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  • 23.07.2021 · 18:49

Langstrecke-/Sportwagen-News Juli 2021 - Glickenhaus-Fahrerpaarungen

Aktuelle Nachrichten aus der Endurance-Szene des Motorsports, kurz und kompakt: Glickenhaus ohne Menezes - Derek Bell zum "Grand Marshal" ernannt

24h Le Mans: Glickenhaus ohne Menezes (23. Juli)

Ryan Briscoe, Richard Westbrook

Die Glickenhaus-Fahrerpaarungen für die 24 Stunden von Le Mans stehen fest Zoom

Die Scuderia Cameron Glickenhaus hat die finalen Fahrerpaarungen für die 24 Stunden von Le Mans 2021 bekanntgegeben. Es gab sechs freie Plätze für sieben Fahrer. nun ist klar: Gustavo Menezes zieht den Kürzeren und wird als Ersatzfahrer fungieren.

Den Glickenhaus 007 LMH #708 werden sich Luis Felipe "Pipo" Derani, Olivier Pla und Franck Mailleux teilen. Das Schwesterfahrzeug #709 wird mit Ryan Briscoe, Richard Westbrook und Romain Dumas besetzt. Damit kommt die #709 auf einen beeindruckenden Altersdurchschnitt von 42,7 Jahren.

Für Mailleux wird es der erste Start bei den 24 Stunden von Le Mans seit 2014, als er in der LMP2 auf einem Oreca-Judd von Race Performance antrat.

24h Le Mans: Derek Bell fungiert als "Grand Marshal" (21. Juli)

Der fünfmalige Le-Mans- Sieger Derek Bell ist 2021 "Grand Marshal" bei den 24 Stunden von Le Mans. Der 71-Jährige wird dabei unter anderem das Pace-Car in der Einführungsrunde steuern. Er folgt damit Emanuele Pirro nach, dem 2020 diese Ehre zuteil geworden ist.

Bell gilt als einer der versiertesten und vielseitigsten Sportwagenpiloten aller Zeiten. Nachdem es in der Formel 1 nie wirklich "geklickt" hat hat, widmete er sich ab den 1970er-Jahren Sportwagenrennen und stieg zu einem der Größten seines Fachs auf.

Bell gewann die 24 Stunden von Le Mans in den Jahren 1975 (Mirage), 1981, 1982, 1986 und 1987 (jeweils Porsche). In den Jahren 1985 und 1986 wurde er mit Porsche Sportwagen-Weltmeister. In den Jahren 1986, 1987 und 1989 gewann er, wieder jeweils mit Porsche, die 24 Stunden von Daytona. Er fuhr noch bis weit in die 1990er-Jahre Rennen.

24h Le Mans: Callum Ilott fährt 2021 erstmals an der Sarthe (19. Juli)

Ferrari-Junior Callum Ilott gibt in diesem Jahr sein Debüt bei den 24h Le Mans. Er ersetzt Andrea Piccini im Iron-Lynx-Ferrari #80. Der Italiener fokussiert sich von nun an auf seine Aufgaben als Teamdirektor. Ilott wird das Rennen zusammen mit den Italienern Matteo Cressoni und Rino Mastronardi in der GTE-Am-Klasse bestreiten.

Iron Lynx setzt in diesem Jahr drei GTE-Am-Fahrzeuge in Le Mans ein. Die #60 wird pilotiert von Claudio Schiavoni, Paolo Ruberti und Raffaele Giammaria. Auf der #85 sitzen mit Rahel Frey, Michelle Gatting und Sarah Bovy drei Frauen. Eigentlich hätte anstelle von Bovy DTM-Pilotin Esmee Hawkey das Trio bilden sollen, doch sie übermittelte der FIA falsche Informationen bezüglich ihrer Nennung.

