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Porsche angelt Toppiloten: Manthey muss GT-Kader umbauen

In der WEC steuern 2015 Christensen/Lietz sowie Makowiecki/Pilet die 911 RSR, in Le Mans gibt es deutsche Verstärkung durch Henzler und Bergmeister

(Motorsport-Total.com) - Das Team Manthey hat für die Saison 2015 die Werksfahrer-Besatzungen seiner zwei Porsche 911 RSR in der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) sowie bei den 24 Stunden von Le Mans neu zusammengestellt. Ab dem Auftaktrennen am 12. April in Silverstone teilen sich Michael Christensen und Richard Lietz den Wagen mit der Startnummer 91. Im zweiten Auto mit der 92 wechseln sich wie in der zweiten Saisonhälfte 2014 die Franzosen Frederic Makowiecki und Patrick Pilet ab.

Jörg Bergmeister, Patrick Pilet

Porsche baut in der GT-Abteilungen infolge der LMP1-Rochaden kräftig um Zoom

Beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans kommen Wolf Henzler in der 92 sowie Jörg Bergmeister in der 91 als jeweils dritter Fahrer zum Einsatz. Zwei Fahrer aus dem GT-Werksprogramm von Porsche haben mit überzeugenden Leistungen den Sprung in den LMP1-Fahrerkader geschafft. Nick Tandy und Earl Bamber werden in dieser Saison mit dem Prototypen in Spa-Francorchamps sowie beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans am Start sein. Zusammen mit Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg bilden sie das Fahrertrio für den bei diesen Rennen eingesetzten dritten 919 Hybrid.

Der im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms unterstützte Bamber hat den Aufstieg in die Königsklasse des Langstreckensports in Rekordzeit geschafft. Als Gewinner der Talentsichtung holte er 2014 sowohl den Gesamtsieg im Porsche-Supercup als auch, zum zweiten Mal nach 2013, im asiatischen Carrera-Cup. Dazu kamen zwei Laufsiege im Carrera-Cup Deutschland sowie der zweite Platz beim Petit Le Mans auf der Road Atlanta, einem der Langstreckenklassiker in den USA.

Nachwuchsförderung macht sich bezahlt

Nach diesen Erfolgen wurde er vor dieser Saison zum Werksfahrer befördert und nahm gleich auch noch die nächste Karrierestufe direkt ins LMP1-Programm. Neben seinen Einsätzen mit dem 919 Hybrid in Spa-Francorchamps und Le Mans wird er mit dem 911 RSR in der United SportsCar Championship (USCC) in den USA und Kanada am Start sein. "Die Förderung durch Porsche war für mich die Chance meines Rennfahrerlebens", sagt er. "Ich habe in allen Bereichen ein neues Level erreicht und werde mein Bestes geben, um dieses Vertrauen auch in dieser Saison zu rechtfertigen."

Auch Tandy feierte seine ersten großen Erfolge in den Porsche-Markenpokalen. 2010 startete er erstmals im Porsche-Supercup und im Carrera-Cup Deutschland, wo er auf Anhieb jeweils Vizemeister wurde. 2011 sicherte er sich den Gesamtsie, im Jahr darauf gewann er als weltweit erfolgreichster Privatfahrer auf Porsche. In den Werksfahrerkader stieg er 2013 auf, siegte in dieser Saison beim Petit Le Mans und zum Auftakt der Saison 2014 bei den 24 Stunden von Daytona und beim WEC-Rennen in Silverstone. Auch er wird neben seinen LMP1-Einsätzen weiterhin GT-Rennen mit dem 911 RSR bestreiten.


Der neue Porsche 919 Hybrid

"Ich freue mich für Earl und Nick. Sie haben sich diese Chance mit überzeugenden Leistungen verdient", sagt Porsche-Motorsportchef Frank-Steffen Walliser. "Ihr Aufstieg in die Königsklasse des Langstreckensports ist nicht nur ein weiterer Beleg für den Erfolg des Porsche-Nachwuchsförderkonzepts. Er unterstreicht auch die Bedeutung der Porsche-Markenpokale als Karrieresprungbrett für junge Rennfahrer, die das nötige Talent, eine große Lernbereitschaft und den erforderlichen Durchsetzungswillen mitbringen. Wer richtig schnell ist, dem stehen bei Porsche alle Türen offen."

Insgesamt gehören in dieser WEC-Saison vier Piloten zum LMP1-Fahrerkader, für die die Porsche-Markenpokale solch ein wichtiges Karrieresprungbrett waren. Neben Bamber und Tandy sind auch Timo Bernhard und Marc Lieb über die Porsche-Nachwuchsförderung in den Kreis der besten Sportwagen-Piloten aufgestiegen. Was das Quartett noch gemeinsam hat: In ihrer Karriere haben alle den Porsche-Supercup respektive den Carrera-Cup Deutschland gewonnen: Bernhard holte 2001 als Porsche-Junior den Gesamtsieg im nationalen Format, Marc Lieb im Jahr darauf, ebenfalls als Porsche-Junior. Nick Tandy schaffte das Kunststück 2011, während Earl Bamber 2014 im Porsche-Supercup triumphierte.

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