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Kia XCeed (2019) im Test: Ein Quantum Gelb

Cleverer Crossover? Unterwegs im im XCeed, dem vierten Mitglied der Ceed-Familie aus dem Hause Kia

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der französische Tourist am Mittelmeer-Strand kann offenbar gar nicht genug von unserem Testwagen bekommen. Wie wild knipst er das Auto in "Quantumgelb Metallic", sobald wir ihm entgegenkommen. Offenbar hat der neue Kia XCeed bereits einen Liebhaber gefunden.

Genauso stellt sich Kia das nämlich vor: Für gut 60 Prozent der XCeed-Kundschaft soll das Design die Hauptrolle spielen. Ist der neue Crossover also nur ein Blender mit schönem Schein? Wir sind den XCeed als Benziner und Diesel gefahren.

Erster Eindruck: Der Kia XCeed kann sich sehen lassen, momentan hat die Marke in Sachen Design einen guten Lauf. Aber wenden wir uns lieber den harten Fakten zu, schließlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters. Basis für den XCeed ist die intern "K2" genannte Ceed-Plattform.

Sie ist übrigens auch der Grund dafür, dass es beim XCeed keinen Allradantrieb gibt. 4,39 Meter ist der XCeed lang und sortiert sich damit zwischen Stonic und Sportage ein. Als Konkurrenten kann man den BMW X2, den Mazda CX-30, den Mercedes GLA und den Toyota C-HR nennen.

Den Radstand von 2,65 Meter teilt sich der Kia XCeed mit dem fünftürigen Ceed, übernimmt aber ansonsten lediglich die vorderen Türen von ihm. Insgesamt ist der XCeed rund neun Zentimeter länger, knapp drei Zentimeter breiter und etwa fünf Zentimeter höher.

Seine Bodenfreiheit beträgt 184 Millimeter, man sitzt laut Kia um 37 Millimeter höher als im Ceed Fünftürer. Auch beim Kofferraumvolumen gibt es ein Plus: 426 bis 1.378 Liter passen hinein. Je nach Ausstattung schließt die Heckklappe elektrisch.

Soweit die Theorie, lassen sie uns den XCeed entern. Vorne wie hinten gehen die Kopf- und Beinfreiheit absolut in Ordnung, mit 1,88 Meter Körpergröße finde ich bequem Platz. Vom bequemen Fahrersitz aus ist die Sicht nach schräg hinten aber aufgrund der breiten C-Säule eingeschränkt, hier siegte die Form über die Funktion.

Als Ausgleich punktet das Cockpit mit schnell verständlicher Bedienung: Eigene Tasten für viele Funktionen, klare Drehregler mit Temperaturanzeige bei der Klimaautomatik und als Krönung das 10,25-Zoll-Navi mit vielen Online-Diensten. Vorteilhaft ist die horizontale Ausrichtung, wodurch es nicht massiv in Richtung Scheibe ragt.

Sieben Jahre Updates und Live Services sind inklusive. Apropos inklusive: Jeder XCeed bekommt ab Werk LED-Scheinwerfer und einen Spurhaltewarner.

Sehr stolz ist Kia auf sein erstes Digitalcockpit in Europa. Es ist mit 12,3 Zoll auch schön groß, nur zeigt es (anders als etwa Audi/VW) keine Landkartenansicht. Vor allem deshalb erscheint es verzichtbar, zumal die meisten Ausstattungslinien sowieso mit analogen Instrumenten vom Band im slowakischen Zilina rollen.

Was gibt es unter der Haube?

Lassen Sie uns einen Blick auf die Motoren werfen: Wenig überraschend liefert auch hier der "normale" Ceed die Blaupause. In Deutschland stehen drei Benziner und zwei Diesel zur Wahl.

Sie weisen einen Ottopartikelfilter respektive SCR-Kat auf. 2020 folgen noch 48-Volt-Mildhybrid-Varianten der Diesel und ein XCeed mit dem Plug-in-Hybrid des Niro.

Alle Infos zum Test des XCeed gibt es hier!

Ceed-Varianten im Test:

Kia ProCeed (2019) im Test

Test Kia Ceed SW 1.4 T-GDI: Was kann der Kombi im Alltag?

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