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  • 30.06.2021 · 14:25

Langstrecke-/Sportwagen-News Juni 2021: Update Starterliste 6h Monza

Aktuelle Nachrichten aus der Endurance-Szene des Motorsports, kurz und kompakt: WEC mit 37 Fahrzeugen in Monza - Vier Werks-Audis bei den 24h Spa

WEC: Kessel Racing nicht mehr auf Monza-Starterliste (30. Juni)

Toyota TS050 Hybrid, WEC-Prolog 2017

Die Starterliste für die 6h Spa weist nun ein Fahrzeug weniger auf Zoom

Die Starterliste für die 6 Stunden von Spa ist um ein Fahrzeug geschrumpft. Kessel Racing wird nun doch nicht bei der Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans am 18. Juli in der GTE Am am Start stehen. Das Team nennt logistische Gründe als Grund. Damit sind noch 37 Fahrzeuge gelistet - noch immer das größte Feld außerhalb der 24h Le Mans seit den 6 Stunden von Spa 2012.

Mehr als zwei Wochen vor dem Rennen stehen bereits alle Fahrerpaarungen fest, auch Glickenhaus hat seine Fahrer benannt. Romain Dumas und Richard Westbrook bleiben zusammen in der #709. Als dritter Fahrer kommt Franck Mailleux. Auf der #708 werden Luis Felipe "Pipo" Derani, Gutavo Menezes und Olivier Pla sitzen. Ryan Briscoe pausiert.

Starterliste 6h Monza 2021

Audi benennt Werksfahrer für 24h Spa (29. Juni)

Aud hat seine Fahrerpaarungen für die vier werksunterstützten R8 LMS GT3 für die 24 Stunden von Spa 2021 verkündet. Erneut wird Dennis Lind in einen Audi steigen, nachdem er bisher für Lamborghini tätig gewesen ist. Der letzte Sieg liegt mittlerweile vier Jahre zurück.

Attempto Racing, im Vorjahr nur um 4,6 Sekunden im Schlusspurt gegen den überlegenen Nick Tandy unterlegen, tritt mit einer neuen Mannschaft an. Nur Mattia Drudi wurde behalten, dafür kommen Dennis Marschall und Christopher Mies von WRT. Patric Niederhauser wechselt zu Sainteloc, der bislang letzten Audi-Siegermannschaft aus 2017. Von dieser bleiben Markus Winkelhock und Christopher Haase weiter erhalten, Dorian Boccolacci ist raus.

WRT tauscht eine Fahrerpaarung komplett aus: Dennis Marschall, Ferdinand Habsburg und Matthieu Vaxiviere treten nicht mehr für das heimische Team an. Dafür geben Nico Müller und Robin Frijns ihr Comeback, die im Vorjahr wegen des DTM-Titelkampfs pausiert hatten. Im anderen Fahrzeug bleiben Kelvin van der Linde und Dries Vanthoor. Statt Mies ist der dritte Mann in diesem Jahr Charles Weerts.

Die vier werksunterstützen Audis:
Attempto: Mattia Drudi/Dennis Marschall/Christopher Mies
Sainteloc: Christopher Haase/Patric Niederhauser/Markus Winkelhock
WRT: Kelvin van der Linde/Dries Vanthoor/Charles Weerts sowie Robin Frijns/Dennis Lind/Nico Müller

12-Stunden-Rennen vom Golf kehrt nach Abu Dhabi zurück (28. Juni)

Das 12-Stunden-Rennen am Persischen Golf kehrt 2022 wieder an seinen ursprünglichen Austragungsort zurück, den Yas Marina Circuit. Es findet am 8. Januar statt und wird auf dem neuen Streckenlayout über die Bühne gehen, das für die Formel 1 eingeführt wird.

Das Rennen, das über zweimal sechs Stunden geht, zog im vergangenen Winter wegen der COVID-19-Pandemie ausnahmsweise auf den Bahrain International Circuit um. "Wir planen, unser zehnjähriges Bestehen mit einem unvergesslichen Event zu feiern und aus unserer Erfahrung heraus neue Ideen schöpfen", sagt Andrea Ficarelli, Vermarkter des Rennens.

