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  • 31.05.2021 · 17:17

Langstrecke-/Sportwagen-News Mai 2021: ILN legt Zukunftspläne dar

Aktuelle Nachrichten aus der Endurance-Szene des Motorsports, kurz und kompakt: ILN-Bilanz und -Ausblick - GPX feiert Porsches ersten GTWC-Sieg in Le Castellet

VLN: Teamvereinigung ILN: Zwischenbilanz und Zukunft (31. Mai)

Martin Rosorius

Martin Rosorius hat mit der ILN weitere Pläne Zoom

Die Teamvereinigung der Nürburgring-Langstrecken-Serie, die Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN), zieht eine positive Zwischenbilanz im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring.

Der ILN-Vorsitzende Martin Rosorius freut sich vor allem, dass die ILN bei zentralen Themen rund um die Nürburgring-Nordschleife vor allem seitens der VLN mit einbezogen wird. So wurde beispielsweise in Zusammenarbeit das Coronakonzept erstellt. Vor Kurzem wurde eine neue Arbeitsgruppe für Sportwarte (im Volksmund: Streckenposten) ins Leben gerufen.

Rosorius äußert sich auch zu möglichen künftigen Betätigungsfeldern. Dabei geht es weiterhin um das Thema Kalender und alternative Rennformate, aber auch Kostensenkung. Die ILN will die Rennen aus dem März und Oktober holen. Auch eine Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern wird von ihm ins Spiel gebracht.

1.000 Le Castellet: GPX-Porsche siegt nach spannendem Kampf (30. Mai)

Porsche hat zusammen mit GPX seinen ersten GT-World-Challenge-Sieg auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet gefeiert. Matt Campbell, Earl Bamber und Mathieu Jaminet setzten sich nach sechs spannenden Stunden gegen die Konkurrenz durch. Jedoch war es kein einfacher Sieg für die GPX-Truppe aus Dubai.

Lange Zeit sah der FFF-Lamborghini mit der Startnummer 63 wie der klare Favorit auf den Sieg aus. Mirko Bortolotti, Marco Mapelli und Andrea Caldarelli führten zahlreiche Runden des Rennens an, schafften es aber nicht, den GPX-Porsche abzuschütteln.

Rund eine Stunde vor dem Ende gingen die beiden Teams gleichzeitig an die Box und es war der Lamborghini Huracan, der auf Platz eins zurück auf die Strecke fuhr, doch Campbell hatte in seinem Porsche eine deutlich bessere Pace.

Nur eine Runde später übernahm der GPX-Fahrer die Führung, die er bis zum Rennende verteidigte. Die FFF-Mannschaft viel sogar noch auf Platz drei zurück, während sich WRT mit Dries Vanthoor, Kelvin van der Linde und Charles Weerts im Audi R8 LMS GT3 den zweiten Platz sicherten. Die Top 5 komplettierten die beiden Ferrari 488 GT3 von Iron Lynx.

24h N'ring: Laurens Vanthoor bei Rutronik (27. Mai)

Rutronik Racing hat bekanntgegeben, dass Laurens Vanthoor im Porsche 911 GT3 R beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring Platz nehmen wird. Er ersetzt im Line-up Tristan Viidas. Seine Teamkollegen sind damit Tobias Müller, Julien Andlauer und Romain Dumas.

Eigentlich ist Vanthoor, noch immer Streckenrekordhalter auf der 24h-Version der Nürburgring-Nordschleife, gar nicht vorgesehen gewesen. Ursprünglich hätte an diesem Wochenende nämlich das IMSA-Rennen in Detroit stattgefunden, als die 24 Stunden von Le Mans noch vom 9. bis 13. Juni angesetzt waren.

Als diese in den August verschoben worden sind, ist Detroit gemeinsam mit IndyCar auf jenes Wochenende verlegt worden und der Weg für Vanthoor wurde frei. Der Belgier wird sich auf sein Talent verlassen müssen, schließlich ist er 2021 noch keine Rennrunde auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren.

WEC: Zweites Glickenhaus-Chassis fertiggestellt (25. Mai)

Die Scuderia Cameron Glickenhaus hat das zweite Chassis seines Le-Mans-Hypercars fertiggestellt. Dabei zeigt sich der Bolide auch erstmals außerhalb von Renderings in seinem künftigen weiß-roten Farbkleid. Noch fehlen die meisten Sticker, aber man erkennt das Design.

