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LMP1-Comeback verschoben: Silverstone & Spa ohne Nissan

Nissan wird nicht wie geplant in Silverstone sein LMP1-Comeback in der WEC geben: Nach dem Sebring-Testabbruch ist der erste Rennstart für Le Mans Mitte Juni geplant

(Motorsport-Total.com) - Hiobsbotschaft: Das groß angekündigte WEC-Comeback von Nissan in der LMP1-Klasse ist vorerst gescheitert. Der japanische Hersteller gibt bekannt, dass man an den ersten zwei Läufen der Langstrecken-WM in Silverstone und in Spa-Francorchamps nicht teilnehmen wird. Das ist ein heftiger Dämpfer für das Team, das seinen unorthodoxen Front-Triebler GT-R LM Nismo Anfang März in Sebring getestet hatte, dort aber unter technischen Problemen litt und vorzeitig zusammenpacken musste.

Marc Gene, Olivier Pla

Geplatzt: Nissan verschiebt das Comeback auf die 24 Stunden von Le Mans Zoom

Auch beim WEC-Test in der kommenden Woche in Paul Ricard wird man nicht am Start sein, dafür plant man, mit allen drei Autos beim offiziellen Le-Mans-Test Ende Mai anzutreten. Doch was sind die Ursachen für die grobe Planänderung? "Wir haben den Monocoque-Crashtest nicht geschafft", gibt Nismo-Boss Darren Cox gegenüber 'Racer' zu. "Der vordere Überrollbügel ist knapp gescheitert, aber das bringen wir jetzt in Ordnung. Nächste Woche werden wir es mit einem überarbeiteten Chassis noch einmal probieren."

Das hat gravierende Auswirkungen, denn ein neuer WEC-Bolide muss 30 Tage vor seinem ersten Rennen homologiert werden. Der Saisonstart steigt aber schon am 12. April. Doch das ist nicht die einzige Problemzone: Auch beim Hybrid-System scheinen die Hürden größer als erwartet zu sein. Unter diesen Umständen wäre es sinnlos, an den Rennen teilzunehmen, da die Zuverlässigkeit nicht gegeben ist. "Wir werden uns darauf konzentrieren, mehr Testkilometer zu absolvieren, anstatt Rennen zu fahren", sagt Cox.


Fotos: Nissan-Testfahrten in Sebring


Dass man nun in Verzug ist, führt er auf das ungewöhnliche Konzept des Boliden zurück. "Es ist kein Geheimnis, dass wir mit so einem unterschiedlichen Auto auf zahlreiche Herausforderungen gestoßen sind", sagt Cox gegenüber 'Autosport'. "Und unser Hauptziel war in diesem Jahr ohnehin immer Le Mans, und wir haben uns entschlossen, unseren Fokus nun auf dieses Rennen zu legen."

WEC-Boss Gerard Neveu sieht die Entscheidung Nissans gegenüber 'Autosport' gelassen: "Nissan ist nicht der erste Hersteller, der den Saisonstart verpasst, und er wird nicht der letzte sein: Bei Toyota war es das Gleiche, und sie sind jetzt Weltmeister. Ein LMP1-Programm auf die Beine zu stellen ist sehr herausfordernd. Das benötigt Zeit, und wir vertrauen Nissan voll und ganz, dass sie ab Le Mans in der WEC-Startaufstellung stehen werden."

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