IMSA: Corvette und Aston Martin siegen bei Abbruch-Rennen in Lime Rock (18. Juli)

Das GT-Rennen der IMSA-Serie im Lime Rock Park ging vorzeitig zu Ende. 70 Minuten vor Schluss unterbrach die Rennleitung das Geschehen wegen eines aufziehenden Gewitters. Aus der Unterbrechung wurde schließlich aufgrund verschiedener Regeln ein Abbruch. In der GTLM-Klasse war die Sache klar: Der WeatherTech-Porsche hatte gegen die beiden Corvettes keine Chance. Der Sieg ging an die #3 (Garcia/Taylor) vor dem Schwesterauto #4 (Milner/Tandy).

In der GTD-Kategorie setzte sich der Aston Martin #23 von Heart-of-Racing durch. Roman de Angelis und Ross Gunn hielten dabei den Miller-Lamborghini #1 (Sellers/Snow) in Schach, die mit einem frühen ersten Stopp erfolglos einen Undercut wagten. Dritter wurde der Vasser-Sullivan-Lexus #14 (Telitz/Hawksworth).

WEC: Toyota auch im dritten Training voran (17. Juli)

Der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) vollendet mit der Bestzeit im dritten Training einen Durchmarsch in den freien Sitzungen. Jose-Maria Lopez erzielte die Bestzeit in 1:36.137 Minuten und brummte damit dem zweitplatzierten Schwesterauto #8 (Buemi/Nakajima/Hartley) mehr als eine Sekunde auf. Hinter den Toyotas reihte sich der Glickenhaus #708 (Derani/Menezes/Pla) ein, gefolgt vom Alpine und dem Glickenhaus #709 (Dumas/Mailleux/Westbrook).

In der LMP2-Klasse hatte der Jota-Oreca #28 (Gelael/Vandoorne/Blomqvist) mit einer Zeit von 1:38.910 Minuten die Nase vorn, die GTE-Klassen gingen an den Porsche #91 (Lietz/Bruni) und den AF-Corse-Ferrari #83 (Perrodo/Nielsen/Rovera).

Nicht mehr mit von der Partie war im FP3 der Inception-Ferrari #71 (Iribe/Millroy/Barnicoat). Nach einem Unfall von Brendan Iribe im zweiten Training in der Ascari-Schikane war der 488 GTE nachhaltig am Chassis beschädigt. Das hat dazu geführt, dass das Team sein Fahrzeug vom Rennwochenende abmelden musste.

WEC: Alpine und Glickenhaus splitten Toyota im zweiten Training (17. Juli)

Toyota bleibt im 2. Freien Training zum WEC-Rennen in Monza an der Spitze. Die Bestzeit ging in 1:36.864 Minuten erneut an die #7 (Conway/Kobayashi/Lopez). Dahinter hat sich das Bild allerdings verändert, denn Alpine und Glickenhaus ist es gelungen, in die Toyota-Phalanx einzubrechen. Zweiter wurde der Alpine mit 0,7 Sekunden Rückstand.

Auf Platz drei kam mit der #708 (Derani/Menezes/Pla) der erste Glickenhaus, gefolgt vom Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley) und dem zweiten Glickenhaus #709 (Dumas/Mailleux/Westbrook). Die LMP2-Bestzeit schnappte sich der Nederland-Oreca #29 (van Eerd/Chatin/de Vries) in 1:38.545 Minuten.

In der GTE-Pro-Kategorie hatte der Porsche #92 (Estre/Jani) in 1:45.590 Minuten die Nase vorn, vor beiden Ferraris und dem Schwesterauto #91. Bei den Amateuren war der AF-Corse-Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Fisichella) Schnellster.

IMSA: Poles für Corvette und Lexus (17. Juli)

Der WeatherTech-Porsche hat die beiden Corvettes beim IMSA-Qualifying zum Rennen im Lime Rock Park nicht schlagen können. Cooper MacNeil und Mathieu Jaminet werden das GT-Rennen von Startposition drei aus in Angriff nehmen. Ihr Rückstand betrug 0,875 Sekunden auf die Pole. Von dort startet die Corvette #3 (Garcia/Taylor), die als einziges Fahrzeug im Qualifying eine Rundenzeit unter 50 Sekunden fahren konnte.

