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Deutscher und Österreicher holen Titel in Asien und Le-Mans-Einladung

Klaus Bachler und Joel Sturm haben sich den GT-Titel in der asiatischen Le-Mans-Serie geholt - Sie holten gemeinsam mit Alexander Malichin den Titel

(Motorsport-Total.com) - Klaus Bachler und Joel Sturm hatten nach dem Doppelsieg in der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi allen Grund zum Feiern. Nach zwei Siegen und einem zweiten Platz im Meisterschaftsfinale sicherten sich die beiden zusammen mit Alexander Malichin den Titel in der GT-Wertung. Damit verbunden ist die Einladung zu den 24 Stunden von Le Mans.

Titel-Bild zur News: Klaus Bachler, Joel Sturm

Klaus Bachler und Joel Sturm holen den Titel Zoom

Die Einladung für den Meisterschaftssieg ändert allerdings nichts daran, dass Bachler, Sturm und Malichin ohnehin für Manthey in einem Porsche 911 GT3 R in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an den Start gehen. Dennoch freut sich Bachler über den ersten Platz, denn der sei "hart erarbeitet" gewesen.

Beim ersten Rennen in Abu Dhabi war der Pure-Rxcing-Porsche noch durch einen unverschuldeten Unfall ausgefallen, sodass beim Finale ein gutes Ergebnis nötig war, um die Konkurrenz von Triple Eight mit Jefri Ibrahim, Luca Stolz und Jordan Love hinter sich zu halten. Am Ende der fünf Rennen umfassenden Saison lag Pure Racing in der Teamwertung nur zwei Punkte vor dem Team aus Neuseeland. Bachler, Sturm und Malichin holten den zweiten Platz und damit den Titel.

Eigentlich war das Trio nur auf Platz drei ins Ziel gekommen, zahlreiche Strafen nach dem Rennen mixten die Rangordnung aber noch einmal ordentlich durch. Ganze acht Autos wurden bestraft, da durch eine rote Flagge die Mininum-Fahrzeit vieler Fahrer nicht eingehalten wurde, so auch beim eigentlichen Siegerteam Leipert.

Zwei Siege in Sepang und Dubai bildeten die Basis für das starke Jahr des Teams in der asiatischen Le-Mans-Serie. Für Bachler war es der erste Gesamtsieg in einer internationalen Meisterschaft, weshalb er sich besonders über den knappen Sieg gegen die Konkurrenz freut.

"Nach dem Pech von gestern wurden die Karten heute neu gemischt", sagte er. "Wir hatten einen sehr guten Start, wurden dann aber gedreht, was es wieder sehr spannend machte. Aber mit guter Pace und einer tollen Strategie haben wir uns wieder nach vorne gekämpft und sind am Ende Dritter geworden - das hat für den Gesamtsieg gereicht. Jetzt sind wir alle überglücklich, dass wir die Meisterschaft noch gewinnen konnten".

Ein kleiner Wermutstropfen war für Bachler die Absage des Teams beim Langstreckenklassiker im australischen Bathurst. Aufgrund logistischer Probleme musste HubAuto den geplanten Start beim 12-Stunden-Rennen absagen. Eigentlich wollte Bachler direkt nach dem Finale in Abu Dhabi nach Australien fliegen, um dort mit Kevin Estre und Patrick Pilot an den Start zu gehen.

Der 32-Jährige: "Mir wurde mitgeteilt, dass der Container nicht rechtzeitig in Australien ankommt - ein logistisches Problem, Details kenne ich nicht. HubAuto hat alles versucht, aber am Ende hat es nicht geklappt. Sehr schade, denn ich wäre dieses Rennen sehr gerne gefahren und habe mich schon sehr darauf gefreut".

"Denn mit dieser Besetzung hätten wir sicher vorne mitmischen können. Andererseits habe ich jetzt zwei Wochen Pause und kann mich optimal auf die WEC vorbereiten, die am 2. März in Katar beginnt", so der Österreicher weiter. Aufgrund des LMP2-Klassensieges in der Asian Le Mans Series erhielt Crowdstrike eine weitere Einladung für die 24 Stunden von Le Mans, während das LMP3-Siegerteam Cool Racing leer ausging.

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