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Offiziell: Alpine ab 2024 mit LMDh in Le Mans und WEC

Alpine setzt sein WEC-Engagement fort, sattelt aber erst 2024 vom modifizierten LMP1- auf ein LMDh-Auto um: Signatech, Oreca und eigene F1-Abteilung als Partner

(Motorsport-Total.com) - Die Katze ist aus dem Sack: Alpine bleibt der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) langfristig erhalten. Die Renault-Tochter hat am Dienstagabend die Weiterführung ihres Engagements in der Hypercar-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und damit auch bei den 24 Stunden von Le Mans bekanntgegeben.

Andre Negrao, Matthieu Vaxiviere, Nicolas Lapierre

Alpine lässt seinem LMP1-Programm ein LMDh-Engagement folgen - aber erst 2024 Zoom

Demnach wird Alpine noch bis einschließlich 2023 unter aktuellen Vorzeichen weitermachen. Für den Zeitraum 2024 bis 2027 ist dann der Einsatz zweier Autos unter LMDh-Regeln vorgesehen.

Aktuell tritt Alpine in der Hypercar-Klasse mit einem modifizierten LMP1-Boliden an. Für das LMDh-Reglement wird ein komplett neues Auto entworfen. Das neue Chassis wird von Oreca gebaut, wird aber verfeinert mit dem Aerodynamik-Knowhow aus Alpines Formel-1-Abteilung, die in Enstone (Großbritannien) sitzt. Der Motor kommt von Alpine selbst.

"Durch die gleichzeitige Teilnahme an der Formel 1 und auf der Langstrecke wird Alpine einer der wenigen Konstrukteure sein, die in den beiden führenden Disziplinen des Motorsports vertreten sind", sagt Alpine-Präsident Laurent Rossi und stellt heraus: "Wir beabsichtigen, die Formel 1 und die Langstrecke durch technische und technologische Synergien optimal zu nutzen, um gegenüber unseren renommierten Gegnern einen Vorteil zu erlangen."

Formel-1-Auto von Alpine für die Saison 2021

Das LMDh-Programm von Alpine profitiert von Synergien mit der Formel-1-Abteilung Zoom

Einsatzteam von Alpine bleibt auch in der LMDh-Ära das französische Privatteam Signatech. Die Partnerschaft besteht bereits seit 2011, wobei man zunächst jahrelang in der LMP2-Klasse antrat. "Signatech ist sehr stolz darauf, von Alpine für sein LMDh-Engagement ausgewählt worden zu sein", bemerkt Teamchef Philippe Sinault.

"Dies ist die Krönung eines gemeinsamen Projekts, das vor acht Jahren begonnen wurde. Wir sind ehrgeiziger denn je und freuen uns, unsere Zusammenarbeit auf die nächste Stufe zu heben. Nach 32 Jahren im Rennsport kann ich es kaum erwarten, die renommiertesten Hersteller der Welt herauszufordern, und zwar mit Alpine, einer Marke, die Leidenschaft vermittelt und die nur für den Sieg lebt", so Sinault.

ACO-Präsident Pierre Fillon ergänzt: "Ein weiterer großer und angesehener Konstrukteur schließt sich, in der neuen Spitzenklasse der Hypercars, der höchsten Ebene des Langstreckensports an. Seit einem Jahr werden immer wieder Ankündigungen gemacht. Die Teilnahme von Alpine ist eine hervorragende Nachricht für unsere Disziplin. Die Hypercar-Klasse ist mit Sicherheit ein Erfolg und wir freuen uns sehr, ein so hochkarätiges Feld begrüßen zu dürfen."

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