Während die Sache in der GTLM-Klasse also klar war, ging es in der GTD-Kategorie wieder erwartet eng zu. Die ersten Zehn lagen letztlich allesamt innerhalb von einer halben Sekunde. Die Pole ging an den Lexus #14 (Telitz/Hawksworth) von Vasser-Sullivan-Racing. Das reine GT-Rennen der IMSA in Lime Rock startet am heutigen Samstag um 21:10 Uhr MESZ.

WEC: Toyota mit Doppelspitze voran (16. Juli)

Toyota belegte im ersten Freien Training der WEC in Monza die ersten beiden Positionen. Jose-Maria Lopez markierte im Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley) die Bestzeit schon sehr früh in der Sitzung in 1:38.401 Minuten. Alle fünf Hypercars landeten innerhalb von 0,648 Sekunden.

Die beste LMP2-Zeit, vorgelegt von Rückkehrer Filipe Albuquerque im United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Scherer/Albuquerque), war 0,972 Sekunden langsamer als die Toyota-Zeit. In der GTE Pro gaben die beiden Ferraris den Ton beim Heimspiel an, Porsche hatte eine halbe Sekunde Rückstand. In der GTE Am war Porsche danke Riccardo Pera wieder vorn, gefolgt von zwei Ferraris.

Die Session sollte ursprünglich 90 Minuten dauern, doch eine Rote Flagge wegen eines Unfalls von Roberto Lacorte im Cetilar-Ferrari #47 (Lacorte/Sernagiotto/Fuoco) verlängerte die Sitzung.

Ergebnis 1. Freies Training

WEC: Auch van der Garde positiv getestet (15. Juli)

Das Racing Team Nederland muss für die 6 Stunden von Monza der WEC-Saison 2021 nicht nur auf Job van Uitert, sondern jetzt auch noch auf Giedo van der Garde verzichten. Der Ex-Formel-1-Pilot aus den Niederlanden wurde positiv auf den Coronavirus getestet und muss sich isolieren.

Das heißt aber nicht, dass Nyck de Vries und Frits van Eerd den gelben Oreca in der LMP2-Klasse nur zu zweit steuern. Als Ersatzpilot für van der Garde hat man Paul-Loup Chatin verpflichtet. Der Franzose fährt normalerweise in der ELMS für IDEC Sport. In der WEC war er, abgesehen von den 24 Stunden von Le Mans, zuletzt vor fünf Jahren am Start.

Bemerkenswert: Neben Chatin war eigentlich auch de Vries nicht für Monza vorgesehen gewesen. Er hat den Zuschlag vom Racing Team Nederland erhalten, nachdem vor wenigen Tagen auch Stammfahrer Job van Uitert auf den Coronavirus getestet wurde (siehe Einträge vom 10. und 12. Juli hier weiter unten). Van der Garde ist nun schon der zweite Fahrer, der dem Team für das bevorstehende Wochenende aus genau diesem Grund nicht zur Verfügung steht.

24h Le Mans: Nicki Thiim gibt Comeback im GTE-Vantage (13. Juli)

Der amtierende GT-Weltmeister und Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim wird wieder in den Aston Martin Vantage AMR in der WEC steigen. Der Däne ist als dritter Fahrer neben Paul Dalla Lana und Marcos Gomes für die 24 Stunden von Le Mans bestätigt.

Er ersetzt Stammfahrer Augusto Farfus, der gleichzeitig für Hyundai an der Pure-ETCR-Serie am Hungaroring teilnimmt. Thiim bekommt somit doch noch ein zweites Rennen für Aston in dieser Saison. Er wird bei den 24 Stunden von Spa Ende Juli einen GT3-Vantage von Garage59 steuern.

