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Dumas: Hybridtechnik noch nicht reif für Le-Mans-Sieg?

Romain Dumas glaubt nicht, dass der Le-Mans-Sieger 2012 schon mit Hybridantrieb fahren wird - Startet der Franzose 2014 im Porsche-LMP?

(Motorsport-Total.com) - 2011 hat die Hybridtechnik auch bei den Le-Mans-Prototypen (LMP) Einzug gehalten. Allerdings war der Oreca des Teams Hope noch sichtlich unausgereift. Das Auto war weder besonders schnell, noch besonders zuverlässig; das 24-Stunden-Rennen in Le Mans war für die Schweizer Mannschaft frühzeitig beendet. Im kommenden Jahr tritt mit Toyota jedoch erstmalig ein Werksteam in Le Mans an, das bei seinen Fahrzeugen auf Hybridantrieb setzt.

Romain Dumas hat bereits Rennen im Hybridfahrzeug von Porsche bestritten

Auch Romain Dumas, der in den letzten drei Jahren für Audi an der Sarthe gefahren ist und das Rennen 2010 gewann, verfügt über Erfahrungen mit der neuen Technik. Denn offiziell ist er Werksfahrer bei Porsche und durfte in dieser Eigenschaft bereits den Porsche 911 GT3 R Hybrid fahren, mit dem die Zuffenhausener in den vergangenen beiden Jahren unter anderem beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring angetreten sind.

Der 34-Jährige verfügt demnach über Einblick in die Materie und hat Zweifel, ob 2012 ein Hybridfahrzeug in Le Mans bereits siegfähig sein wird. "Durch meine Erfahrung am Steuer des Porsche weiß ich, wie schwierig es ist, solch ein Fahrzeug ständig am Limit zu bewegen. Denn es kommt für uns Fahrer ja noch eine weitere Komponente hinzu. Außerdem ist das System permanent im Betrieb, es ist nicht einfach, das über 24 Stunden einsatzfähig zu halten", sagt Dumas gegenüber 'lemans.org'.

"Die Entwicklung eines solchen Systems braucht Zeit und ist sehr teuer." Romain Dumas

Dumas aktuelles Le-Mans-Team Audi setzt bisher noch nicht auf die Hybrid-Karte. Zwar wurde bei der Vorstellung des R18 erklärt, dass das Fahrzeug für die Unterbringung eines Hybridsystems vorbereitet sei, seitdem hat man aber nichts mehr von dem Thema gehört: "Die Entwicklung eines solchen Systems braucht Zeit und ist sehr teuer. Und dann muss man sehen, ob es sich positiv auf die Effizienz auswirkt", sagt Dumas. Der Franzose glaubt aus diesem Grund auch nicht, dass Privatteams in den kommenden Jahren auf diese Technologie zurückgreifen werden.


Fotos: ILMC in Zhuhai


Im Jahr 2014 kehrt auch Dumas offizieller Arbeitgeber Porsche mit einem LMP-Fahrzeug nach Le Mans zurück. Für den Franzosen die richtige Entscheidung: "Das ist toll, darauf haben viele Leute gewartet. Es wird zwar eine große Herausforderung für Porsche, aber sie fangen ja nicht bei null an, weil sie die Erfahrungen mit dem RS Spyder haben." Ob Dumas 2014 in Le Mans am Steuer eines Porsche sitzen wird, steht derzeit noch nicht fest. Sein Interesse daran hat der 34-Jährige bekundet. Zunächst hofft er jedoch auf eine Fortsetzung des Doppelprogramms Le Mans/Langstrecken-WM mit Audi und GT-Einsätze mit Porsche.

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