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  • 29.11.2021 · 18:11

Langstrecke-/Sportwagen-News November 2021: Kovalainen-Ausstieg

Aktuelle News aus der Langstrecken-Szene des Motorsports, kurz und kompakt: Kovalainen raus aus Super GT - Alessio Rovera ab 2022 Ferrari-Werksfahrer

Super GT: Heikki Kovalainen steigt aus (29. November)

Heikki Kovalainen im SARD-Toyota GR Supra GT500 in der Super GT 2021

Heikki Kovalainen kehrt Japan nach sieben Jahren den Rücken Zoom

Ex-Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen kehrt der Super GT nach sieben Jahren und einem Titel den Rücken. Der Finne will in seine Heimat zurückkehren. Pläne für die Zukunft hat er noch nicht dargelegt. Das Wort "Karriereende" vermeidet der 40-Jährige jedoch.

Hauptgrund für die Entscheidung sei die COVID-19-Pandemie, wie er erklärt: "Die vergagnenen beiden Jahre habe ich wegen der Reisebeschränkungen größtenteils in Japan verbracht. Die Grenzkontrollen sind sehr strikt. Mit dem Arbeitsvisum komme ich rein und raus, aber meine Frau kann das nicht. Daher war ich gezwungen, für Zeiträume von meiner Familie getrennt zu sein, auf die ich nicht vorbereitet war."

Kovalainen kam 2015 in die Super GT und fuhr alle sieben Jahre im Team SARD auf GT500-Boliden von Toyota/Lexus. Seinen größten Erfolg feierte er 2016, als er gemeinsam mit Kohei Hirate Meister wurde. Danach folgten zähe Jahre mit vereinzelten Siegen. 2021 blieb er erstmals seit seiner Debütsaison 2015 sieglos.

Alessio Rovera wird Ferrari-Werksfahrer (21. November)

Alessio Rovera ist ab dem kommenden Jahr Werksfahrer für Ferrari. Das gab die italienische Edelschmiede bekannt. Rovera gewann in der Saison 2021 in einem AF-Corse-Ferrari den WEC-Titel in der GTE-Am-Klasse. Zusammen mit Francois Perrodo und Nicklas Nielsen holte Rovera vier Klassensiege, darunter den bei den 24h Le Mans.

Im kommenden Jahr steigt Rovera zusammen mit Perrodo, Nielsen und AF Corse in die LMP2-Klasse auf. AF Corse fungiert ab 2023 als Einsatzteam für Ferrari in der Hypercar-Klasse. Rovera erfährt für das kommende Jahr zudem ein Status-Upgrade. Der Italiener ist dann Gold-Fahrer.

Nenngeld in der NLS ändert sich nicht (20. November)

Die NLS-Serie auf der Nürburgring-Nordschleife erhöht die Nenngelder für die Saison 2022 nicht. Das gab man vor wenigen Tagen offiziell bekannt. Um das zu gewährleisten, beträgt die Gebühr für den Double-Header, die 12h Nürburgring, genauso viel, wie für zwei 4h-Rennen.

Außerdem schaffen die Organisatoren Anreize für die neuen Klassen VT Hybrid und VT Elektro. Teams, die sich hier einschreiben und ein Fahrzeug mit Hybrid- oder Elektroantrieb einsetzen, erhalten einen Nenngeld-Rabatt von 50 Prozent. Bei Fragen steht der technische Leiter Volker Strycek beratend zur Seite.

Helio Castroneves unterstützt Meyer-Shank-Duo (19. November)

Das Meyer-Shank-Team hat sein Fahrer-Trio für die IMSA-Saison 2022 nun vervollständigt. Nachdem man bereits Oliver Jarvis und Tom Blomqvist als Vollzeit-Piloten bekanntgegeben hat, steht nun auch der dritte Fahrer für die Langstrecken-Rennen fest. Es handelt sich dabei um Helio Castroneves, der für das Team auch die volle IndyCar-Saison 2022 bestreiten wird.