Die "Gulf 12 Hours" haben insbesondere aufgrund der Teilnahmen von MotoGP-Legende Valentino Rossi in der Vergangenheit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

IMSA: Mazda-Triumph bei den 6h Watkins Glen (27. Juni)

Vor zwei Jahren hatten Harry Tincknell, Jonathan Bomarito und Olivier Pla bei den 6 Stunden von Watkins Glen den ersten Mazda-Sieg in der Topklasse der IMSA SportsCar Championship an Land gezogen. Am Sonntag nun haben Tincknell und Bomarito zusammen mit Oliver Jarvis am Steuer des Mazda DPi den Erfolg wiederholt und die 2021er-Auflage der 6h Watkins Glen für sich entschieden. Im Coronajahr 2020 fand das Rennen nicht statt.

Mit weniger als einer Sekunde Rückstand auf den siegreichen Mazda auf P2 im Ziel: Olivier Pla und Dane Cameron, die im Acura von Meyer Shank Racing über weite Strecken der Distanz geführt hatten. Auf P3 kamen die von der Pole gestarteten Filipe Albuquerque und Ricky Taylor im Acura von Wayne Taylor Racing.

Die Sieger in den vier anderen Klassen lauten: Thomas/Nunez/Merrill im WIN-Oreca in der LMP2, Robinson/Fraga/Andrews im Riley-Ligier in der LMP3, Antonio Garcia und Jordan Taylor für Corvette in der GTLM und Auberlen/Foley/Read im Turner-BMW in der GTD.

Ergebnis: 6h Watkins Glen der IMSA-Saison 2021

24h Le Mans: 1. gemeinsamer Test von Jan und Kevin Magnussen (26. Juni)

Vater und Sohn Magnussen haben erstmals gemeinsam ihren Oreca 07 getestet, mit dem sie die 24 Stunden von Le Mans bestreiten werden. Zusammen mit ihrem Teamkollegen Anders Fjordbach absolvierten sie bereits am Montag und Dienstag zweitägige Testfahrten im Motorland Aragon.

Für Kevin war der Zeitplan besonders eng, da er tags zuvor beim IndyCar-Rennen auf der Road America für den verletzten Felix Rosenqvist bei McLaren SP eingesprungen war. Er ist belustigt: "Es ist normal, dass ich mit meinem Vater über Autos rede, denn das tun wir ständig. Aber plötzlich reden wir über dasselbe Auto! Das ist außergewöhnlich."

Vater Jan gibt zu, dass er eine Gänsehaut bekommen habe, als Kevin mit seinem Auto aus der Box fuhr. Was den Speed angeht, zeigten sich beide zufrieden, denn sie lagen auf einem Niveau mit anderen LMP2-Teams. Kevin ist bereits zurück in den USA, wo an diesem Wochenende die 6 Stunden von Watkins Glen in der IMSA SportsCar championship auf dem Programm stehen, wo er auf einem Ganassi-Cadillac antritt.

GTWC: 29 Fahrzeuge für Misano (25. Juni)

Die GT-World-Challenge (GTWC) Europe wartet für das Misano-Wochenende vom 2. bis 4. Juli mit einem Starterfeld von 29 Fahrzeugen auf. Das ist das größte Feld des Sprint Cups seit 2017. (Starterliste GTWC Europe Sprint Cup Misano 2021)

Bei den Fahrzeugen in der Topklasse gibt es Zuwachs durch einen Porsche 911 GT3 R von Allied-Racing. Dem erfahrenen Porsche-Piloten Klaus Bachler wird Julien Apotheloz zur Seite gestellt. Das Team trat bereits im Endurance Cup an und kam bei den 1.000 Kilometern von Le Castellet auf einen achtbaren zehnten Platz.

Erstmals seit 2016 kehrt auch Lance David Arnold in die GTWC zurück. Im Sprint Cup ist es sogar sein erster Auftritt. Er teilt sich den SPS-Mercedes #40 mit Jordan Love.

GTWC R2: Clean Sweep für Emil Frey Racing, Pech für Akka-ASP (20. Juni)

Emil Frey Racing hat mit einem Doppelsieg im Sonntagsrennen der GT-World-Challenge (GTWC) Europe in Zandvoort eine weiße Weste behalten. Albert Costa und Norbert Siedler siegten vor ihren Teamkollegen Alex Fontana und Ricardo Feller, die das Samstagsrennen für sich entschieden hatten.