ELMS: Erster Sieg für Team von Olivier Panis (12. Juli)

Panis-Racing hat beim 4h-Rennen in Monza seinen ersten Sieg in der Europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) eingefahren. Das Trio Julien Canal/Will Stevens/James Allen im Oreca #65 brachte am Ende 5,1 Sekunden Vorsprung auf den United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Aberdein/Gamble) ins Ziel.

Die #22 kämpfte zu Rennbeginn noch mit dem G-Drive-Aurus #26 (Russinow/Colapinto/Jensen) und dem WRT-Oreca #41 (Kubica/Deletraz/Ye) um die Führung. In einem Rennen mit vielen Gelbphasen behielten die #26 und die #41 jedoch nicht immer den nötigen Überblick. Die späteren Sieger übernahmen bei der zweiten Stopp-Runde die Führung.

Am Ende schafften es die #41 auf den vierten Rang und die #26 auf die achte Position. Als Dritter durfte hingegen der Jota-Oreca #82 (Jaafar/Gelael) mit auf das Podium klettern. In der LMP3-Klasse siegte der DKR-Duqueine #4 (Hörr/de Barbuat) mit dem Deutschen Laurents Hörr am Steuer, in der GTE-Klasse gewann der Spirit-of-Race-Ferrari #55 (Cameron/Pier Guidi/Perel).

WEC: Nyck de Vries kehrt in die LMP2-Klasse zurück (12. Juli)

Nyck de Vries gibt beim WEC-Rennen in Monza ein Comeback in der LMP2-Klasse. Der Toyota-Testfahrer wird anstelle seines niederländischen Landsmanns Job van Uitert im Oreca #29 des Racing Team Nederlands sitzen. Van Uitert wurde im Zuge des ELMS-Laufs am vergangenen Wochenende an gleicher Stelle positiv auf das Coronavirus getestet (siehe nächster Eintrag).

ELMS: Job van Uitert positiv auf Coronavirus getestet (10. Juli)

United Autosports hat ein Fahrzeug vom ELMS-Lauf in Monza zurückgezogen, nachdem der Niederländer Job van Uitert positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden ist. Seine Teamkollegen Nico Jamin und Manuel Maldonado sind negativ getestet worden, trotzdem werden sie nicht am Rennen teilnehmen.

WEC: BoP für 6h Monza (9. Juni)

Für die 6 Stunden von Monza wird es in der Hypercar-Klasse keine Änderungen an der Balance of Performance geben. Die BoP entspricht exakt derjenigen aus Portimao.

In der GTE Pro hingegen muss Porsche fünf Kilogramm zuladen, Ferrari darf fünf Kilogramm ausladen. Luftmengenbegrenzer respektive Ladedruck bleiben unangetastet. Die Änderung erfolgt anhand der automatisierten BoP in der GTE Pro. Die BoP in der GTE Am bleibt unverändert, es greift lediglich der übliche Erfolgsballast.

FIA-GT-Weltcup: Hoffnung auf Macau-Comeback 2021 (9. Juni)

Die FIA will den FIA-GT-Weltcup schon 2021 wieder ausrichten. Ein Termin vom 17. bis 21. November im Rahmen des Macau-Grand-Prix wurde dafür fixiert. Allerdings wird das Rennen nur stattfinden, wenn die Quarantäneregelungen bei der Einreise für Ausländer bis dahin aufgehoben sind.

Der FIA zufolge gibt es eine Deadline, bis zu der eine Einigung erzielt sein muss. Um welches Datum es sich handelt, wird nicht verraten. Auf GT3-Action mussten die Zuschauer bei der 2020er-Ausgabe nicht verzichten - es gab ein GT3-Rennen mit einheimischen Fahrern.

WEC: Elkann schickt das Feld auf die Reise (8. Juni)

Ferrari-Chef John Elkann wird die Ehre zuteil, am 21. August die 89. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans mit der französischen Nationalflagge freizugeben. Er wurde vom Veranstalter ACO angesichts des bevorstehenden Comebacks des springenden Pferdes in der Le-Mans-Topklasse als "Honorary Starter" eingeladen.