"Ich freue mich sehr darauf, nächstes Jahr Teil des IMSA-Teams von Meyer-Shank-Racing zu sein", sagte Castroneves. "Ich liebe das Racing in der IMSA und bin sehr glücklich, dass ich nächstes Jahr sowohl in der IMSA als auch in der IndyCar-Serie fahren kann. Ich freue mich darauf, in nur zwei Monaten in Daytona zu starten."

Oliver Jarvis und Tom Blomqvist fahren IMSA-Saison 2022 für Meyer-Shank (18. November)

Das Team Meyer Shank geht in der IMSA-Saison 2022 mit einem neuen Fahrerduo an den Start. Der Acura ARX-05 des Rennstalls wird im kommenden Jahr von Oliver Jarvis und Tom Blomqvist pilotiert. In der Saison 2021 waren Olivier Pla und Dane Cameron das etatmäßige Fahrerduo.

Jarvis war in den vergangenen vier Jahren in der IMSA für Mazda gefahren und wurde 2021 Dritter in der Meisterschaft. Blomqvist war bisher in der IMSA für BMW in der GTLM-Klasse gefahren, verfügt durch seine Starts für Jota in der WEC aber über Erfahrung im LMP2-Auto.

Überblick: Die Freien Trainings zum Petit Le Mans 2021 (12. November)

Das Cadillac-Lager erzielte bei zwei von drei Freien Trainings die Bestzeit: Im FT1 setzte sich der AX-Cadillac #31 (Nasr/Conway/Derani) durch, die dritte Session schloss der JDC-Cadillac #5 (Vautier/Duval/Bourdais) auf Position eins ab. Doch die schnellste Zeit aller Trainings ging an den Mazda #55 (Jarvis/Tincknell/Bomarito), der im FT2 Schnellster war. Die bisherige Wochenbestzeit ging in 1:09.356 Minuten an Harry Tincknell.

Die GTLM-Klasse schlossen zwei Mal Porsche und ein Mal Corvette an der Spitze ab. Die schnellste Zeit aller drei Trainings setzte Porsche-Pilot Frederic Makowiecki in der #97 (Christensen/Estre/Makowiecki) in 1:16.726 Minuten bereits im FT1. In der LMP2-Klasse fuhr der PR1-Mathiasen-Oreca #52 (Keating/Jensen/Huffaker) die schnellste Zeit aller drei Trainings (1:11.589 Minuten).

Die LMP3-Klasse sieht nach drei Trainings den Core-Ligier #54 (Bennett/Kurtz/Braun) mit einer Zeit von 1:15.916 Minuten an der Spitze. In der GTD-Klasse liegt nach drei Trainings der Turner-BMW #96 (Auberlen/Foley/Read) in 1:19.197 Minuten ganz vorne. Das Qualifying zum Petit Le Mans startet am Freitag um 21:45 Uhr MEZ. (Alle Infos hier)

Henrik Hedman zieht sich aus WEC und ELMS zurück (9. November)

Der schwedische Immobilien-Investor Henrik Hedman wird nicht mehr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der europäischen Le-Mans-Serie an den Start gehen. Das verkündet der 53-jährige Schwede in den sozialen Medien. Er gibt keinen näheren Grund an, sagt aber, dass es ihm ein Vergnügen gewesen sei, DragonSpeed zu repräsentieren.

Für DragonSpeed bricht damit eine wichtige Einnahmequelle weg. Hedman brachte als Amateur einen wichtigen Teil des Budgets ein. Zuletzt gab es Gerüchte, dass DragonSpeed mit seinem noch in Besitz befindlichen Dallara BR1 2022 in die Hypercar-Klasse zurückkehren könnte.

