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  • 31.08.2021 · 12:41

Langstrecke-/Sportwagen-News August 2021: Ersatz für 12h Bathurst?

Aktuelle Nachrichten aus der Endurance-Szene des Motorsports, kurz und kompakt: 12h-Bathurst-Veranstalter will weiter GT-Rennen - 44 GT3-Boliden für 3h Nürburgring

Supercars will weiter hochkarätiges GT-Event (31. August)

Matt Campbell, Patrick Pilet

Die 12h Bathurst sollen mit einem anderen GT-Event 2022 kompensiert werden Zoom

Supercars, Veranstalter der gleichnamigen populären australischen Tourenwagenserie und der 12 Stunden von Bathurst, stellt sich auf eine erneute Absage der 12 Stunden von Bathurst in Februar 2022 ein. Man plant stattdessen ein Ersatzevent auf dem Mount Panorama Circuit.

"Wir schauen uns verschiedene Optionen an, wie wir ein Premium-GT-Event abhalten können, aber weniger von von internationalen Reisenden abhängig sind. Wir sehen uns verschiedenen Optionen an, national und international", sagt Supercars-CEO Sean Seamer. Australien fährt im Zuge der COVID-19-Pandemie einen der restriktivsten Reisebeschränkungskurse der Welt. Selbst innerhalb des Landes sind Reisen schwierig, was Supercars immer wieder zu spüren bekommt.

2021 wurde das GT-Rennen durch ein zusätzliches Rennen der Supercars auf Australiens bekanntester Rennstrecke kompensiert. Das war eine einmalige Sache, bestätigt Seamer. Es kann passieren, dass das Event nun vorübergehend wieder zu dem wird, was es vor 2011 gewesen ist: ein nationales Rennen für einheimische Teams.

GTWC: 44 GT3-Boliden am Nürburgring (30. August)

Für das 3-Stunden-Rennen des Endurance Cups der GT-World-Challenge (GTWC) Europe haben 44 Teams genannt. Mit dabei sind natürlich die Sieger der 24 Stunden von Spa im IronLynx-Ferrari #51, Alessandro Pier Guidi, Nicklas Nielsen und Come Ledogar.

Auch die Vorjahressieger von Dinamic Motorsport im Porsche #54 sind dabei. Damals ging das Rennen über sechs Stunden. Christian Engelhart und Matteo Cairoli gewannen 2020 das Rennen zusammen mit Sven Müller. Statt Müller sitzt in diesem Jahr Klaus Bachler als dritter Fahrer auf dem Auto. Das Trio hat den Saisonauftakt in Monza gewonnen. Auch der GPX-Porsche mit Mathieu Jaminet, Matt Campbell und Earl Bamber, Sieger der 1.000 Kilometer von Le Castellet, ist genannt.

Starterliste 3h Nürburgring 2021

GTWC Sprint: Vorzeitige Titelverteidigung für Weerts/D. Vanthoor (29. August)

Das WRT-Audi Duo Charles Weerts und Dries Vanthoor ist erneut Meister des Sprint-Cups der GT-World-Challenge-Europe. Ein Sieg und ein zweiter Platz reichte den beiden Belgiern am Sonntag in Brands Hatch zur vorzeitigen Titelverteidigung. Beim Saisonfinale Ende September können Raffaele Marciello/Timur Boguslawski (AKKA-ASP-Mercedes) die WRT-Piloten nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen.

Den Sieg im ersten Rennen hatten Weerts/Vanthoor am grünen Tisch geerbet. Die ursprünglichen Rennsieger Marciello/Boguslawski hatten eine Zeitstrafe von 40 Sekunden erhalten, weil die Sportkommissare Marciello als Verursacher eines schweren Unfalls ansahen.

Im zweiten Rennen hätten Marciello/Boguslawski gewinnen müssen, um den Titelkampf weiter offen zu halten. Da ihnen das nicht gelang, durften Weerts und Vanthoor nach Platz zwei hinter dem Toksport-WRT-Mercedes von Luca Stolz und Maro Engel jubeln.

GTWC/IGTC: Aitken nach Spa-Unfall aus Krankenhaus entlassen (27. August)

Williams-Formel-1-Ersatzfahrer Jack Aitken ist knapp einen Monat nach seinem Unfall im Emil-Frey-Lamborghini bei den 24 Stunden von Spa aus dem Krankenhaus entlassen worden, wie Lamborghini meldet. Er wird nicht für das Formel-1-Rennen an die Strecke zurückkehren, sondern sich daheim in England weiter auskurieren.