Der neue Bolide wird die 8 Stunden von Portimao bestreiten, während das erste Chassis, das bislang zum Testen verwendet worden ist, beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eine Demorunde drehen wird und dann komplett zerlegt und neu aufgebaut wird.

IMSA: 24h-Daytona-Testfahrten weiter eine Woche vorher (22. Mai)

Die IMSA hat bekanntgegeben, dass der Vortest "Roar before the 24" weiterhin am Wochenende vor dem eigentlichen Rennen stattfinden wird. Die Idee war 2021 aus der Corona-Not (Reisebeschränkungen) heraus geboren worden. Doch der Termin fand bei den Teilnehmern großen Anklang, vor allem bei den europäischen Fahrern und Teams.

In der Vergangenheit fand der Vortest drei Wochen vor dem eigentlichen Event statt. Manchmal fiel er daher auf die Tage unmittelbar nach dem Jahreswechsel. Ob es beim 100-minütigen Qualifikationsrennen im Rahmen des Tests bleibt, steht noch nicht fest.

GTWC: 47 Boliden für Generalprobe 24h Spa (21. Mai)

Die SRO hat die Starterliste für das 1.000-Kilometer-Rennen von Le Castellet am 30. Mai präsentiert. Darauf befinden sich 47 GT3-Fahrzeuge, vier mehr als beim Saisonauftakt zum Endurance-Auftakt in Monza Mitte April.

Neu an den Start geht unter anderem ein reines Damenteam mit Sarah Bovy, Doriane Pin und Katherine Legge, ein Novum in der GTWC Europe. Das Iron-Lynx-Team mit seinem Projekt "Iron Dames" ist bereits aus der WEC bekannt. Auch das JP-Motorsport-Team, bekannt durch sein Teilzeitprogramm in der DTM, ist mit einem McLaren 720S GT3 dabei.

Das Rennen findet nur ein halbes Jahr nach der 2020er-Ausgabe statt, die wegen der COVID-19-Pandemie in den November verschoben worden war. 2021 ist das Rennen auf seinen üblichen Slot als Generalprobe für die 24 Stunden von Spa zurück gerutscht. Allerdings findet es erstmals im Mai statt und nicht im Juni, nachdem die 3 Stunden von Silverstone infolge des Brexits aus dem Kalender geflogen sind.

ELMS: Jean-Eric Vergne erstmals außerhalb von G-Drive (20. Mai)

Jean Eric Vergne wird beim ELMS-Lauf am 6. Juni in Le Castellet für Idec Sport ins Lenkrad greifen. Der Ex-Formel-E-Meister und künftige Peugeot-Werksfahrer in der WEC ersetzt beim französischen 4-Stunden-Rennen der ELMS Patrick Pilet, der wiederum beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für Porsche fährt.

Vergne wird in Le Castellet im Oreca #28 an der Seite von Paul Loup Chatin und Paul Lafargue an den Start gehen. Es ist das erste Mal, dass der Franzose einen ELMS-Lauf für ein anderes Team als G-Drive Racing bestreitet.

WEC: Provisorische Starterliste 8h Portimao mit 33 Autos (19. Mai)

Die WEC hat die vorläufige Starterliste für die 8 Stunden von Portimao veröffentlicht. Darauf befinden sich 33 Fahrzeuge. Wie angekündigt kommt Glickenhaus mit einem 007 LMH an die Algarve.

Es gibt wegen der Überschneidung mit dem Detroit-Rennen der IMSA SportsCar Championship einige namhafte Abwesenheiten: Neben Filipe Albuquerque (Ersatz: Paul di Resta) und Renger van der Zande (Ersatz: Louis Deletraz) wird auch Loic Duval den Ersatz für die 1.000 Meilen von Sebring auslassen. Einen Ersatz hat Realteam noch nicht verkündet.

In der GTE Pro nimmt Corvette Racing nicht am Rennen teil, weil die IMSA die GTLM-Klasse für Detroit noch nachträglich hinzugefügt hat. Dafür bringt Kessel Racing einen zusätzlichen Ferrari in der GTE Am an den Start. Einer der Fahrer, Takeshi Kimura, ist Gründer des CarCuy Supercar Clubs in Japan, der stellenweise als Branding im Teamnamen herangezogen wird, nicht aber für Portimao.

IMSA: Wayne Taylor Racing spart sich zu Mid-Ohio-Sieg (17. Mai)

Ricky Taylor und Filipe Albuquerque haben das 160-Minuten-Rennen der IMSA Sportscar Championship auf dem Mid-Ohio sports Car Course in einem dramatischen Finish gewonnen. Taylor hielt den Action-Express-Cadillac #31 (Nasr/Derani) auf dem letzten Tropfen Sprit um 0,368 Sekunden hinter sich.

