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WEC und Le Mans 2023: Ferrari setzt für Hypercar-Werkseinsatz auf AF Corse

Ferrari vertraut den Hypercar-Werkseinsatz in der WEC und in Le Mans ab 2023 dem AF-Corse-Team an - Man hat eine gemeinsame, erfolgreiche Vergangenheit

(Motorsport-Total.com) - Ferrari und AF Corse spannen auch in der Hypercar-Ära des Herstellers aus Maranello zusammen. Wie die italienische Sportwagen-Schmiede offiziell bekannt gibt, wird das Team von Amato Ferrari den LMH-Werkseinsatz ab der WEC-Saison 2023 abwickeln.

Ferrari

Ferrari und AF Corse spannen auch in der LMH-Klasse zusammen Zoom

"Wir sind stolz auf diese Ankündigung. Es ist die Krönung eines Traums und die Anerkennung der großen Anstrengungen, die wir über die Jahre hinweg unternommen haben. Unsere Partnerschaft mit Ferrari ist eine erfolgreiche. Sie begann 2006 und ich freue mich, sie mit dem LMH-Projekt fortzusetzen", freut sich der AF-Corse-Teamchef in einer offiziellen Ferrari-Presseaussendung.

Antonello Coletta, Leiter von Ferraris GT-Abteilung, fügt hinzu: "Die heutige Ankündigung ist ein wichtiger Schritt zum Debüt unseres LMH in der WEC. Wir sind froh, einen zuverlässigen Partner wie AF Corse für dieses Projekt an unserer Seite zu haben. Ferrari und AF Corse haben seit langem eine solide Beziehung. Wir freuen uns darauf, die gemeinsame Reise fortzusetzen, die genauso lohnend ist wie die bisherigen Jahre der Zusammenarbeit im Rennsport."

Ferrari und AF Corse im GT-Sport zusammen erfolgreich

AF Corse wickelt bereits seit Beginn der Langstrecken-WM WEC im Jahre 2012 die Werkseinsätze von Ferrari in der GTE-Pro-Klasse ab. Seitdem feierte man unter anderem Klassensiege bei den 24h von Le Mans in den Jahren 2012, 2014 und 2019. Hinzu kommen sechs Team- und Fahrertitel für AF Corse in den Klassen GTE-Pro und GTE-Am und fünf Konstrukteurstitel für Ferrari.


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Ferrari hatte im Februar angekündigt, im Jahr 2023 mit einem eigenen Hypercar auf die Langstrecke und nach Le Mans zurückzukehren. Beim 100-jährigen Jubiläum des Klassikers an der Sarthe wird Ferrari damit erstmals seit 1973 wieder um den Gesamtsieg kämpfen.

Ferrari hatte sich bewusst für ein Hypercar und gegen einen LMDh-Prototypen entschieden. Coletta hatte zuvor bereits betont, dass es Ferraris Anspruch sei, ein eigenes Auto zu bauen, und eben nicht auf ein bestehendes LMP2-Chassis zurückzugreifen. Bei der Entwicklung des Ferrari-LMH soll auch Personal aus der Formel-1-Abteilung behilflich sein.

Ferrari stößt 2023 zu einer ganzen Reihe von Herstellern in der neuen, weltweiten Top-Prototypen-Kategorie hinzu. Neben den Italienern werden auch Toyota, Peugeot, Glickenhaus, Porsche, Audi und Acura an den Start gehen.

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