Aitken stand im Zentrum des schweren Unfalls mit vier Fahrzeugen in der Startphase der 24 Stunden von Spa 2021. Durch einem harten Einschlag in die Reifenstapel sowie mehreren Treffer von anderen Fahrzeugen zog er sich einen Bruch des Schlüsselbeins und eines Wirbels zu.

Emil Frey Racing musste beide Chassis, die in den Unfall verwickelt war, abschreiben. Für das GTWC-Sprintrennen in Brands Hatch wurden zwei neue Chassis aufgebaut. Aitken strebt an, schon im September wieder Rennen zu fahren.

Toyota im Warm-up zu den 24h Le Mans vorn (21. August)

Mit dem 15-minütigen Warm-up ist nun auch die finale Trainingssession zu den 24h Le Mans 2021 Geschichte. In einer Session, in der bei weitem nicht alle Fahrzeuge eine gezeitete Runde fuhren - Risiko und Ertrag stehen mit Blick auf das Rennen in keinerlei Verhältnis - war es am Ende erwartungsgemäß Toyota, die die Nase vorn hatten. Die Bestzeit ging in 3:28.529 Minuten an die #8 (Buemi/Nakajima/Hartley).

Zweiter wurde das Schwesterauto #7 (Conway/Kobayashi/Lopez), gefolgt vom Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere). Die beiden Glickenhaus fuhren keine gezeitete Runde. Die Bestzeit in der LMP2-Klasse ging an den United-Autosports-Oreca #23 (di Resta/Lynn/Boyd), in den GTE-Klassen lagen der Porsche #92 (Estre/Jani/Christensen) und der Inception-Ferrari #71 (Iribe/Millroy/Barnicoat) an der Spitze.

Insgesamt verzichteten neben den beiden Glickenhaus-Hypercars auch die Corvette #63 (A. Garcia/J. Taylor/Catsburg), sowie drei LMP2- und sieben GTE-Am-Fahrzeuge auf eine gezeitete Runde. Die 24h von Le Mans starten um 16 Uhr MESZ.

Fußgängerbrücke zu Ehren von Don Panoz (21. August)

Der Le-Mans-Veranstalter ACO hat eine neue Fußgängerbrücke zu Ehren des 2018 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Don Panoz im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans 2021 von ACO-Präsident Pierre Fillon und Dons Sohn Dan Panoz eingeweiht. Die 25 Meter lange Brücke nimmt Fußgängerverkehr vom Haupteingang auf.

"Ich möchte mich auf wärmste Weise bei der Familie von Don Panoz für dieses Denkmal bedanken. Dons Visionen, Leidenschaft und Geniealität haben im Motorsport Geschichte geschrieben. Ich bin glücklich und berührt, dass ein Teil des Kurses seinen Namen trägt", sagt Fillon.

Nancy Panoz, Dons Witwe, sagt: "Diese Fußgängerbrücke ist den Fans gewidmet, wie unser Slogan 'Motorsport für die Fans'. Das ist unsere Art, dem ACO für die spannenden Momente zu danken, die das größte Rennen der Welt uns für 20 Jahre beschert hat." Don Panoz folgte immer dem Motto "Racing for the Fans" - auch, als er 1998 das Petit Le Mans und ein Jahr später die amerikanische Le-Mans-Serie ins Leben rief.

Porsche tauscht Chassis nach Estre-Crash (20. August)

Nach dem Abflug von Kevin Estre in der Hyperpole wechselt das Porsche-Werksteam Manthey das Chassis der #92 (Estre/Jani/Christensen). Der Veranstalter ACO hat die Genehmigung erteilt, weil Porsche nachweisen konnte, dass strukturelle Schäden vorlagen, die die Sicherheit gefährden können. Der Einschlag war eigentlich nur mittelheftig, aber in ungünstigem Winkel.

Zentrale Komponenten werden ins Ersatzchassis mitgenommen. Zwar sind bei den 24 Stunden von Le Mans 2021 alle zehn Chassis des 911 RSR-19 im Einsatz, die Porsche für Kundenteam produziert hat. Das Werksteam verfügt jedoch über eine eigene Reserve.