Ausgelöst wurde der Spritkrimi durch eine Gelbphase durch einen gestrandeten GTD-Porsche. 45 Minuten vor Schluss wurde das Rennen wieder freigegeben. Ranger van der Zande im Ganassi-Cadillac #01 (van der Zande/Magnussen) und Dane Cameron im Meyer-Shank-Acura #60 kamen zum Splash, doch das war die falsche Strategie. Ihnen blieben nur P5 und P6.

In einer Zitterpartie um den letzten Tropfen Sprit behielten Taylor und Albuquerque die Nase vorn. Platz drei ging an den Mazda #55 (Jarvis/Tincknell), der die Poleposition geholt hatte.

Ergebnis IMSA Sportscar Championship Mid-Ohio 2021

WRT und Kubica gewinnen ELMS-Lauf in Spielberg (16. Mai)

Robert Kubica hat zusammen mit seinen WRT-Teamkollegen Louis Deletraz und Yifei Ye auch den zweiten Saisonlauf der ELMS 2021 in Spielberg gewonnen. Beim 4h-Rennen, das teilweise von heftigen Regenfällen heimgesucht wurde, setzte sich das Trio gegen die beiden G-Drive-Fahrzeuge durch. Die #26 (Russinow/Colapinto/de Vries) wurde Zweiter vor dem Schwesterauto #25 (Falb/Andrade/Merhi).

In der LMP3-Klasse gewann mit dem jungen Niklas Krütten ein deutscher Fahrer zusammen mit seinem Teamkollegen Maulini/Bell im Cool-Ligier #19. Die GTE-Klasse gewann der AF-Corse-Ferrari #88 (Perrodo/Collard/Rovera). Dahinter landeten der Ferrari #55 von Spirit of Race (Cameron/Griffin/Perel) und der Ferrari #80 von Iron Lynx (Cressoni/Mastronardi/Molina).

RCN beim 24h-Rennen mit maximal 150 Autos (15. Mai)

Die RCN hat für die nächste Veranstaltung, die im Rahmenprogramm der 24h Nürburgring stattfindet, eine Obergrenze für das Starterfeld verkündet. Maximal 150 Fahrzeuge sind für das vierte Event des Jahres 2021 gestattet. Das ist einerseits aufgrund der Corona-Pandemie notwendig. Andererseits aber auch wegen des Platzes, den das 24h-Feld für sich beansprucht.

Bis zum 21. Mai nehmen die Organisatoren nur Nennungen von festeingeschriebenen Teilnehmern an. In den darauffolgenden sieben Tagen werden eingeschriebene Teilnehmer gegenüber Gaststartern bevorzugt. Weitere Bewerber kommen auf eine Warteliste, anhand derer dann die restlichen oder frei gewordenen Plätze aufgefüllt werden.

WEC/24h Le Mans: Felipe Nasr komplettiert Risi-Oreca (14. Mai)

Ex-Formel-1-Pilot Felipe Nasr komplettiert das Aufgebot von Risi Competizione beim Debüt als LMP2-Team bei den 24 Stunden von Le Mans. Er wird Teamkollege von Ryan Cullen und Oliver Jarvis auf einem Oreca 07-Gibson. Das Team debütiert mit diesen drei Fahrern bereits bei der WEC in Monza.

Der Brasilianer mit libanesischen Wurzeln hat seit 2018 reichlich Erfahrung im Prototypenbereich gesammelt und wurde in seinem Premierenjahr Meister der IMSA Sportscar Championship.

ELMS: Merhi ersetzt Fittipaldi bei G-Drive Racing (13. Mai)

Pietro Fittipaldi hat sich mit sofortiger Wirkung von G-Drive Racing beziehungsweise deren Einsatzteam Algarve Pro Racing getrennt. Das wurde kurz vor dem ELMS-Lauf am Red Bull Ring an diesem Wochenende bekanntgegeben. Der Brasilianer wird im Aurus #25 mit den Teamkollegen John Falb und Rui Andrade durch Roberto Merhi ersetzt.

Grund für die Trennung ist ein Konflikt zwischen seinen IndyCar-Läufen und der Le-Mans-Szene. Durch die Verschiebung der 24 Stunden von Le Mans in den August kollidiert das Gateway-Rennen der IndyCars mit Le Mans. Die Reisebeschränkungen tun ihr Übriges. Fittipaldi fährt für Dale Coyne Racing die Ovalrennen, die Romain Grosjean nicht fahren möchte.