Elkann beschreibt diese Möglichkeit als "außergewöhnliches Privileg, das für mich mit großen Emotionen belegt ist." Le Mans sei für ihn weit mehr als eine technologische Herausforderung. "Es geht um Innovation, technologische Wagnisse und eine große sportliche Herausforderung auf höchstem Niveau. All das hat dazu beigetragen, Ferrari ab 2023 zurück in die Topklasse in Le Mans zu bringen."

24h Le Mans: HubAuto gibt neues Fahrertrio bekannt (7. Juli)

Dries Vanthoor, Maxime Martin und Alvaro Parente werden bei den 24 Stunden von Le Mans den Porsche 911 RSR-19 #72 des Teams HubAuto in der GTE Pro fahren. Das gab der Rennstall am Mittwoch bekannt. Martin und Parente ersetzen damit Heikki Kovalainen und Nick Cassidy, die auf der vorläufigen Teilnehmerliste als Fahrer neben Vanthoor genannt worden waren.

Martin bekommt damit die Gelegenheit, seinen Klassensieg in der GTE Pro aus dem Jahr 2020 zu verteidigen. Damals hatte er die Wertung zusammen mit Alex Lynn und Harry Ricknell auf einem Aston Martin gewonnen.

VLN/NLS: BMW verliert BoP-Zugeständnis gleich wieder (6. Juli)

Der BMW M6 GT3 geht beim "Doubleheader" der Nürburgring-Langstrecken-Serie wieder mit einem Ladedruck von 1,755 bar an den Start. Die BoP war erst zu NLS4 angepasst worden und der M6 durfte mit 1,770 bar fahren. Nach dem Sieg des Junior-Teams wurde nun auf den Stand des 24h-Rennens zurückgerüstet. Davon abgesehen ändert sich nichts.

VLN/NLS: Comeback des Dacia Logan (5. Juli)

Der bei den Fans beliebte Dacia Logan wird bei der Doppelveranstaltung der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) wieder auf der Nürburgring-Nordschleife antreten. Das Team Ollis Garage Racing hatte den vieten Lauf nach dem 24-Stunden-Rennen ausgelassen.

In einem Statement auf Instagram heißt es "Sowohl unserem Logini als auch unserem Team fehlt nach kurzer Zeit schon der Duft der Grünen Hölle." Damit steht auch fest, dass das Projekt weitergeht. Die ursprüngliche Planung der Mannschaft ging zunächst bis zum 24-Stunden-Rennen. (Umfangreiche Informationen zum Dacia-Logan-Projekt hier)

GTWC: Doppelsieg für WRT-Audi - Fotofinish im Pro-Am-Cup (4. Juli)

Auch das zweite Rennen am Misano-Wochenende der GT-World-Challenge Europa ist mit Sieg für Charles Weerts und Dries Vanthoor (WRT-Audi) zu Ende gegangen. Die weiteren Podestplätze wurden am Sonntag von Boguslawski/Marciello (ASP-Mercedes) und Goethe/van der Linde (WRT-Audi) belegt.

Im Kampf um den Klassensieg im Pro-Am-Cup fiel die Entscheidung in einem Fotofinish. Der siegreiche Garage-59-Aston-Martin von Alexander West und Jonny Adam kreuzte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 0,001 Sekunden(!) auf den SPS-Mercedes von Valentin Pierburg und Dominik Baumann.

Misano war im GTWC-Kalender 2021 die fünfte von insgesamt zehn Stationen und die dritte von fünf, die zum Sprint-Cup zählen. Als nächstes folgt ein Wochenende zum Endurance-Cup, und zwar der Saisonhöhepunkt: die 24 Stunden von Spa.

