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Kann Mick Schumacher Le Mans gewinnen? Der große Chancen-Check!

Die Chancen von Mick Schumacher auf einen Sieg in Le Mans im Check: Wer seine Gegner in der WEC 2024 sind und wer davon die größten Favoriten sind

(Motorsport-Total.com) - Das Thema Formel-1-WM ist für Mick Schumacher fürs Erste erledigt. Nach dem Fiasko bei Haas unter dem inzwischen entlassenen Teamchef Günther Steiner, und einer Saison als Testfahrer bei Mercedes, hochgelobt von Toto Wolff, fährt er 2024 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) - und strebt dort den Gesamtsieg bei den legendären 24 Stunden von Le Mans an.

Titel-Bild zur News: Mick Schumacher und der Alpine A424

Mick Schumacher und der Alpine A424 Zoom

Doch welche Chancen hat er, die ikonische Trophäe wirklich zu gewinnen? Ist das Engagement von Alpine nur ein Marketing-Gag, oder gibt es berechtigte Hoffnungen, dass es mit dem ganz großen Coup klappen könnte? Wir ordnen die Siegchancen realistisch ein und geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Mick Schumacher in Le Mans.

Ist Michael Schumacher eigentlich auch mal Le Mans gefahren?

Ja! Michael Schumacher war in den Jahren 1990 und 1991 Teil des Nachwuchsprogramms von Mercedes. Er trat aber nur 1991 in Le Mans an, da das Rennen im Jahr 1990 nicht zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählte und Mercedes deshalb nicht dabei war.

Im Rennen gehörte der Sauber-Mercedes C11 #31 (Schumacher/Wendlinger/Kreuzpointer) zu den schnellsten Fahrzeugen und Michael Schumacher drehte in 3:35.564 Minuten die schnellste Rennrunde. Ein Getriebeproblem zog einen Reparaturstopp nach sich, der neun Runden kostete. Das Trio rund um Schumacher beendete das Rennen auf dem fünften Platz - mit sieben Runden Rückstand auf den siegreichen Mazda.

Der Sauber-Mercedes C11 von Karl Wendlinger, Michael Schumacher und Fritz Kreuzpointner

Der Sauber-Mercedes C11 von Karl Wendlinger, Michael Schumacher und Fritz Kreuzpointner Zoom

In der Sportwagen-WM reichte es für Schumacher zu zwei Siegen: 1990 geann er auf dem Sauber-Mercedes C11 mit Jochen Mass die 480 Kilometer von Mexiko mit zwei Runden Vorsprung. 1991 mussten Schumacher und Wendlinger abseits von Le Mans mit dem notorisch unzuverlässigen C291 antreten und schieden in sieben Rennen fünfmal aus. Beim Finale auf der Autopolis-Rennstrecke in Japan holten sie dann den einzigen Sieg für den C291.

Mick Schumacher in der Gesamtsieg-Klasse!

Die gute Nachricht vorweg: Alpine startet in der Hypercar-Kategorie. Das ist die höchste Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), die rund um das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ausgetragen wird. Einsatzteam ist das erfahrene Team Signatech. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt.

Die Hypercars traten 2021 die Nachfolge der sündhaft teuren LMP1-Kategorie an. Die Kosten für ein Hypercar betragen nur noch ein Viertel bis ein Zehntel der früheren LMP1-Hybriden.

Das Hypercar-Reglement ist in zwei Unterkategorien unterteilt: Le Mans-Hypercar (LMH) und Le Mans-Daytona-Hybrid (LMDh). Während die LMHs in jeder Hinsicht reine Eigenkreationen der Hersteller sind, basieren die LMDh-Boliden auf einem LMP2-Chassis und verfügen über ein standardisiertes Hybridsystem. Der Alpine A424 ist ein LMDh. (Alle Abkürzungen im Langstreckensport erklärt!)

Der Hersteller liefert hier nur die Karosserie und den Motor. Bei Alpine handelt es sich um einen 3,4-Liter-V6-Turbomotor von Mecachrome. Konzept und Sound erinnern stark an die Formel 2. Das Chassis stammt von Oreca, der ersten Adresse für Le-Mans-Prototypen.

Damit beide Konzepte siegfähig bleiben, gibt es eine Balance of Performance (BoP). Über diese werden die Basis-Leistungswerte (680 PS, 1.040 Kilogramm) für jedes Fahrzeug individuell angepasst. Der Sinn der BoP ist, dass alle Fahrzeuge ein ähnliches Tempo gehen. Damit hat Alpine alle Chancen, das Tempo mitzugehen.