WEC: Goodyear musste LMP2-Reifen komplett überarbeiten (12. Mai)

Goodyear hat im Vorfeld des WEC-Saisonstarts eine Mammutaufgabe hinter sich gebracht: Weil die Fahrer mit einem Produkt nicht zufrieden waren, das die Boliden zwei Sekunden in Le Mans und eine bis 1,5 Sekunden auf normalen WEC-Strecken langsamer gemacht hätte, musste im Frühjahr ein neuer Einheitsreifen entwickelt werden. Er debütierte erst beim Prolog.

Die absichtliche Verschlechterung der Performance kam im Winter bei den Fahrern nicht gut an. Es standen drei Mischungen zur Auswahl, aber das Feedback war durchwachsen. So brachte Goodyear einen neuen Pneu, der in der WEC erst zum Prolog fertig war. Das wirft auch ein neues Licht auf die Diskussionen um den Speed der LMP2-Fahrzeuge im Vergleich zu den neuen Hypercars.

"Das war eine Herausforderung, aber wir haben sie ganz gut gemeistert", sagt Mike McGregor, der für die Endurance-Projekte bei Goodyear verantwortlich ist, gegenüber 'Sportscar365'. "Alle bei uns haben sehr hart gearbeitet, um eine neue Spezifikation nach dem Barcelona-Test schon zum ELMS-Auftakt an gleicher Stelle zu bringen. Das zeigt, wie agil wir in Zusammenarbeit mit FIA und ACO reagieren können."

WEC: Nitro erwirbt Rechte an den 24h Le Mans (11. Mai)

Die 24 Stunden von Le Mans sind Höhepunkt eines neu erworbenen TV-Rechtepakets der Mediengruppe RTL und werden am 21./22. August dieses Jahres live und in voller Länge auf dem Sender Nitro übertragen. Abgesehen davon wird der coronabedingt vom Juni in den August verschobene Höhepunkt der WEC-Saison 2021 auch von Eurosport live übertragen.

Im Unterschied zu Nitro überträgt Eurosport nicht nur die 24 Stunden von Le Mans, sondern sämtliche WEC-Rennen 2021. Derweil überträgt Nitro neben dem 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe auch das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (5./6. Juni) live.

GTWC in Magny-Cours: Siege für Audi und Mercedes-AMG (9. Mai)

Audi und Mercedes-AMG heißen die großen Sieger beim Auftakt des Sprint-Cups zur GT-World-Challenge Europe 2021. Beim ersten Lauf am Samstagabend unter Flutlicht waren es die Titelverteidiger Charles Weerts und Dries Vanthoor, die sich mit ihrem WRT-Audi #32 durchsetzten. Hinter ihnen kamen die beiden Lamborghini Huracan GT3 von Emil Frey Racing ins Ziel.

Zweiter wurde dabei die #163 (Feller/Costa) vor dem Schwesterauto #14 (Rougier/Fontana), die damit gleichzeitig die Silver-Cup-Wertung für sich entschieden. Weerts/Vanthoor beendeten den zweiten Lauf am Sonntag übrigens auf Position zwei und reisen damit schon wieder als Führende der Sprint-Cup-Wertung aus Magny-Cours ab.

Das zweite Rennen ging an das Mercedes-AMG-Duo Luca Stolz und Maro Engel, die ihrem Team Toksport WRT damit auch den ersten Rennsieg in der GT-World-Challenge Europe bescherten. Timur Boguslavskiy und Raffaele Marciello brachten mit dem Mercedes #88 von Akka-ASP einen weiteren Mercedes-AMG GT3 im Sonntagsrennen auf das Podium.

Der Tross der GT-World-Challenge bleibt nach dem Wochenende in Magny-Cours nun in Frankreich. In drei Wochen steht mit dem 1.000-Kilometer-Rennen von Paul Ricard wieder ein Rennen des Endurance-Cups auf dem Programm.

24h Nürburgring: Warm-up zum Qualifikationsrennen sieht Porsche-Dominanz (8. Mai)

Das zweistündige Warm-up zum 24h-Nürburgring-Qualifikationsrennen ist absolviert. Die Session wurde noch auf der Grand-Prix-Strecke ausgetragen. Am Ende ging die Bestzeit an den Frikadelli-Porsche #31 (Pilet/Makowiecki/Martin/Olsen) in 1:42.237 Minuten. Dahinter reihte sich der Falken-Porsche #33 (Bachler/Werner/Preining/Picariello) ein.