Der Lamborghini #163 profitierte dabei vom Riesenpech des Akka-ASP-Mercedes #88 (Marciello/Boguslawski), der von der Poleposition aus gestartet war und die Führung bis nach den Boxenstopps hielt. Dann rollte Timur Boguslawski unvermittelt mit einem Elektronikdefekt aus. Weiterer prominenter Ausfall: Ein Lenkungsdefekt beendete die Fahrt des Dinamic-Porsches #54 (Engelhart/de Leener), der lange auf Podiumskurs gelegen hatte.

Fontana/Feller krönten eine sesationelle Aufholjagd vom 16. Startplatz mit Platz zwei. Nachdem sie viele Plätze gutgemacht hatten, profitierten sie von einer Durchfahrtsstrafe gegen den WRT-Audi #32 (Vanthoor/Weerts) für zu schnelles Fahren in der Boxengasse. Diese wurden trotzdem noch Dritte.

Ergebnis GTWC Zandvoort 2021 - Rennen 2

GTWC R1: Silver-Cup-Crew dominiert in Zandvoort (19. Juni)

Das erste Rennen des Sprint-Cup der GT-World-Challenge (GTWC) Europe gewann das Team Emil Frey Racing mit einem Start-Ziel-Sieg durch Ricardo Feller und Alex Fontana im Lamborghini Huracan GT3 Evo. Die beiden Schweizer sind damit die dritte Silver-Cup-Paarung, die in der Geschichte der Meisterschaft einen Gesamtsieg einfährt.

Überhaupt dominierten die Silver-Paarungen das Geschehen: Vor dem Boxenstopp lagen vier Silver-Autos auf den ersten vier Plätzen. Mit einem schnellen Boxenstopp und einer starken Fahrt von Raffaele Marciello kamen der Italiener und Timur Boguslawski auf Gesamtrang zwei.

Dahinter fuhren drei Silver-Paarungen ins Ziel: Ulysse de Pauw und Pierre-Alexandre Jean holten im CMR-Bentley Rang drei, gefolgt von Bird/Tomita (WRT-Audi #31) und Puhakka/Tunjo (Toksport-Mercedes #7). Die Profi-Paarungen Engel/Stolz (Toksport-Mercedes #6) und Vanthoor/Weerts (WRT-Audi #32) mussten sich mit den Plätzen sieben und acht begnügen. Engel/Stolz setzten ihre Pechsträhne mit einem langsamen Boxenstopp fort.

Ergebnis GTWC Zandvoort 2021 - Rennen 1

IGTC/GTWC: HubAuto Racing mit Spezialdesign für 24h Spa (16. Juni)

Das taiwanesische Team HubAuto Racing hat für die 24 Stunden von Spa 2021 ein besonderes Design angekündigt. Im roten Farbkleid erinnert man an den legendären Mercedes 300SEL 6.8 AMG "Rote Sau", der 1971 völlig überraschend den Klassensieg und Rang zwei im Gesamtklassement holte.

Die Startnummer 50 steht dabei für das 50. Jubiläum des Favoritenschrecks von 1971, der sich nur einem der favorisierten Ford Capri auf dem alten Circuit de Spa-Francorchamps beugen musste.

Mit den Fahrern Maximilian Götz, Maximilian Buhk und Yelmer Buurman nimmt der Mercedes-AMG GT3 dieses Jahr aber keinerlei Underdog-Rolle ein wie das Mutterschiff, das nicht weniger als 1,6 Tonnen Gewicht auf die Waage brachte.

IGTC: KCMG bei 24h Spa mit zwei Autos (15. Juni)

Die 24 Stunden von Spa sind in diesem Jahr nicht nur Höhepunkt, sondern auch Auftakt der Saison der Intercontinental GT-Challenge (IGTC). Am Rennwochenende 31. Juli / 1. August wird KCMG zwei werksunterstützte Porsche 911 GT3 R in der Pro-Klasse an den Start bringen.

Nick Tandy, Maxime Martin und Laurens Vanthoor fahren mit der Startnummer 47, die neu ins Aufgebot kommt. Alle drei haben die 24h Spa bereits gewonnen (Martin 2016 und Tandy/Vanthoor 2020). Im Schwesterauto mit der Startnummer 18 sitzen Josh Burdon, Alexandre Imperatori und Edoardo Liberati. Das Trio war kürzlich bereits bei den 24h Nürburgring am Start.