Die BoP wird durch eine Arbeitsgruppe im FIA-Langstreckenkomitee festgelegt. Es gibt die Stellschrauben Leistungskurve (die ist für alle Einstufungsmöglichkeiten exaktvorgegeben), Gewicht und Nachtankgeschwindigkeit. Hintergrund ist, dass die Fahrzeuge nicht ständig weiterentwickelt werden müssen, was in der Vergangenheit immer wieder zu Kostenexplosionen geführt hat.

Neben den Hypercars starten bei den 24 Stunden von Le Mans noch die LMP2-Klasse (fast ausschließlich Oreca-Prototypen mit 540 PS und ohne Hybrid) und die LMGT3-Klasse mit GT3-Fahrzeugen. Beide Klassen haben keine Chance auf den Gesamtsieg.

Wer sind die Gegner?

Hier wird es schon schwieriger. Alpine ist Teil einer großen Rückkehr der Hersteller zu den 24 Stunden von Le Mans. Neun Hersteller bringen allein in der WEC 19 Hypercars an den Start. In Le Mans werden mehr als 20 Hypercars erwartet. Es wird die größte Herstellerschlacht, die die 24 Stunden von Le Mans je gesehen haben. So viele siegfähige Autos gab es noch nie.

Titelverteidiger ist Ferrari mit dem 499P, eingesetzt vom Werksteam AF Corse. Das Team, das es zu schlagen gilt, ist jedoch Toyota, die mit dem GR010 Hybrid bereits drei Jahre Erfahrung haben und im Vorjahr durch eine umstrittene BoP-Änderung vor dem Rennen vermutlich um den Sieg gebracht worden sind.

Ebenfalls stark einzuschätzen ist Porsche. Zwar erlebten die Penske-Boliden im Vorjahr in Le Mans ein Debakel. Doch danach zeigte der Porsche 963 einen starken Aufwärtstrend und gewann zuletzt die 24 Stunden von Daytona. Und Cadillac wird 2023 in Le Mans auf dem Podium stehen.


Revolution: Micks Hypercar & Alpines Attacke auf die F1 2024

Alpine hat beim Car-Launch in Enstone den A524 für die neue Saison präsentiert. Und dabei in Sachen Technik keinen Stein auf dem anderen gelassen. Weitere Formel-1-Videos

Der letzte Hersteller, der bereits einen Erfahrungsvorsprung hat, ist Peugeot. Dieser ist jedoch begrenzt. Der 9X8 erhält für 2024 ein großes Update, mit dem die Erfahrungswerte von 2023 weitgehend hinfällig sein dürften.

Einen Sonderfall stellt BMW dar: Der deutsche Hersteller ist 2024 zwar neu bei den 24 Stunden von Le Mans und in der WEC vertreten, bringt aber bereits ein Jahr Erfahrung aus der IMSA SportsCar Championship in den USA mit, bekannt unter anderem durch die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring.

Neben Alpine steigt mit Lamborghini ein weiterer Hersteller mit Gesamtsiegen und LMDh-Konzept neu in die WEC ein. Neueinsteiger Isotta Fraschini würde hingegen für eine faustdicke Überraschung sorgen, wenn man Mick Schumacher und Alpine ernsthaft herausfordern würde.

Wie groß ist der Nachteil als Debütant?

Zunächst ist festzuhalten, dass Alpine kein "echter" Debütant ist. Signatech (vormals Signature) ist bereits seit 2009 in Le Mans dabei. Die Kooperation mit Alpine läuft seit 2013 und hat in der LMP2-Klasse zu zwei WEC-Titeln geführt (2016 und 2018/19, als es eine jahresübergreifende Saison gab). Dreimal, 2016, 2018 und 2019, gewann Signatech-Alpine die LMP2-Klasse in Le Mans.

Dass es nach 2019 nicht mehr zu Erfolgen in der LMP2-Klasse gereicht hat, liegt vor allem daran, dass Alpine auch in der Hypercar-Klasse kein Unbekannter ist. Bereits in den Jahren 2021 und 2022 trat man mit einem ausrangierten LMP1-Boliden von Oreca (Rebellion R13) bei den Hypercars an. Es reichte zu zwei Siegen im Jahr 2022.

Das Einzige, was wirklich debütiert, ist also das Auto. Von ihm hängt letztlich alles ab. Der Alpine A424 hat im Vorfeld der Saison rund 15.000 Testkilometer absolviert. Das ist etwa die Hälfte dessen, was Sportprototypen normalerweise vor ihrem Debüt zurücklegen.