Idec-Oreca #17 nimmt nicht am Rennen teil (20. August)

Die 24 Stunden von Le Mans 2021 haben ihr erstes Opfer gefunden: Der Idec-Oreca #17 (Laurent/Merriman/Dalziel) ist nach dem Unfall von Dwight Merriman nicht reparabel. Damit werden nur 61 Fahrzeuge das Rennen in Angriff nehmen.

Damit geht eine turbulente Woche für die Kooperation aus Idec und Era Motorsport zu Ende. Zunächst musste Kyle Tilley wegen einer Verletzung passen. Der erste Ersatzmann wurde positiv auf das Coronavrus SARS-CoV-2 getestet. So kam Thomas Laurent unverhofft zu einem Cockpit. Nun wird er doch nicht fahren können.

Floury wechselt von Oreca zu Toyota (19. August)

David Floury, Technikchef von Oreca, steht vor einem Wechsel ins Toyota-WEC-Team. Er ist bereits seit langer Zeit leitender Renningenieur bei Toyota. Das liegt an einer Kooperation zwischen dem japanischen Hersteller und Oreca, die seit Jahren läuft.

Eigentlich sollte diese Partnerschaft bereits Geschichte sein. Als Oreca ursprünglich Peugeot sein Hypercar-Engagement verkündete, beendete Toyota die Zusammenarbeit mit Ende der Saison 2020.

'Sportscar365' zufolge ist diese Zusammenarbeit aufgrund der COVID-19-Pandemie jedoch heimlich, still und leise noch bis Ende August verlängert worden. Das ist möglich, weil Oreca und Peugeot sich wieder getrennt haben, weil Oreca kein LMH-Chassis bauen will. Rebellion Racing ist ebenfalls Geschichte. Der Personalwechsel wird nach Le Mans erfolgen, es soll jedoch eine Übergangsphase geben.

Albuquerque fordert Änderung des Le-Mans-Qualifyings (18. August)

Nach dem Qualifying twittert sich Filipe Albuquerque den Frust von der Seele: Der ehemalige DTM-Pilot fand im United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Scherer/Albuquerque) keine freie Runde. Im Le-Mans-Qualifying stehen seit 2020 nur noch 60 Minuten zur Verfügung, um das Ticket für die Hyperpole zu ziehen, in die nur die sechs Schnellsten jeder Klasse kommen.

"Wir müssen das Qualifying überdenken. Es kann nicht angehen, dass GT[E]-Pro-Fahrer einem auf ihren Outlaps die Runde zerstören. So frustrierend. Haben uns als Zwölfte qualifiziert und hatten mit Sicherheit die Pace für die Top 6", schreibt er. Er versieht das mit mehreren schnaubenden Emoticons.

Albuquerque war im Qualifying mehrfach auf Bestzeitkurs, konnte aber keine seiner fliegenden Runden ordentlich beenden.

Thomas Laurent bekommt in letzter Minute ein Le-Mans-Cockpit (17.August)

Thomas Laurent hat einen Tag vor dem Start des Freien Trainings für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein Cockpit erhalten. Der Franzose wird für IDEC starten und dort Kyle Tilley ersetzen, der schon beim offiziellen Test am Sonntag nicht an den Start gegangen war.

Der 23-Jährige wird sich das Auto mit der Startnummer 17 mit Dwight Merriman und Ryan Dalziel teilen. IDEC startet mit einem Oreca 07-Gibson in der proppenvollen LMP2-Kategorie, in der insgesamt 25 Teams gemeldet sind. Warum Tilley nicht startet, ist nicht bekannt. Der Brite war schon nicht beim NASCAR-Rennen in Indianapolis anwesend, obwohl das eigentlich geplant war.

Laurent ist für seinen fünften Start in Le Mans bereit. Im Jahr 2017 hat er in der LMP2-Klasse mit Jackie Chan DC den zweiten Gesamtplatz geholt. In den Jahren 2018 und 2019 fuhr er für Rebellion in der LMP1-Kategorie mit und holte weitere Podien. Vergangenes Jahr ist er zusammen mit Singatech Alpine wieder in der LMP2 gestartet. Im Jahr 2021 hatte bis jetzt kein Cockpit für Le Mans oder die Langstrecken-WM (WEC) gefunden.

