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Ferrari Portofino M (2020): Mehr Leistung und schnellere Automatik

Ferrari verpasst dem Portofino ein Facelift und das Suffix "M" zusammen mit 20 PS mehr und einem schnelleren Doppelkupplungsgetriebe

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Es sind erst drei Jahre vergangen, seit Ferrari den California T durch den Portofino ersetzt hat, doch der Grand Tourer wird jetzt bereits auf den neuesten Stand gebracht. Es ist mehr als nur das typische Facelift, denn unter dem diskret überarbeiteten italienischen Blech befinden sich einige bedeutende Veränderungen. Die wichtigste ist ein neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Es ist das erste Mal, dass ein Cabrio-Ferrari ein Achtgang-Getriebe verwendet, eine Einheit, die ein um 20 Prozent kleineres Kupplungsmodul und eine um 35 Prozent höhere Drehmomentabgabe als das Getriebe hat, das es ersetzt. Allzu überraschend kommt dieser Schritt nicht, wenn man bedenkt, dass der Roma - im Wesentlichen eine Coupé-Version des Portofino - dasselbe DCT verwendet.

Dasselbe können wir über die Leistungssteigerung beim 3,9-Liter-V8-Twin-Turbo sagen, der jetzt im Portofino M (Modificata) 20 PS mehr leistet. Das überarbeitete Cabrio hat 612 PS (456 Kilowatt) Leistung und 760 Newtonmeter Drehmoment, wobei Letzteres vom Nicht-M-Modell übernommen wurde.

Auch wenn er im italienischen Stall als "Einstiegsmodell" bezeichnet wird, ist der Portofino M in Sachen Leistung immer noch ein Ferrari. Er braucht lediglich 3,45 Sekunden, um aus dem Stand 100 km/h zu erreichen, und schafft 0 auf 200 km/h in 9,8 Sekunden, bevor er mit mehr als 320 km/h die Spitze erreicht.

Die zusätzliche Leistung und das schnellere Getriebe haben den 0-200-km/h-Lauf um eine volle Sekunde verkürzt, während die Aufgabe von 0 auf 100 km/h geringfügig schneller als zuvor (0,05 Sekunden) erreicht wird. Die Höchstgeschwindigkeit ist unverändert geblieben.

Der Portofino M ist der erste Ferrari, der ausschließlich online präsentiert wird. Der Portofino M wird mit einigen optischen Änderungen ausgestattet, die dem Hardtop-Cabrio einen aggressiveren Look verleihen. Im Inneren befindet sich ein Manettino-Zifferblatt mit fünf Positionen, darunter ein neuer Rennmodus, der "sich hauptsächlich auf die Maximierung des Fahrvergnügens und des Spaßes hinter dem Lenkrad konzentriert".

Um den GT-Charakter des Wagens zu unterstreichen, bietet Ferrari neue optionale Funktionen an, darunter belüftete und beheizte Sitze sowie eine Reihe von fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen (ADAS).

Auf den Portofino M wird bis Ende des Jahres eine weitere von Ferrari versprochene Weltpremiere folgen. Die Identität des Modells wurde nicht bekannt gegeben, aber es könnte sich um eine extrastarke Variante des 812 Superfast handeln.

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