Fotostrecke: Alle Sieger bei den 24h Le Mans seit der Erstausgabe 1923

Allerdings basieren die LMDh-Boliden, wie bereits erwähnt, zu einem großen Teil auf Standardkomponenten. Und die sind durch die Vorarbeit anderer Hersteller in der LMDh inzwischen ausgereift. Es galt also nur noch, den Verbrennungsmotor und das Zusammenspiel der Komponenten zu optimieren.

In Sachen Tempo sollte Alpine aufgrund der Balance of Performance auf jeden Fall bei der Musik sein.

Wie sind Mick Schumachers Teamkollegen einzuschätzen?

Die allererste Regel im Langstreckensport lautet: Anders als in der Formel 1 gewinnt ein Team aus mehreren Fahrern. Nur ein harmonisches Dreiergespann, das eine Le-Mans-Crew bildet, kann das Rennen gewinnen.

Das bedeutet in erster Linie, dass die drei Fahrer ein ähnliches Fahrverhalten des Boliden bevorzugen sollten. Der einzelne Fahrer muss bei der Fahrzeugabstimmung immer Kompromisse mit seinen Teamkollegen eingehen. Bei Schumacher kommt natürlich hinzu, dass er kaum Erfahrung mit geschlossenen Fahrzeugen und im Langstreckensport hat.

Deshalb stehen ihm mit Nicolas Lapierre und Matthieu Vaxiviere zwei erfahrene französische Fahrer zur Seite, von denen er lernen kann. Und selbstverständlich bringt Schumacher mit seiner Formel-1-Erfahrung eine frische Perspektive ins Team. Gerade dadurch kann er tatsächlich einen Unterschied machen.

Matthieu Vaxiviere, Mick Schumacher und Nicolas Lapierre mit ihrem Alpine A424 für die WEC und die 24h Le Mans 2024

Matthieu Vaxiviere, Mick Schumacher und Nicolas Lapierre mit ihrem Alpine A424 für die WEC und die 24h Le Mans 2024 Zoom

Nicolas Lapierre ist ein echter Langstrecken-Haudegen, der alle Tricks kennt. Der 39-jährige Franzose, der nach einem Sieg beim Macau-Grand-Prix 2003 und dem Titelgewinn in der A1-Grand-Prix-Serie 2005/06 nur knapp an einem Formel-1-Engagement vorbeischrammte, ist seit 2007 im Langstreckensport aktiv und fuhr unter anderem für Toyota in der LMP1-Klasse. Seit 2016 ist er Teil des Alpine-Teams und war an beiden Meistertiteln und zwei Le-Mans-Siegen des Teams beteiligt.

Mit 29 Jahren ist Matthieu Vaxiviere zwar deutlich jünger als Lapierre, bringt aber ebenfalls viel Erfahrung mit: Der Meister der französischen Formel-4-Meisterschaft 2011 wandte sich früh dem Langstreckensport zu, blieb mit einem Bein aber auch dem Formelsport treu und wurde unter anderem Vizemeister der Formel Renault 3.5 World Series 2015. Er gilt als das Vollgastier im Alpine-Kader.

Sowohl Lapierre als auch Vaxiviere sind seit Jahren im Alpine-Kader und sollten Schumacher schnell integrieren können. Im anderen Fahrzeug sitzen mit Charles Milesi, bPaul-Loup Chatin und Ferdinand Habsburg ebenfalls Fahrer mit langjähriger Endurance-Erfahrung.

Welche Rolle kann der "Le-Mans-Faktor" spielen?

Tatsächlich kann die Unberechenbarkeit des Rennens Alpine beim Debüt in die Karten spielen. Es gibt ein Sprichwort, das sich bis heute gehalten hat: "Le Mans gewinnst du nicht. Le Mans lässt dich gewinnen." (FAQ 24h Le Mans)

Die 24 Stunden von Le Mans haben schon viele unglaubliche Geschichten geschrieben, in denen sich Außenseiter durchgesetzt haben. Eine der bekanntesten Anekdoten ist sicherlich der Sieg des Mazda 787 im schon angesprochenen Jahr 1991, als die Japaner für eine Sensation sorgten, weil die deutlich schnelleren Gruppe-C-Boliden in Schwierigkeiten gerieten. 1980 siegte mit Jean Rondeau sogar ein "Garagist".

Aus jüngerer Zeit ist das Toyota-Drama von 2016 unvergessen, als der zu dem Zeitpunkt haushoch führende TS050 Hybrid eingangs der letzten Runde wegen eines profanen Druckluftschlauchs stehen blieb. Auch 2021 blieb der angehende Sieger der LMP2-Klasse in der letzten Runde stehen.

