen Bodenfreiheit von bis zu 291 Millimetern. Mit der optionalen Luftfederung gibt es vorne 135 Millimeter und hinten 145 Millimeter zusätzlich. Auf trockenem Untergrund brilliert der neue Defender mit einer weiteren innovativen Technologie: ClearSight Ground View. Das von Land Rover entwickelte System macht die Motorhaube praktisch durchsichtig, denn Kameras übertragen Bilder vom Untergrund unmittelbar vor den Vorderrädern auf den Touchscreen im Armaturenbrett.

Auf Motor1.com weiterlesen: Mehr zur Innenausstattung, Motoren und Preisen. Hier weiterleiten lassen.

Die Brüder des neuen Defender:

Range Rover Evoque (2019): Nun sind auch die Preise bekannt (Update)
Land Rover Discovery Sport (2019): Üppiges Facelift

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