Dritter wurde der Walkenhorst-BMW #102 (Müller/Trogen/Giermaziak), gefolgt vom nächsten Porsche, dem 911er #18 von KCMG (Imperatori/Burdon/Liberati/Holzer). Die Top-5 komplettiert der Phoenix-Audi #15 (Rockenfeller/Winkelhock/Marschall). Die ersten Sechs lagen am Ende des zweistündigen Warm-ups innerhalb von einer Sekunde.

GT4 Germany: Erste Transgender-Rennfahrerin am Start (7. Mai)

In der deutschen GT4-Meisterschaft kommt es in der Saison 2021 zu einer besonderen Premiere. Das Team Driverse steigt neu in die Serie ein und setzt als Fahrerin auf Charlie Martin, die als erste Transgender-Rennfahrerin der Welt bekannt ist. Die 39 Jahre alte Britin ist seit dem 15. Lebensjahr im Motorsport aktiv und fuhr schon in der Formel Renault, im LMP3 und startete 2020 beim ADAC 24h Rennen auf dem Nürburgring.

"Ich bin stolz, ein Teil vom Team Driverse zu sein, da ich denke, dass es wichtig ist zu zeigen, dass auch die Motorsportwelt Menschen mit verschiedenen Herkünften mit offenen Armen begrüßt", sagt Martin. Ihre Teamkollegin im BMW M4 GT4 ist die Niederländerin Sandra van der Sloot. Der Saisonstart findet vom 14. bis 16. Mai in Oschersleben statt.

GTWC-Sprint: 27 Autos beim Saisonauftakt in Magny-Cours (6. Mai)

In der Saison 2021 der GT-World-Challenge Europa geht es am Wochenende auch im Sprint-Cup los, nachdem der Saisonauftakt im Endurance-Cup, die 3h Monza, bereits Mitte April stattgefunden hat. Das erste Sprint-Wochenende 2021 wird in Magny-Cours ausgetragen. 27 Autos sind gemeldet, 13 davon in der Pro-Wertung, zehn im Silver-Cup und vier in der Pro-Am-Wertung.

Während die Vorjahreschampions Dries Vanthoor und Charles Weerts im WRT-Audi zur Titelverteidigung antreten, ist der Rennstall von Hubert Haupt (HRT) nicht mehr dabei. HRT konzentriert sich in diesem Jahr auf den Endurance-Cup und engagiert sich parallel dazu in der DTM, die in diesem Jahr erstmals ebenfalls mit GT3-Autos ausgetragen wird. Die letztjährigen HRT-Fahrer aus dem Sprint-Cup - Maro Engel und Luca Stolz - tauchen aber weiterhin auf der Meldeliste GTWC-Sprint Magny-Cours 2021 auf. Sie fahren jetzt für TokSport.

Eigentlich hätte Magny-Cours nicht die erste, sondern die zweite Saisonstation im Sprint-Cup der GT-World-Challenge Europa 2021 sein sollen. Weil man aber Brands Hatch coronabedingt in den August verschoben hat, findet der Saisonauftakt nun auf dem Circuit de Nevers im französischen "Niemandsland" statt.

24h N'ring: 85 Autos beim Qualirennen dabei (5. Mai)

Insgesamt 85 Fahrzeuge nehmen das sechsstündige Qualifikationsrennen zu den 24h Nürburgring 2021 in Angriff. Das geht aus der Starterliste hervor, die der ADAC Nordrhein nun veröffentlicht hat. In der Top-Klasse SP9 für GT3-Fahrzeuge sind insgesamt 30 Autos gemeldet. Hinzu kommen unter anderem ein Mercedes-AMG GT3 mit Space-Drive-Lenkung sowie ein Glickenhaus SCG004c. Diese beiden Fahrzeuge starten in der SPX-Klasse.

ADAC GTM: Mick Wishofer zweiter Fahrer bei MRS-GT Racing (4. Mai)

MRS-GT Racing hat den Teamkollegen von Maximilian Hackländer im Porsche 911 GT3 R gefunden: Der letztjährige Zakspeed-Pilot Mick Wishofer nimmt die Gelegenheit wahr. Er hatte schon bei den Testfahrten in Oschersleben im Cockpit gesessen.

"Der Test lief gut und ist eine tolle Motivation für das Team", so Wishofer, der 2020 auf dem Lausitzring einen Sieg holte. "Ich war sehr positiv überrascht vom Porsche. Ich habe erwartet, dass er sich anders fährt als der Mercedes-AMG aus dem vergangenen Jahr, aber dass der Unterschied so groß ist, hätte ich nicht gedacht." Ziel ist der Rookie-Titel.