Tribut-Helme für Campos und Earnhardt in Le Mans (14. August)

GT-Ass Antonio Garcia wird bei den 24h von Le Mans an seinen Freund, Mentor und Geschäftspartner Adrian Campos erinnern, der im Januar verstorben ist. Dafür wurde ein Tribut-Helm designt, den der Spanier beim Langstrecken-Klassiker in Frankreich tragen wird.

"Ich habe Adrian bei einer Preisvergabe kennengelernt", erinnert sich Garcia. "Das war im Jahr 1997. Er hat mit dem aktiven Rennsport aufgehört und sein Team aufgebaut. Ich war sein erster Fahrer im Jahr 1998 in einem Formel Nissan. Ich war neben Marc Gene einer der ersten Fahrer. Adrian war mein Vater im Rennsport! Ich habe keine Entscheidungen getroffen, ohne mit ihm zu sprechen."

Garcia ist nicht der einzige Fahrer, der in Le Mans einen besonderen Helm tragen wird. Jordan Taylor wird mit einem schwarzen Helm an Dale Earnhardt erinnern, der im Jahr 2001 beim NASCAR-Rennen in Daytona tödlich verunglückt ist. "Ich respektiere, was für ein Mann er war, und möchte dieses Vermächtnis bewahren", so Taylor.

24h Le Mans: Award "Spirit of Le Mans" für Philippe Sinault (13. August)

Philippe Sinault, Teammanager bei Signatech, erhält in diesem Jahr die Auszeichnung "Spirit of Le Mans" vom Veranstalter ACO. Sein Team ist seit 2009 bei den 24 Stunden von Le Mans vertreten, seit 2011 mit Werksunterstützung von Alpine. In diesem Jahr hat das Team den Aufstieg in die Hypercar-Klasse gewagt. Die Auszeichnung ist nicht überraschend, denn es wird die Verkündung eines LMDh-Projekts erwartet.

"Philippe Sinault verkörpert die Werte des Langstreckensports und der 24 Stunden von Le Mans. Ich freue mich, die Spirit-of-Le-Mans-Trophäe in diesem Jahr an ihn zu übergeben. Seine Leidenschaft, Führungsstil und analytischen Fähigkeiten werden im gesamten Fahrerlager bewundert", sagt ACO-Präsident Pierre Fillon.

Sinault ergänzt: "Das ist für ein 55-jähriges Kind wie mich eine wunderbare Sache! Eigentlich muss ich den Award mit dem gesamten Team und unseren Partnern teilen. Spirit of Le Mans bedeutet gemeinsame menschliche und sportliche, sogar philosophische Werte. Es ist eine große Ehre - danke!"

24h Le Mans ohne Davide Rigon (12. August)

Ferrari-Werksfahrer Davide Rigon wird nicht an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen. Das geht aus einer überarbeiteten Starterliste hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Statt Rigon wird Sam Bird im AF-Corse-Ferrari #52 als Teamkollege von Miguel Molina und Daniel Serra in der GTE Pro an den Start gehen.

Rigon war bei den 24 Stunden von Spa in den schweren Unfall im Bereich Eau Rouge/Raidillon mit vier beteiligten Fahrzeugen verwickelt. Er muss eine Halskrause tragen, will aber bald ins Cockpit zurückkehren.

IMSA schafft Förderprogramm für mehr Diversität (11. August)

Die Serienorganisatoren der IMSA haben ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, mit dem die Diversität im Fahrerfeld gefördert werden soll. Mit insgesamt 250.000 US-Dollar sollen "Kandidaten aus verschiedenen Lebensbereichen oder mit unterschiedlichem Hintergrund" gefördert werden, die mit eigenen Mitteln nicht den Aufstieg in die IMSA-Meisterschaft schaffen.

IMSA-Präsident John Doonan erklärt: "Es gibt zwar Beispiele für männliche und weibliche Fahrer mit unterschiedlichem Hintergrund, die im Laufe der Jahre IMSA-Rennen gewonnen und um Meisterschaften gekämpft haben, aber wir müssen noch viel mehr Vielfalt und Integration in unserem Sport anstreben."

Weitere Informationen zum Stipendienprogramm der IMSA gibt es bei der englischsprachigen Ausgabe unseres Schwesterportals 'Motorsport.com'.

IMSA: Turner besorgt sich vier BMW M4 GT3 (10. August)

Turner Motorsport platziert einen Großauftrag bei BMW: Vier brandneue M4 GT3 will das Team schon Anfang 2022 einsetzen. Turner ist seit 1998 BMW-Team in Nordamerika und damit eines der traditionsreichsten BMW-Teams der Welt.