High Class 2022 in WEC und IMSA (9. November)

Hugh Class Racing hat eine Rückkehr in die LMP2-Klasse der WEC für 2022 verkündet. Das dänische Team wird mit den Fahrern Anders Fjordbach und Dennis Andersen an den Start gehen. Da Andersen über ein Bronze-Rating verfügt, bleibt man der LMP2 Pro-Am treu. Beide gehen auch inn die IMSA SportsCar Championship, die in der LMP2 über sieben Rennen geht, darunter die "drei Großen" in Daytona, Sebring und auf der Road Atlanta.

Ein dritter WEC-Fahrer ist noch nicht bekanntgegeben worden. Jan Magnussen und Robert Kubica teilten sich den Oreca bei den bisherigen Rennen. In der IMSA brauch High Class einen dritten Fahrer für die Langstreckenrennen, für Daytona sogar einen Vierten. 2021 waren Ferndinand Habsburg und Kubica in Daytona mit an Bord.

RCN spendet fünfstelligen Betrag für Flutopfer (6. November)

Die RCN hat einen Betrag von insgesamt 40.000 Euro gesammelt, der für die Opfer der Flutkatastrophe im Juli in der Eifel gespendet wird. Das gab die Serie in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt. Der Betrag setzt sich zusammen aus Anteilen von Nenngeld-Zahlungen in der RCN und in der GLP, sowie aus der Sammelbüchsen-Aktion bei Lauf 7.

Der Betrag wurde inzwischen auf verschiedene, besonders betroffene Verbandsgemeinden aufgeteilt. RCN-Serienmanager Willi Hillebrand: "Vielleicht ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wir waren das der Region, die uns immer als Gäste herzlich empfangen hat, einfach schuldig."

WEC: Hattrick für Hartley in Bahrain (5. November)

Drittes Training, dritte Bestzeit für Brendon Hartley. Der Neuseeländer im Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley) setzte auch im letzten Freien Training des Jahres in Bahrain die Bestzeit. Diesmal lautete sein Bestwert: 1:48.346 Minuten. Dahinter reihte sich das Schwesterauto #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) ein, gefolgt vom schnellsten LMP2. Bei den kleinen Prototypen hatte der Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson) die Nase vorn.

Hinter dem United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Scherer/Albuquerque) reihte sich der Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere) schließlich als Gesamtfünfter ein. In der GTE-Pro-Klasse hatte wieder Porsche die Nase vorn. Diesmal fuhr Kevin Estre in der #92 (Estre/Jani/Christensen) die Bestzeit. Bei den Amateuren lag der Project-1-Porsche #56 (Perfetti/Cairoli/Pera) vorne.

Ergebnis WEC 8h Bahrain 2021 3. Freies Training

WEC: Toyota #8 auch im FT2 vorn (5. November)

Brendon Hartley sorgte auch im zweiten Training in Bahrain für die Bestzeit des Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley). Der Neuseeländer toppte die Session mit einer Zeit von 1:47.673 Minuten und damit rund eine halbe Sekunde schneller als Kamui Kobayashi im Schwesterauto #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) und rund 1,4 Sekunden schneller als der Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere).

In der LMP2-Klasse setzte sich der Nederland-Oreca #29 (van Eerd/van der Garde/van Uitert) dank einer Zeit von 1:50.513 Minuten durch Giedo van der Garde durch. Ferrari hatte in der GTE-Pro-Klasse in Person von Daniel Serra in der #52 (Molina/Serra) die Nase vorn, Porsche setzte sich dagegen mit der #77 von Dempsey-Proton-Racing (Ried/Evans/Campbell) in der GTE-Am-Kategorie durch.

Ergebnis WEC 8h Bahrain 2021 2. Freies Training

WEC: Toyota #8 macht im FT1 die Pace (4. November)

Toyota hat erneut die Pace auf dem Bahrain International Circuit vorgegeben. Im ersten Freien Training zum 8-Stunden-Rennen fuhr Brendon Hartley in der #8 in 1:48.490 Minuten die schnellste Zeit - eine halbe Sekunde schneller als alle Bestzeiten in Freien Trainings beim 6-Stunden-Rennen, als früher am Tag gefahren wurde. Kamui Kobayashi hatte in der #7 0,408 Sekunden Rückstand, der Alpine eine knappe Sekunde.