Ist Le Mans nach der Formel 1 der logische Schritt?

Ja, die einzige Serie, die als gleichberechtigte Alternative in Frage käme, wäre IndyCar. Das würde aber einen Umzug in die USA bedeuten.

Denkbar wäre auch ein Einstieg in die japanische Super GT, was aber wiederum einen Umzug nach Japan bedeuten würde. Oder in die Formel E. Beide Optionen gelten aber allgemein als größerer Abstieg, denn aus diesen Serien ist im Gegensatz zur WEC noch kein Fahrer in die Formel 1 zurückgekehrt.

Zudem ist die WEC mit acht Rennen inklusive Le Mans eine Rennserie, die es erlaubt, ein Standbein in der Formel 1 zu behalten. Zur Einordnung der geringen Anzahl an Rennen sei angemerkt, dass in den acht Rennen mehr Rennkilometer zurückgelegt werden als selbst in einer Formel-1-Saison mit 24 Rennen.

Auf welche bekannten Piloten trifft Mick Schumacher?

Bis in die 1980er-Jahre war es üblich, dass Formel-1-Piloten nebenbei ein Sportwagenprogramm fuhren. Dies kam erst nach mehreren tödlichen Unfällen (unter anderem Stefan Bellof und Markus Winkelhock) aus der Mode, als sich die Formel-1-Teams weigerten, ihre hochbezahlten Fahrer sich in Sportwagen zu Tode fahren zu lassen.

Dennoch haben in jüngster Zeit mit Nico Hülkenberg und Fernando Alonso auch zwei Formel-1-Stars die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Die Anziehungskraft des Rennens ist groß, selbst Max Verstappen träumt von einem Start.

Die mit Abstand größte Aufmerksamkeit dürfte jedoch MotoGP-Legende Valentino Rossi auf sich ziehen. Dieser startet mit einem BMW M4 GT3 des Teams WRT in der Klasse LMGT3, ist also kein direkter Gegner von Mick Schumacher.


Fotostrecke: Formel-1-Weltmeister in Le Mans

Dennoch wird Schumacher auf einige Namen treffen, die Formel-1-Fans noch ein Begriff sein dürften. Allein Toyota hat mit Brendon Hartley, Sebastien Buemi, Nyck de Vries und Kamui Kobayashi vier Fahrer mit Formel-1-Erfahrung unter Vertrag.

Für Cadillac greift Sébastien Bourdais ins Lenkrad, Formel-1-One-Hit-Wonder Andre Lotterer ist bei Porsche ein echter Le-Mans-Evergreen. Will Stevens und Jenson Button starten mit einem privat eingesetzten Porsche 963 des Teams Jota.

Antonio Giovinazzi ist mit Ferrari Titelverteidiger bei den 24 Stunden von Le Mans. Einer seiner Teamkollegen bei AF Corse ist Robert Kubica. Auch Peugeot setzt mit Paul di Resta, Stoffel Vandoorne und Jean-Eric Vergne auf Formel-1-Erfahrung.

Die Titelverteidiger: Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi auf ihrem Ferrari 499P

Die Titelverteidiger: Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi auf ihrem Ferrari 499P Zoom

Hochkarätige Namen aus der Sportwagenszene sind unter anderem Kevin Estre (Porsche), Raffaele Marciello (BMW), Rene Rast (BMW), James Calado (Ferrari), Alessandro Pier Guidi (Ferrari) und Mirko Bortolotti (Lamborghini).

Wann finden Mick Schumachers Rennen statt?

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft 2024 geht über acht Rennen mit unterschiedlichen Distanzen. Die Startzeiten können noch abweichen.

02.03. 1812 km Katar (9-19 Uhr)
21.04. 6h Imola (13-19 Uhr)
11.05. 6h Spa (13-19 Uhr)
15./16.06. 24h Le Mans (Startzeit zwischen 14 und 16 Uhr)
14.07. 6h Sao Paulo (16-22 Uhr)
01.09. 6h Austin (20-2 Uhr)
15.09. 6h Fuji (4-10 Uhr)
02.11. 8h Bahrain (12-20 Uhr)

Wo kann ich die 24 Stunden von Le Mans verfolgen?

Traditionell überträgt Eurosport das gesamte Rennen live. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den offiziellen WEC-Stream entweder für die gesamte Saison oder nur für einzelne Rennen mit englischem Kommentar zu buchen. Die Rechtevergabe für die weiteren WEC-Rennen ist noch nicht abgeschlossen.

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