WEC: Elektronikdefekt bei High Class sorgte für FCY (14. Juni)

High Class Racing hat den Grund bekanntgegeben, warum der Oreca #20 (Magnussen/Fjordbach/Andersen) eine halbe Stunde vor dem Ende der 8 Stunden von Portimao einfach stehenblieb: Es sei ein simples Elektronikproblem gewesen, teilt das Team mit.

Der Defekt konnte schnell behoben werden und der Oreca beendete das Rennen auf Gesamtrang zwölf, Platz neun in der LMP2 und Rang drei in der LMP2 Pro-Am noch vor dem Racing Team Nederland und ARC Bratislava.

IMSA: Erster Sieg für Ganassi-Cadillac (12. Juni)

Das IMSA-Rennen auf der Belle Isle in Detroit konnte aufgrund des an gleicher Stelle für über eine Stunde unterbrochenen IndyCar-Rennens erst mit einer Stunde Verspätung gestartet werden. Ins Ziel ging es nach der Renndistanz von 1:40 Stunden somit erst kurz vor Sonnenuntergang. Davon völlig unbeeindruckt fuhren Kevin Magnussen und Renger van der Zande am Steuer des Ganassi-Cadillac mit der Startnummer 01 einen knappen Sieg in der DPi-Klasse und damit im Gesamtergebnis des Rennens heraus. Mit nur 0,573 Sekunden Rückstand auf P2: Der Action-Express-Cadillac von Pipo Derani und Felipe Nasr.

Nach dem IndyCar-Rennen ist es für Ganassi der zweite Sieg des Tages in Detroit. Im zweiten Teil des Rennens hatten sich van der Zande und Nasr ein packendes Duell geliefert. Kurz vor Schluss gab es noch eine Gelbphase (Defekt am Turner-BMW aus der GTD-Klasse). Letzten Endes setzte sich van der Zande knapp durch. Während es für den Niederländer der siebte IMSA-Sieg, aber der erste in Ganassi-Diensten ist, jubelt Kevin Magnussen über seinen ersten IMSA-Sieg. Auch für das DPi-Projekt von Ganassi, das erst seit Jahresbeginn 2021 läuft, ist es der Premierensieg.

In der GTLM-Klasse war die Frage nur, welche der beiden Corvette den Klassensieg einfahren würde. Denn mehr Autos als die zwei C8.R traten nicht an. Letzten Endes waren es Tommy Milner und Nick Tandy (Startnummer 4), die sich knapp gegenüber ihren Teamkollegen Antonio Garcia und Jordan Taylor durchsetzten. In der GTD-Klasse ging der Sieg an den CarBahn-Audi (Heistand/Westphal), gefolgt vom Heart-of-Racing-Aston-Martin (De Angelis/Gunn) und dem Grasser-Lamborghini (Goikhberg/Mapelli).

FT3 Portimao: Erneut LMP2-Bestzeit, Glickenhaus vor Toyota (12. Juni)

Nach der Bestzeit im FT2 hatte United-Autosports-Pilot Paul di Resta auch im dritten Freien Training bei der WEC in Portimao die Nase vorn. Der Schotte setzte sich mit einer Zeit von 1:31.628 knapp gegen den "grandfathered" LMP1 von Alpine durch. Nicolas Lapierre fehlten auf Platz zwei allerdings nur 0,024 Sekunden.

Hinter dem zweiten LMP2, der #38 von Jota (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson) reihte sich der Glickenhaus auf Platz vier ein. 0,288 Sekunden Rückstand hatte Richard Westbrook im 007 LMH am Ende. Direkt dahinter folgte erst der schnellste Toyota mit der #8 (Buemi/Nakajima/Hartley). Der zweite Toyota wurde Neunter.

In der GTE-Pro-Kategorie übernahm Porsche wieder mit beiden Fahrzeugen das Zepter. Die Bestzeit in 1:38.092 Minuten ging an Kevin Estre im Porsche #92 (Estre/Jani/Christensen). Der schnellste GTE-Am-Bolide war der Project-1-Porsche #56 (Perfetti/Cairoli/Pera).

