Ferrari 499P 2024 auch in der IMSA unterwegs? Entscheidung im Sommer

Noch fahren keine Hypercars in der IMSA-Serie, doch das könnte sich 2024 ändern - Ferrari nennt ersten Termin für Entscheidung

(Motorsport-Total.com) - Der WEC-Auftakt 2023, die 1.000 Meilen von Sebring, markierte den Beginn einer neuen Ära: Erstmals kämpften Prototypen nach LMH- und LMDh-Reglement gemeinsam um den Sieg. Im amerikanischen Pendant zur Weltmeisterschaft, der IMSA-Serie, ist die Topklasse GTP nach wie vor den LMDh-Fahrzeugen vorbehalten.

Titel-Bild zur News: Alessandro Pier Guidi, James Calado, Antonio Giovinazzi

Fährt Ferrari mit seinem Hypercar bald zweigleisig? Zoom

Wann wird erstmals ein Hypercar in der IMSA-Serie an den Start gehen? 2024 könnte es soweit sein, falls sich Ferrari für einen Einstieg entscheidet. Sportwagenchef Antonello Coletta erklärte gegenüber 'Autosport', dass man sich zunächst weiter "voll und ganz auf die WEC konzentriert". Eine Entscheidung über ein IMSA-Programm soll im Sommer fallen.

"Wahrscheinlich nach den 24h von Le Mans", so Coletta. Der Italiener weiter: "Die Zukunft in der IMSA ist im Moment kein Thema. Die IMSA ist eine wichtige Meisterschaft, über die man wahrscheinlich nachdenken wird. Aber die WEC ist die wichtigste Meisterschaft und wir gehen lieber Schritt für Schritt, 2023 nur WEC und 2024 werden wir sehen".

Ferrari weiß nicht, ob Risi "an Prototypen interessiert" ist

"Ich denke, es ist unmöglich, vor der Halbzeit der Saison ein Urteil zu fällen." Fraglich ist auch, wie Ferrari sein Engagement in der IMSA-Serie gestalten will. Ein reines Werksprogramm ist denkbar, jedoch lässt die LMDh-Konkurrenz ihre Werkseinsätze über bestehende Rennteams abwickeln.

Die beiden Acura werden von Meyer Shank Racing und Wayne Taylor Racing eingesetzt, BMW vertraut auf Rahal Letterman Lanigan Racing, Cadillac auf Action Express Racing und Chip Ganassi Racing, Porsche auf das Team Penske. Sollte sich Ferrari in den USA für dieses Modell entscheiden, wäre Risi Competizione eine naheliegende Option.


WEC 1.000 Meilen Sebring 2023: Extended Highlights

Das texanische Team setzt seit vielen Jahren GT-Fahrzeuge von Ferrari ein und war auch schon in Le Mans am Start. "Risi Competizione ist eine der wichtigsten Referenzen für uns in den USA", sagt Coletta. "Aber wir wissen nicht, ob Risi an Prototypen interessiert ist. Und zweitens kennen sie unser Programm [in der IMSA] noch nicht."

Der Ferrari 499P feierte bei den 1.000 Meilen von Sebring 2023 sein Renndebüt und sorgte auf Anhieb für Furore: Antonio Fuoco sicherte dem springenden Pferd gegen die etablierte Konkurrenz von Toyota überraschend die Pole. Im Rennen belegte Fuoco gemeinsam mit Miguel Molina und Nicklas Nielsen den dritten Platz.

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