Teammanagerin Iris Dorr fügt hinzu: "Der Test war sehr vielversprechend. Max hat einen tollen Job gemacht. Mick musste sich noch etwas an den Elfer gewöhnen, aber man hat gesehen, dass er ein großes Talent ist."

24h N'ring: 10Q Racing stellt neues Design vor (4. Mai)

Das Mercedes-AMG-Team 10Q Racing hat seine Aufstellung für das 24h-Rennen auf em Nürburgring und das Qualifikationsrennen bekanntgegeben. Dabei wurde auch ein spektakuläres neues Design in den Farben des neuen Sponsors von Minigoldbarren-Verkaufsautomaten präsentiert.

Mit Kenneth Heyer, Yelmer Buurman, Thomas Jäger und Dominik Baumann kommen vier hocherfahrene AMG-Piloten auf dem GT3-Boliden zum Einsatz. Baumann wird beim Qualifikationsrennen noch nicht antreten, aber beim großen Rennen dazustoßen.

10Q Racing debütierte erst 2020 auf der Nürburgring-Nordschleife und hinterließ Eindruck: Beim 24-Stunden-Rennen hielt sich die Mannschaft von Thomas Zabel und Daniela Hauer bis kurz vor Schluss in den Top 10 auf, ehe ein Unfall das Rennen beendete.

WEC: Deletraz ersetzt van der Zande bei zwei Rennen (2. Mai)

Louis Deletraz wird für Inter Europol Competition zwei Läufe in der Langstrecken-Weltmeisterschaft bestreiten. Der Schweizer ersetzt bei den 8 Stunden von Portimao am 13. Juni und den 6 Stunden von Fuji Renger van der Zande im Oreca 07.

Der Niederländer wird bei diesen zwei Rennen nicht vor Ort sein, weil er in der IMSA SportsCar Championship für Ganassi auf einem Cadillac DPi V.R an den Start geht. Portimao kollidiert mit Detroit, Fuji mit Long Beach.

Es stand schon bei der Verkündung von van der Zande als drittem Fahrer fest, dass es bei diesen beiden Läufen einen Ersatzmann braucht. Die anderen beiden Fahrer bei Inter Europol sind Jakub "Kuba" Smiechowski und Alex Brundle.

WEC: Di Resta ersetzt Albuquerque in Portimao (2. Mai)

Gleichzeitig braucht auch Spa-Sieger United Autosports einen Ersatz auf seinem eigenen Oreca 07. Hier ist man intern fündig geworden: Den wegen der IMSA in Detroit abwesenden Filipe Albuquerque ersetzt Ex-Formel-1-Fahrer Paul di Resta, der bereits 2020 Teil des WEC-Line-ups von United gewesen ist.

WEC: Nächster Porsche schon vor dem Start raus (1. Mai)

Porsche muss schon vor dem Rennstart in Spa ein weiteres Fahrzeug in der GTE-Am-Kategorie abschreiben: Michael Wainwright im GR-Porsche #86 (Wainwright/Barker/Gamble) ist auf einer Besichtigungsrunde auf kalten Reifen im Bereich Les Combes gecrasht. Der Schaden war in der Kürze der Zeit nicht zu reparieren, weshalb ein Rennstart nicht möglich war.

WEC: Aus für Project 1, Proton dabei (1. Mai)

Von den beiden am Freitag im Qualifying verunfallten Porsche 911 RSR-19 erwies sich ein Fahrzeug als reparabel. Der Proton-Porsche #77 (Ried/Evans/Campbell) wird zu den 6 Stunden von Spa starten. Das bestätigt ein Porsche-Sprecher gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Der Project-1-Porsche #56 (Perfetti/Cairoli/Pera) hingegen, der kurz danach an derselben Stelle verunfallte, wird vom Rennen zurückgezogen. Die Schäden sind zu gewaltig. Project 1 musste bereits Fahrzeug #46 (Olsen/Buchardt/Jefferies) vom Rennen abmelden, nachdem Anders Buchardt am Montag beim Prolog im Bereich Bruxelles abgeflogen war.

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Zeittraining 1 Sa., 09:05-09:25 Uhr
Rennen 1 Sa., 13:30-14:30 Uhr
Zeittraining 2 So., 09:00-09:20 Uhr
Rennen 2 So., 13:30-14:30 Uhr
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