FT2 Portimao: Drei LMP2 vorn, doppelt Probleme bei Glickenhaus (12. Juni)

Die LMP2-Klasse gibt bei der WEC in Portimao auch im FT2 den Ton an. Paul di Resta im United-Autosports-Oreca #22 schnappte sich die Bestzeit in 1:31.984 Minuten und unterbot damit den Bestwert aus FT1 um 1,8 Sekunden. Das beste Hypercar war der "grandfathered" LMP1 von Alpine auf Platz vier. Nicolas Lapierre fehlten 0,090 Sekunden auf di Resta.

Die beiden Hypercars von Toyota landeten mit rund sieben Zehntelsekunden Rückstand auf den Positionen sieben und neun. Der Glickenhaus sammelte 1,8 Sekunden Rückstand an und landete damit auf Rang 13. Das ist jedoch nebensächlich, denn gleich zwei Mal löste der 007 LMH eine Full-Course-Yellow aus.

Die erste der beiden Gelbphasen wurde aufgrund eines Problems beim Gangwechseln nötig. Nach langer Reparaturpause ging der Glickenhaus wieder auf die Bahn, hatte dabei aber sofort wieder Probleme. Die Bestzeiten in den GTE-Klassen gingen an den AF-Corse-Ferrari #52 (Molina/Serra) und den Project-1-Porsche #56 (Perfetti/Cairoli/Pera).

Kevin Magnussen holt seine erste IMSA-Pole in Detroit (12. Juni)

Im Rahmen des IMSA-Rennens in Detroit holte Ex-Formel-1-Fahrer Kevin Magnussen seine erste Pole in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. In einem engen Qualifying setzte sich Magnussen im Ganassi-Cadillac #01 (van der Zande/Magnussen) nur hauchdünn durch. Die Pole-Zeit lag auf dem Straßenkurs auf der Belle Isle bei 1:20.031 Minuten.

Auf Platz zwei landete Mazda-Pilot Harry Tincknell mit nur 0,021 Sekunden Rückstand. Dahinter reihten sich Pipo Derani (AX-Cadillac #31) und Ricky Taylor (Penske-Acura #10) ein. In der GTD-Klasse, die in Detroit ebenfalls am Start ist, setzte sich im Qualifying Mario Farnbacher im Compass-Acura #76 mit einer Zeit von 1:29.871 Minuten durch.

In der GTLM-Klasse treten lediglich die beiden Corvette an. Hier setzte sich die #4 (Milner/Tandy) gegen die #3 (Garcia/Taylor) durch. Das IMSA-Rennen in Detroit findet im Rahmen der IndyCar-Serie statt. Das Rennen startet bereits am heutigen Samstag um 23:10 Uhr MESZ.

LMP2-Bestzeit im ersten Portimao-Training (11. Juni)

Das erste Freie Training der WEC in Portimao ist Geschichte, und erneut hat ein LMP2 in einer Trainingssitzung die Nase vorne. Lokalmatador Antonio Felix da Costa sorgte mit einer Zeit von 1:33.752 Minuten für eine Führung des Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson). Es war eine hauchdünne Angelegenheit, denn den Hypercars Alpine und Toyota fehlte keine Zehntelsekunde auf die Bestzeit.

Zweiter wurde der Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere) vor dem Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley) und dem Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez). Glickenhaus hatte beim Debüt des 007 LMH ziemlich genau eine Sekunde Rückstand auf die Bestzeit. Das reichte für Position zwölf. Damit ließ man noch drei LMP2-Boliden hinter sich.

In der GTE-Pro-Kategorie führten die beiden Porsche 911 RSR - 19 das Klassement vor den beiden Ferrari 488 GTE Evo an. Die Bestzeit von 1:40.227 Minuten ging hier an Estre/Jani/Christensen in der #92. Auch in der GTE-Am-Wertung war ein Porsche am Ende ganz vorne. Schnellster war hier der Proton-Porsche #77 (Ried/Evans/Campbell).

Positive Corona-Fälle in WEC und IMSA (11. Juni)

Die WEC und die IMSA haben beide jeweils einen positiven Corona-Fall vermeldet. Los ging es am Mittwoch mit IMSA-Pilot Zach Veach. Der Fahrer des Vasser-Sullivan-Lexus wurde positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet und wird daher beim Rennen in Detroit an diesem Wochenende nicht teilnehmen können. Er wird von Townsend Bell ersetzt.