GTWC: Knapper Sieg für WRT-Audi in Misano (3. Juli)

Am laufenden Rennwochenende der GT-World-Challenge Europa auf dem Marco Simoncelli World Circuit in Misano wurde das erste der zwei Rennen zum Sprint-Cup von WRT-Audi gewonnen. Charles Weerts und Dries Vanthoor hatten nach 34 Runden, die von mehreren Safety-Car-Phasen gekennzeichnet waren, lediglich 1,2 Sekunden Vorsprung auf Luca Stolz und Maro Engel (Toksport-Mercedes). Den dritten Platz belegten Christopher Haase und Leo Roussel (Sainteloc-Audi). Das zweite Rennen findet am Sonntag statt.

IMSA: Action Express gewinnt "Express"-Rennen in Watkins Glen (2. Juli)

Es ist gerade mal fünf Tage her, dass Mazda bei den 6 Stunden von Watkins Glen seinen ersten IMSA-Saisonsieg 2021 eingefahren hat. Am Freitag nun gab es an gleicher Stelle den ersten Saisonsieg für den Action-Express-Cadillac mit Felipe Nasr und Pipo Derani. Gefahren wurden im Sprintrennen allerdings nicht die geplanten 2:40 Stunden, sondern nur etwas mehr als die Hälfte. Grund war eine rund einstündige Unterbrechung, weil es in unmittelbarer Nähe der Strecke ein Gewitter gab.

Den zweiten Platz mit knapp 1,5 Sekunden Rückstand belegten Kevin Magnussen und Renger van der Zande im Ganassi-Cadillac, nachdem Magnussen direkt in der ersten Kurve des Rennens im Kampf um P2 mit dem Shank-Acura von Olivier Pla aneinander geraten war und dieser sich gedreht hatte. Nach dem Dreher kam Pla mit Dane Cameron nur auf P6 und somit am Ende der DPi-Klasse ins Ziel.

In der LMP3-Klasse setzte sich wie schon vor fünf Tagen der Riley-Ligier mit der Startnummer 74 durch, diesmal nur von Robinson/Fraga gefahren. In der GTD-Klasse siegte der Lexus von Telitz/Hawksworth. In den Klassen GTLM und LMP2 traten diesmal nur je drei Autos an. Den GTLM-Sieg holten wie schon vor fünf Tagen wieder Antonio Garcia und Jordan Taylor für Corvette, den LMP2-Sieg Keating/Jensen für PR1/Mathiasen.

Ergebnis: IMSA in Watkins Glen

IMSA: LMP2-Teams wollen Regeln einfrieren (2. Juli)

Während die LMP2-Teams in der WEC und der ELMS für die laufenden Rennsaisons 2021 seitens des ACO technisch eingebremst wurden, sprechen sich zwei der in der IMSA antretenden LMP2-Teams dafür aus, von einem solchen Schritt abzusehen. In den USA wurde den LMP2-Boliden zu Beginn der Saison 2021 nur ein wenig Motorleistung genommen, aber nicht in dem Maße wie es in Europa passiert ist. Auch die dortige Anhebung des Mindestgewichts und die vorgeschriebene Verwendung des Le-Mans-Aerokits wollen die Teams Era und PR1/Mathiasen für die IMSA nicht haben. Sie sprechen sich dafür aus, an den aktuellen LMP2-Regeln bis mindestens Ende 2022 festzuhalten.

"Es wäre ein kompletter Schuss ins eigene Knie", argumentiert Era-Teambesitzer Kyle Tilley, der für sein Team sowohl in der IMSA als auch in der ELMS selber ins Lenkrad greift, gegenüber 'Sportscar 365' und bezieht sich damit auf das theoretische Szenario, wenn man in der IMSA die LMP2-Regeln des ACO übernehmen würde. Vorausgesetzt, die Regeln für die zweite Prototypen-Klasse bleiben in den USA stabil, kann sich Tilley gut vorstellen, dass "nächstes Jahr jede Menge ELMS-Teams IMSA fahren werden, warum auch nicht?". Lisa Oergel, die dem Team PR1/Mathiasen Motorsports vorsteht, sieht die Situation gegenüber 'Sportscar365' ganz ähnlich wie Tilley.

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