Die LMP2 halten 1,3 Sekunden Respektabstand zu den Hypercars mit einer Bestzeit von Norman Nato für Realteam. Porsche hat in der GTE Pro nach wie vor die Nase vorn, aber Ferrari ging erst sehr spät raus. Überraschend wurden die schnellsten Zeiten am Anfang der Sitzung gefahren, als es noch etwas wärmer war. In der GTE Am landete der Aston Martin #98 dank einer Bestzeit von Augusto Farfus an der Spitze.

Ergebnis WEC 8h Bahrain 2021 1. Freies Training

WEC: Alex Brundle bleibt für zwei Jahre bei Inter Europol (3. November)

Alex Brundle bleibt für zwei weitere Jahre bei Inter Europol Comeptition. Er wird Teamkollegen von Jakub "Kuba" Smiechowski, dem Sohn von Teambesitzer Wojciech. Der dritte Fahrer, aktuell Renger van der Zande, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

"Das Team hat unglaubliche Fortschritte in Sachen Perrmance geacht und ich freue mich, ihnen weiter bei ihrem Weg nach vorn zu helfen, damit sie ihre ambitionierten Ziele erreichen können", sagt der Sohn von Formel-1-Experte Martin Brundle. Inter Europol liegt in seiner ersten WEC-Saison aktuell auf Platz fünf der LMP2-Wertung.

Alpine bestätigt: Wollen 2022 in der WEC weitermachen (3. November)

Nach der Verlängerung der Homologation für den Alpine A480 (vormals Rebellion R13) will die Renault-Sportmarke auch 2022 in der WEC am Start stehen. "Wir verfolgen ernsthafte Pläne, mit dem diesjährigen Auto in der kommenden Saison weiterzumachen", sagt Signatech-Teamchef Philippe Sinault.

Ein Programm könne momentan nur deshalb nicht offiziell verkündet werden, weil das FIA-Langstreckenkomitee die Nennung noch formell akzeptieren muss. Die Verlängerung der Homologation muss nämlich durch das Komitee noch abgesegnet werden, auch wenn das lediglich eine Formalie ist. Sinault bestätigt aber: "Wir haben alle unsere Unterlagen [für einen Start 2022] eingereicht. Mal sehen, ob wir die Auflagen erfüllen."

Und 2023? Da klafft momentan eine Lücke bis zum LMDh-Engagement 2024: "Sicherlich wird es da Testfahrten und ein strammes Entwicklungsprogramm geben. Aber als Rennteam müssen wir einen finden, weiter Rennen zu fahren." Eine Übergangssaison LMP2? "Die Option liegt auf dem Tisch."

WEC: Ben Keating wird sesshaft (2. November)

Ben Keating schlägt endlich Wurzeln. Nach sieben Jahren in sieben unterschiedlichen Fabrikaten wird der US-Amerikaner auch in der WEC-Saison 2022 einen Aston Martin Vantage AMR von TF Sport steuern. Keating wird nicht mit seinen bisherigen Teamkollegen Felipe Fraga und Dylan Pereira weitermachen können, weil Pereira ein Gold-Ranking für 2022 erhält.

"Ich plane, mit TF in der WEC weiterzumachen, weil es super läuft", sagt Keating gegenüber 'Sportscar365'. "Ich habe sieben Jahre mit Bill Riley zugebracht, den ich als Freund sehr schätze. Und man kann sagen, dass Tom Ferrier der englische Bill Riley ist. Er ist ein guter Kerl. Ich habe das Rennfahren in einer Viper gelernt, deshalb passt der Aston Martin ziemlich gut zu mir. Er ist mit seinem Frontmotor sehr ähnlich." Alle anderen verfügbaren GTE-Fahrzeuge verfügen über einen Mittelmotor.

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