• 27.10.2024 16:41

  • von Adrian Padeanu

Hyundai hat dem Kona ein seltsames Offroad-Outfit verpasst

Der elektrische Hyundai Kona bekommt in Japan eine Sonderedition, die nach dem größten Vulkan der Erde benannt ist - Mit kratzfesten Stoßstangen und MT-Reifen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Scheinbar aus dem Nichts gibt es in Japan eine limitierte Sonderedition des elektrischen Kona. Hyundai nennt das Modell "Mauna Loa" ... nach dem größten aktiven Vulkan der Welt. Das kleine SUV ist in Mirage Green lackiert und wurde mit Toyo Open Country-Geländereifen in einen Pseudo-Offroader verwandelt.

Titel-Bild zur News: Hyundai Kona Mauna Loa

Hyundai Kona Mauna Loa Zoom

Die dicken Gummis haben die Größe 205/65 R16 und werden mit mattschwarzen Felgen von Weds kombiniert. Für eine bessere Geländetauglichkeit montiert Hyundai kleinere Räder im Vergleich zu den 17-Zöllern des normalen Modells mit 215/60 R17-Reifen. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob das beabsichtigt war, aber die neuen Räder scheinen die Bedlock-Räder zu imitieren, die von richtigen Geländewagen verwendet werden.

Die Stoßstangen und Seitenschweller lassen den Mauna Loa wie ein Basismodell aus den 1990er Jahren aussehen. Während diese Autos unlackierte Stoßstangen hatten, um den Preis niedrig zu halten, sind die Stoßstangen des Kona mit kratzfester Farbe besprüht. Das sollte die Karosserieteile widerstandsfähiger machen, wenn man mit dem Strom-Kona abseits ausgetretener Pfade unterwegs ist.


Fotostrecke: Hyundai Kona Mauna Loa (2024)

Abgerundet wird die äußere Aufwertung durch einen serienmäßigen Dachträger für zusätzliche Funktionalität. Im Innenraum verbaut Hyundai neue Fußmatten und eine Kofferraummatte aus Gummi. Ähnlich wie die Karosserie ist auch der Innenraum überwiegend in Grün gehalten - allerdings mit neongelben Akzenten, die für einen Kontrasteffekt sorgen.

Obwohl sich der Kona Mauna Loa an Outdoor-Fans wendet, hat Hyundai darauf bestanden, die Sitze mit Leder zu beziehen. Wir meinen, dass Stoff irgendwie sinnvoller gewesen wäre, da er leichter zu reinigen und langlebiger ist. An anderer Stelle kann man weiteres Zubehör erwerben, darunter einen Klappstuhl und Ablagetaschen, die an der Rückseite der Vordersitze angebracht werden können. Außerdem sind zwei unterschiedlich große Ladeboxen erhältlich.

Hyundai stellt nur 30 Exemplare des Kona Mauna Loa her und verlangt dafür 4,95 Millionen Yen. Bei den derzeitigen Wechselkursen entspricht das etwa 30.000 Euro. Ziemlich wenig Geld für ein limitiertes Modell mit der 65,4-kWh-Batterie. In Deutschland sind alleine für den Basis-Kona mit E-Antrieb und dem dann nur 48,4 kWh großen Akku schon 37.990 Euro fällig.

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Quelle: Hyundai

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