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WEC 2022: Ferrari bestätigt Teilnahme an der GTE Pro

Ferrari wird bis zur WEC-Saison 2022 in der GTE-Pro-Kategorie an den Start gehen - Anschließend plant der Hersteller Änderungen an seinem Programm

(Motorsport-Total.com) - Gute Nachrichten für die GTE-Pro-Kategorie der Langstrecken-WM (WEC): Nach Porsche hat sich auch Ferrari bis zum Ende der Saison 2022 zur GTE-Klasse bekannt. Der Ferrari 488 GTE Evo soll sowohl in der WEC als auch in der europäischen Le-Mans-Serie zum Einsatz kommen. Dazu zählen die Werks- und Kundeneinsätze der Marke aus Italien.

Davide Rigon, Miguel Molina

Ferrari bleibt der GTE-Pro-Kategorie erst einmal treu Zoom

Da Ferrari im Jahr 2023 den Einstieg in die Hypercar-Klasse der WEC plant, ist ein Einsatz der GTE-Boliden über das Jahr 2022 hinaus noch lange nicht in Stein gemeißelt. Auch Porsche hat sich mit seinem LMDh-Projekt der Prototypen-Speerspitze verschrieben, weshalb es der GTE Pro nach der Saison 2022 an den Kragen gehen könnte.

Ferraris-Sportwagenrennsport-Chef Antonello Coletta sagt gegenüber 'Sportscar365': "Wir haben uns für zwei Jahre - 2021 und 2022 - zur Klasse bekannt. Das ist unsere Entscheidung. Wir haben viele Autos in der GTE Am und das ist für uns sehr wichtig. Die Langstrecke ist für Ferrari ein wichtiges Geschäftsfeld und damit die Kunden auf unsere Autos vertrauen, hat die Weltmeisterschaft für uns einen hohen Stellenwert."

Doch Ferrari sieht die GTE-Klasse in Zukunft in Gefahr. In der IMSA-Serie wird eine neue GT3-Pro-Klasse bereits im Jahr 2022 die GTLM-Kategorie, in der GTE-Autos zum Einsatz kommen, ablösen. Ein solches Szenario hält Coletta in der WEC und bei den 24h von Le Mans für eine Alternative. "Für Ferrari ist es wichtig, in der GT-Klasse der WEC zu bleiben", erklärt er. "Ich hoffe, dass es in diese Richtung gehen wird. Das ist nicht nur für uns, sondern auch für die Serie wichtig."


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Das neue Ferrari-Hypercar soll im Frühling 2022 erstmals getestet werden und Anfang 2023 erstmals in einem Rennen eingesetzt werden. Dass dieser Zeitplan perfekt zum Engagement in der GTE-Kategorie passt, sieht Coletta aber nicht als Problem.

"Wir haben uns für zwei Jahre verpflichtet, aber was danach passieren wird, wissen wir noch nicht", so der Italiener. "Es ist ber völlig normal, dass ich darüber nachdenke, den GT-Sport in Zukunft nur für Kunden aufzubauen, weil unser offizielles Team mit dem Hypercar beschäftigt sein wird."

Sollte die WEC auch auf GT3-Autos umsteigen, hofft Coletta darauf, dass ein Bronze- oder Silberfahrer Pflicht sein wird, wie es in der aktuellen GTE Am der Fall ist: "Das ist wichtig für die Anzahl der Autos am Start und das Geschäftsmodell der Hersteller."

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