In der WEC hat das gleiche Schicksal nun den Schweizer Fabio Scherer ereilt. Der Ex-DTM-Pilot hätte bei den 8h Portimao eigentlich zusammen mit United-Autosports in der LMP2-Klasse antreten sollen. Daraus wird nun nichts. Es rückt Wayne Boyd nach. Boyd wurde im vergangenen Jahr ELMS-Champion in der LMP3-Klasse.

IGTC: Wieder kein Ersatz für 10h Suzuka (8. Juni)

Die 10 Stunden von Suzuka - das Asien-Rennen im Kalender der Intercontinental GT-Challenge (IGTC) - wurden schon im vergangenen Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt. In diesem Jahr hat man bereits im März das Gleiche für die diesjährige Auflage verkündet. Und jetzt steht fest: Genau wie 2020, so gibt es auch 2021 keinen Ersatz für das ursprünglich für 22. August angesetzt gewesene Rennen.

Die im März verlautbarten Pläne, man wolle sich um ein Ersatzrennen im Nahen Osten bemühen, haben sich zerschlagen. Als Grund nennt Serienveranstalter SRO trotz "mehrerer Optionen, die in Frage gekommen wären" nun eine "Kombination aus Terminüberschneidungen, Auswirkungen auf das Budget und genereller Durchführbarkeit".

Die IGTC-Saison 2021 umfasst somit lediglich drei Rennen. Saisonauftakt ist am 31. Juli / 1. August in Form der 24 Stunden von Spa. Das jetzt als zweites Saisonrennen im Kalender stehende Event sind die 8 Stunden von Indianapolis am 17. Oktober. Das Saisonfinale bilden die 9 Stunden von Kyalami am 4. Dezember.

ELMS in Le Castellet: Kubica und WRT erstmals geschlagen (7. Juni)

Robert Kubica und das belgische WRT-Team haben erstmals in der ELMS-Saison 2021 ein Rennen nicht als Sieger beendet. Beim dritten Saisonlauf, den 4h von Le Castellet, reichte es für den WRT-Oreca #31 (Kubica/Deletraz/Ye) "nur" zu Rang fünf. Der Sieg ging an den G-Drive-Aurus #26 (Russinow/Colapinto/de Vries).

In der LMP3-Klasse gewann mit Laurents Hörr ein deutscher Fahrer das Rennen. Er setzte sich im DKR-Duqueine #4 (Hörr/Dayraut) durch. Die GTE-Klasse entschied der Iron-Lynx-Ferrari #80 (Cressoni/Mastronardi/Molina) für sich.

24h N'ring: KCMG zeigt abgewandeltes Design (2. Juni)

KC Motorgroup wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2021 mit einem veränderten Design an den Start gehen. Statt in Weiß-Blau präsentiert sich der Porsche 911 GT3 R in Chrom-Blau. Der Bolide glänzt dadurch wesentlich mehr.

Das Design erinnert an die LMP2-Zeit des Teams. In der WEC-Saison 2015 war der Oreca 05, mit dem Team die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat, ebenfalls in diesem Design lackiert. Ob das ein gutes Omen ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

GTWC/IGTC: Aston Martin schickt Werksfahrer in die 24h Spa (1. Juni)

Aston Martin hat bekanntgegeben, dass die GT-Weltmeister Marco Sörensen und Nicki Thiim wieder zusammen bei einem Rennen antreten werden. Das Duo wird für Garage59 die 24 Stunden von Spa bestreiten. Es handelt sich um ein zusätzliches Fahrzeug des Teams und einen einmaligen Einsatz in GTWC und IGTC 2021.

Sörensen und Thiim, durch ihre kreativen Social-Media-Aktivitäten in ihrem Heimatland äußerst populär, werden sich einen Aston Martin Vantage GT3 mit Ross Gunn im Pro-Cup teilen. Man hofft, die Siegesserie der deutschen Hersteller so zu beenden.

"Es ist schön, den 'Dane Train' am Leben zu erhalten. Garage59 ist ein starkes Team. In der Aston-Martin-Familie gibt es neue Prioritäten, aber das Ziel bleibt dasselbe: gewinnen. Spa ist dafür perfekt, denn man fährt gegen die Besten der Besten", sagt der Sohn von Ex-DTM-Pilot Kurt Thiim.

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