"Ob wir alle vier Autos einsetzen oder nicht, wir brauchen vier Autos", sagt Teambesitzer Will Turner gegenüber 'Sportscar365'. "Das ergibt Sinn, weil ich auch über vier M6 GT3 verfüge. Die haben wir nun sechs Jahre lang eingesetzt."

Es wird anders sein als 2016, als Turner den M6 GT3 noch mitentwickeln musste. Der M4 kommt bereits als ausgereiftes Paket in die GT3-Szene. Am bekanntesten ist Turner durch die Einsätze in der IMSA SportsCar Championship mit Bill Auberlen und Robby Foley am Steuer. Das Team ist aber auch in der GTWC America aktiv.

IMSA: Action-Express-Sieg in Elkhart Lake (8. August)

Beim IMSA-Rennen auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake lag bis drei Minuten vor Schluss der Shank-Acura von Dane Cameron und Olivier Pla in Führung. Dann aber musste man im Zuge eines Spritpokers noch einmal an die Box und der erste Sieg für das Team in der DPi-Klasse, in der man erst seit Saisonbeginn antritt, war dahin.

So ging der Sieg an die von der Pole gestarteten Felipe Nasr und Pipo Derani (Action-Express-Cadillac), gefolgt von Oliver Jarvis und Harry Tincknell (Mazda) auf P2 sowie Renger van der Zande und Kevin Magnussen (Ganassi-Cadillac) auf P3. Cameron/Pla mussten sich nach dem späten Notstopp mit P5 begnügen. Indes ist es für Nasr/Derani der zweite Saisonsieg 2021 nach dem Sprintrennen in Watkins Glen.

Die übrigen Klassensieger in Elkhart Lake: Merriman/Dalziel (Era-Oreca) in der LMP2, Bennett/Braun (Core-Ligier) in der LMP3, MacNeil/Campbell (WeatherTech-Porsche) in der GTLM, wo Corvette die einzige Konkurrenz stellte, und Robichon/Vanthoor (Pfaff-Porsche) in der GTD. (Ergebnis: IMSA in Elkhart Lake)

GTWC: Asiatische Meisterschaft findet wieder nicht statt (4. August)

Die GT-World-Challenge (GTWC) Asia kann das zweite Jahr hintereinander nicht stattfinden. Nachdem die SRO zunächst die ersten vier Rennen abgesagt hatte, wurde die Saison nun komplett gecancelt. Dasselbe war schon 2020 geschehen.

Grund dafür ist natürlich die COVID-19-Pandemie. Asien hat sich im Sommer 2021 zum Epizentrum der Pandemie entwickelt. In mehreren asiatischen Staaten gibt es zu wenig Impfstoff und die Delta-Variante sorgt für Infektionszahlen auf Rekordniveau. Es wie der ACO zu machen und die asiatische Meisterschaft ausschließlich in den Golfstaaten auszutragen, kommt für Stephane Ratel nicht in Frage.

24h Le Mans: Racing Team India ohne indische Fahrer (2. August)

Der Traum von der ersten rein indischen Fahrerbesatzung bei den 24 Stunden von Le Mans muss verschoben werden. Aufgrund neuer Reisebeschränkungen i Zuge der COVID-19-Pandemie muss das Team Eurasia auf ndisches Personal verzchten, inklusive der Fahrer Narain Karthikeyan und Arjun Maini, die eigentlich vorgesehen waren.

Karthikeyan, der mehrere Saisons in der Formel 1 verbracht hat und zuletzt in den japanischen Topligen Super Formula und Super GT aktiv gewesen ist, und DTM-Pilot Maini sollten mit einem noch zu benennenden dritten Fahrer das Rennen bestreiten. Das Duo trat bereits zusammen mit dem amtierenden Meister der IMSA Prototype Challenge, Naveen Rao, in der asiatischen Le-Mans-Serie an. Hier allerdings für Algarve Pro Racing auf einem Oreca.

In einem Statement deuten beide Fahrer an, es im kommenden Jahr erneut versuchen zu wollen. Eurasia hat bereits Ersatz gefunden und hat die Fahrer James Winslow, John Corbett und Tom Cloet als Ersatz auf dem Ligier JS P217 benannt.

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