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Ferrari V6 Hybrid Erlkönig mit seltsamem Testequipment erwischt

Ferrari testet aktuell sein elektrifiziertes V6-Supercar mit einem Testträger auf 488-Basis und seltsamem Testequipment am Heck

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Die neuen Euro-7-Bestimmungen treten 2025 in Kraft und selbst Supercar-Hersteller wie Ferrari müssen sich den strengeren Emissionsregeln anpassen. Maranellos Elektrifizierungs-Push begann 2013 mit dem LaFerrari und setzte sich 2019 mit dem SF90 Stradale fort.

Zuerst war es ein Hybrid-V12, im vorletzten Jahr dann ein V8 Plug-in-Hybrid. Nun schrumpft man die Formel einmal mehr, für ein neues Auto, dem Fans der Marke bereits den Spitznamen "kleiner Bruder" verpasst haben.

Unter dem vermuteten Codenamen F171 soll der neue elektrifizierte Ferrari Gerüchten zufolge (per FerrariChat) im April offiziell vorgestellt werden und nach der Sommerpause in Produktion gehen. Unterdessen wurde ein Versuchsträger mit modifizierter 488 GTB-Karosserie von unserem Freund Walter Vayr bei Tests in Italien erwischt.

Gelbe "Achtung Hochspannung"-Aufkleber wie bei den meisten anderen Hybrid-Prototypen sucht man hier vergebens. Stattdessen grübeln wir über das seltsame Testequipment, das an der Heckscheibe befestigt wurde. Es scheint sich um einen Schlauch zu handeln, der in den Motorraum führt. Mit dem Hybrid-System dürfte das wenig zu tun haben. Vermutlich handelt es sich nur um eine Luft-Messvorrichtung.

Anhand dieser Bilder über das Design des Neuzugangs zu spekulieren, erscheint uns ziemlich nutzlos, schließlich steckt das Auto unter einer alten Ferrari-Hülle, die nur hier und da auf die veränderten Rahmenbedingungen angepasst wurde.

Der Hybrid-V6 war ursprünglich bereits im September 2018 angekündigt worden, es ist also fest davon auszugehen, dass er auch kommt. Er wird sich dann mit dem McLaren Artura herumschlagen müssen, der am 16. Februar offiziell debütiert und ebenfalls über einen elektrifizierten Sechszylinder verfügen wird.

Der Name "Dino" wird im neuen Ferrari übrigens kein Comeback feiern. Manche vermuten, dass man ihn "486" nennen wird. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts offiziell, also genießen Sie diese Information besser mit Vorsicht.

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Der Verbrennungsmotor im künftigen Hybrid-Supercar soll ein 2,9-Liter-Biturbo-V6 (eventuell die Maschine aus Alfa Romeos Quadrifoglio-Modellen?) in zwei verschiedenen Leistungsvarianten sein. Offenbar soll es sich beim stärkeren der beiden dann um den Hybrid handeln. Unbestätigten Berichten des CAR Magazine zufolge soll er 723 PS leisten.

Es gibt immer noch sehr viel, was wir nicht über den "kleinen Bruder" wissen. Allerdings wurde das Modell in Ferraris 2018-2022-Roadmap genannt, was bedeutet, dass es bis zum großen Debüt nicht mehr so lange dauern kann. Gleiches gilt für Ferraris erstes SUV, den Purosangue, der ebenfalls vor Ende nächsten Jahres erscheinen soll.

Quelle: Walter Vayr / Facebook

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